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ICEHL-Interview: Caps-Präsident Schmid: „Wir werden den Wiener Weg konsequent weiterverfolgen!“

Am 10. März 2020 musste die Eishockey-Saison aufgrund der Corona-Pandemie abrupt abgebrochen werden. Die spusu Vienna Capitals wurden auf dem Weg ins Play-Off-Halbfinale durch den sich immens ausbreitenden COVID-19-Virus unsanft gestoppt. Jetzt, fünf Monate später, steht mit dem 25. September 2020 das Start-Datum der neuen bet-at-home ICE Hockey League fest. Auch der Transferstopp ist Geschichte. Die Caps veröffentlichten nun auf ihrer Homepage ein Interview mit Präsident Hans Schmid.

Herr Präsident, der Transferstopp ist beendet, der Liga-Start mit 25. September 2020 endgültig fixiert. Wie groß ist Ihre Vorfreude bzw. Erleichterung, dass in eineinhalb Monaten endlich wieder der Puck über das Eis flitzt?

Hans Schmid: „Meine Vorfreude ist natürlich groß. Sie ist allerdings nicht ungetrübt. Die positiven Signale und guten Gespräche mit dem Gesundheitsministerium geben uns die Chance, die bet-at-home ICE Hockey League wie erhofft am 25. September 2020 zu starten. Dafür bereiten wir alles professionell vor. Leider kann ich allerdings nicht ausschließen, dass es nicht zu einer zweiten Corona-Welle kommt, die alle unsere Anstrengungen wieder zunichtemachen würde.“

Die spusu Vienna Capitals arbeiten seit Monaten eng mit ihren Fanclubs und der „Arbeitsgruppe Caps-Fans“ zusammen, um in puncto COVID-Sicherheitsbestimmungen in der Erste Bank Arena sowie fairer Ticketvergabe für Heimspiele entsprechende Konzepte zu entwickeln. Das berühmte „Ziehen an einem Strang“ ist vorbildlich. Wie stolz sind Sie auf die Caps-Familie?

Hans Schmid: „Ich bin auf den Zusammenhalt und die konstruktive Arbeit der oft zitierten „Caps-Familie“ sehr stolz. Ich weiß auch aus Gesprächen mit Kollegen, dass unsere Zusammenarbeit mit den Fan-Clubs als Vorbild gilt.“

Am Montag erfolgt die Bekanntgabe des ersten Caps-Grundkaders. General Manager Franz Kalla hat schon angekündigt, dass die „Wiener Identität“ auch heuer weiter herausgestrichen werden soll. Wie wichtig ist diese gerade in Zeiten wie diesen?

Hans Schmid: „Wir haben uns vor Jahren zum „Wiener Weg“ bekannt und diesen auch konsequent verfolgt. In der letzten Saison hatten wir allein zehn Spieler im Kader, die in unserer Stadt geboren wurden bzw. aufgewachsen sind. Gerade jetzt, in der „Corona Zeit“, reden alle von „Regionalität“ – wir leben diese schon seit Jahren.“

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind drastisch, sie bergen aber auch Chancen – konkret für die Nachwuchstalente der spusu Vienna Capitals. In der kommenden Saison sollen sie verstärkt in den Profi-Kader der Caps integriert werden. Die Nachwuchsarbeit der spusu Vienna Capitals mit der vereinseigenen Vienna Capitals Hockey Academy bekommt somit noch mehr Gewicht. Eine weitere Bestätigung für den „Caps-Weg“?

Hans Schmid: „Als wir uns vor gut acht Jahren entschieden haben, unsere Nachwuchsarbeit zu intensivieren und mit der vereinseigenen Vienna Capitals Hockey Academy zu veredeln, sahen wir diese Entscheidung als Investment in die Zukunft der spusu Vienna Capitals, nie primär als Kostenfaktor. In der vergangenen Saison feierten mit Armin Preiser, Timo Pallierer, Patrick Antal und Matthias Böhm gleich vier Akademie-Schüler hoffnungsvolle Debüts bei den Profis. Lukas Piff eroberte in der letzten Saisonhälfte sogar einen Fixplatz im Profi-Line-Up. Das ist der Weg, den wir gehen wollen und der Erfolg rechtfertig dieses wesentliche Investment.“

www.vienna-capitals.at, Pic: Leo Vymlatil

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