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ICEHL: Der VSV geht gegen Fehervar auf die Jagd zum sechsten Sieg in Folge!

Mit fünf Siegen am Stück sind die „Adler“ das aktuell wohl heißeste Team der gesamten win2day ICE Hockey League – schon morgen, Freitag, (Stadthalle Villach, Beginn 19:15 Uhr, Livestream auf live.ice.hockey sowie in ORF Radio Kärnten) wartet auf die Blau-Weißen das nächste Spitzenspiel. Da wollen Kapitän Derek Joslin und Co. ihren Höhenflug fortsetzen und auch das Team von Fehervar AV19, gegen das man in der Vorsaison ja im Play-off-Semifinale ausgeschieden ist, bezwingen.

VSV-Headcoach Rob Daum bremst aber ein wenig die Euphorie: „Wir haben zuletzt sehr gute Spiele abgeliefert und vor allem auch die knappen Matches gewonnen. In Laibach war ich mit unserer Performance zufrieden, auch wenn das Match viel enger war, als es das Resultat aussagt. Wir haben kompakt gespielt und zur richtigen Zeit die Treffer erzielt. Das war entscheidend, machte auch den Unterschied aus. Gegen Fehervar erwarte ich mir aber ein ganz anderes Match. Diese Liga ist so ausgeglichen, da muss man immer seine beste Leistung zeigen, um zu gewinnen.“ 

Die „Adler“ schweben aktuell auf der Erfolgswelle – fünf Siege in Serie, 15 Punkte geholt, Tabellenplatz 3 erobert. Da geht dem VSV-Fan natürlich das Herz auf. Zuletzt waren die Blau-Weißen in der vergangenen Saison Anfang Februar ähnlich erfolgreich. Damals hat man acht Siege in Serie geschafft und somit den Grundstein für die Qualifikation zur European Champions Hockey League geschafft. Daum: „Natürlich wollen wir unseren ,winning-streak´ fortsetzen. Wir schauen aber von Match zu Match – jetzt gilt es, gegen Fehervar eine Top-Leistung zu bringen und Punkte zu holen. Das wird enorm schwer, die Ungarn sind eines der besten Teams der Liga, sind zuletzt sehr gut in Form gekommen, haben drei Siege in Serie gefeiert. Sie sind defensiv wie offensiv ganz stark aufgestellt. Zudem haben sich auch eine entsprechende Tiefe im Kader. Auch können sie sich auf einen sehr guten Goalie verlassen. Wir müssen wieder kompakt und mit Leidenschaft auftreten und unseren Gameplan über 60 Minuten durchziehen. “ 

Einer, der im „Adlerhorst“ aktuell in absoluter Topform agiert, ist Erstliniencenter Chris Collins. Während der wieselflinke Center und unermüdliche Motor im Spiel des VSV zu Beginn der Saison noch mit seiner Effektivität vor dem Tor haderte, punktet er jetzt fast nach Belieben. Allein seit Ende Oktober hat er starke 12 Scorerpunkte in neuen Spielen auf sein Konto verbuchen können, zuletzt sorgte er in Laibach sogar für einen „Doppelpack“: „Unsere Linie gemeinsam mit John Hughes und Robert Sabolic funktioniert richtig gut, die Chemie ist hervorragend, wir ergänzen uns am Eis perfekt. Für mich persönlich läuft es jetzt auch zufriedenstellend, unsere Linie kreiert sehr viele Chancen. Und ich freue mich, wenn ich dem Team helfen kann. Es macht im Moment sehr viel Spaß!“

Sehr breite Offensiv-Power bei den „Adlern“ 
Robert Sabolic, Chris Collins, Anthony Luciani, Alexander Rauchenwald, John Hughes, Blaz Tomazevic, Benjamin Lanzinger, Felix Maxa, Marco Richter und, und, und – die Offensiv-Power der Blau-Weißen ist beeindruckend und enorm breit aufgestellt, alle vier Linien sind torgefährlich und absolute Garanten für entsprechende Scorerpunkte. Welche Breite die Scoring-Maschinerie der „Adler“ aufweist, unterstreicht auch die Tatsache, dass allein in den vergangenen vier Spielen gleich zehn verschiedene Spieler sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Die interne Scoring-Tabelle führen Robert Sabolic und Chris Collins gemeinsam mit jeweils 21 Punkten an. Insgesamt hat das Team von Coach Rob Daum 73 Volltreffer erzielt und liegt in dieser Statistik nach dem Tabellenführer Innsbruck ligaweit an zweiter Stelle.  

Übrigens: Nach dem Match werden die 25 exklusiven Hockey-gegen-Krebs-Trikots von den einzelnen VSV-Spielern persönlich am Eis an die jeweiligen Paten übergeben. Die VSV-Charity-Aktion zugunsten der Kärntner Kinderkrebshilfe war auch heuer ein ganz großer Erfolg!

 

EC iDM Wärmepumpen VSV – Hydro Fehervar AV 19
Stadthalle Villach, Freitag, 25. November 2022, Beginn: 19:15 Uhr 

www.ecvsv.at, Bild: VSV/Krammer

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