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ICEHL: Ist der Playoff-Pick bald Geschichte?

Einzigartig im europäischen Spitzeneishockey ist der Playoff-Pick den die ICEHL praktiziert. Dieser ist vielen Vereinen ein Dorn im Auge und sie regen die Abschaffung dessen an.

Seit 2012/13 wird in der ICEHL „gepickt“, Grund dafür war ein Skandal in der letzten Grunddurchgangsrunde 2011/12. Laibach verlor absichtlich ein Shootout gegen Red Bull Salzburg um die Mozartstädter als Viertelfinalgegner aus dem Weg zu gehen. Goalie Pintaric, der bei zwei Penaltys einfach das Tor freimachte erhielt eine sechs Spiele Sperre, der damalige Laibach-Coach Hannu Järvenpää zwei Spiele Sperre, zudem setzte es 10.000€ Geldstrafe.

Um dies künftig zu vermeiden, wurde in der darauffolgenden Saison der Playoff-Pick eingeführt, der jedoch nicht überall auf Gegenliebe stößt, wie Helmut Schlögl, Manager von Red Bull Salzburg gegenüber der „Kronen Zeitung“ angibt.

Pick live im ORF

„Das gibt es so in keiner Liga und ist auch nicht nachvollziehbar“, so Schlögl, der die schwiege Planung als Hauptproblem sieht, da die Teams erst 48 Stunden vor Start der Viertelfinalserien wissen gegen wen sie antreten.

Der Pick wird direkt nach dem live im ORF zu sehen sein, doch wer eine pompöse Prozedur wie eist auf ServusTV erwartet, wird enttäuscht. Die Vereinsvertreter werden per Smartphone zugeschaltet und verkünden ihren Pick.

Ob es dieses System künftig weitergeben wird, ist alles andere als gewiss. Wie Schlögl erklärt, hat er gemeinsam mit anderen Vertretern bereits angeregt, dass das „Picken“ künftig abgeschafft wird.

Pic: Screenshot Youtube.com

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