Showdown um die Meisterschaft in der Ö Eishockey Liga, Teil I: Der EHC Lustenau feierte am Samstag im ersten Match der Best-of-Three-Serie in der Rheinhalle vor über 1.800 Fans gegen die KSV Kängurus einen hartumkämpften 4:2-Sieg. Die Vorarlberger haben damit auswärts im zweiten Finalspiel am Samstag, 14. März in der Kapfenberger Stadthalle den ersten Matchpuck auf den Titel. Bei Seriengleichstand nach zwei Partien findet das alles entscheidende Spiel am Samstag, 21. März wieder in Lustenau statt. Der Sieger der Finalserie ist Österreichischer Meister der Ö Eishockey Liga – Saison 2025/2026.
Da waren es plötzlich nur noch Zwei: Der EHC Lustenau traf am Samstag im ersten Final-Heimspiel der Ö Eishockey Liga in der Rheinhalle Lustenau vor 1.800 Fans auf die KSV Kängurus. Nach der stimmungsvollen österreichischen Bundeshymne starteten die beiden besten Teams nach dem Grunddurchgang in die alles entscheidende Best-of-Three-Serie um den Titel und legten gleich ohne großes Abtasten los. Die Gäste hatten wegen eines Wechselfehlers der Lustenauer früh die erste Überzahl, blieben aber ohne Torerfolg. Danach übernahmen die Vorarlberger das Kommando und waren übergelegen, ohne echte Topchancen herauszuspielen. Die Löwen hatten dann ebenfalls ihre erste Powerplay-Gelegenheit – dieses Mal hatten die Kapfenberger bei einem Wechsel zu viele Spieler auf dem Eis. Mit Fortdauer des ersten Drittels kamen auch die Steirer mit jedem Wechsel besser in die Partie, es entwickelte sich ein flottes Hin und Her. Beide Goalies – Felix Beck bei Lustenau und Felix Nußbacher bei Kapfenberg – ließen bis zur ersten Sirene jeweils keinen Gegentreffer zu.
Im zweiten Abschnitt tauchte Lustenaus Goalgetter Chris D’Alvise nach einem schnellen Angriff im Slot auf, bei seinem Schlagschuss packte KSV-Keeper Nußbacher einen Fanghandsave für die Galerie aus. Das erste Finalspiel wurde naturgemäß mit jeder Minute intensiver und spannender. Daniel Oberkofler hatte zur Halbzeit die beste Chance für die Kängurus, scheiterte aus kurzer Distanz an Lustenau-Keeper Beck. Im Gegenzug zwang Manuel Metzler KSV-Schlussmann Nußbacher mit einem Schuss aus dem Slot zu einem Monstersave mit der Fanghand. Mit dem lange Zeit torlosen Spielstand kamen auch die Emotionen auf beiden Seiten auf, mit jeder Minute stieg auch die nervliche Belastung der Cracks. Lustenau überstand eine Unterzahl, hatte dabei sogar zweimal die Chance auf einen Shorthander. Mit dem letzten Angriff im zweiten Abschnitt gelang den Gastgebern mit dem ersten Treffer in der Serie die Führung: Riku Tiainen brachte die Scheibe mit letztem Einsatz im Fallen aus dem Slot genau fünf Sekunden vor der zweiten Sirene zum 1:0 für Lustenau über die Linie (40.).
Im letzten Drittel erwischten die Löwen einen Traumstart: Nach einer schönen Kombination staubte Martin Grabher Meier aus kurzer Distanz zum 2:0 ab (42.). Knapp vier Minuten später war auch Kapfenberg in der Finalserie angekommen: Nach einem schönen Angriff verwertete Pierre Graf einen herrlichen Querpass von Christoph Draschkowitz zum 1:2-Anschlusstreffer (46.). Die Hausherren fanden schnell die passende Antwort und stellten den Zweitore-Vorsrpung wieder her: Riku Tiainen zog nach einem schnellen Angriff vom rechten Bullykreis ab und erhöhte auf 3:1 für die Lustenauer (48.). Die Löwen legten nach: Jonas Kutzer erzielte in Überzahl mit einem gefühlvollen Handgelenksschuss das 4:1 (54.). Nur 40 Sekunden später war das Match erneut spannend: Christoph Draschkowitz hielt bei einem Pass seines Bruders Lukas die Schlägerschaufel hin und verkürzte auf 2:4 (55.). Bald danach hatten die Mürztaler eine Überzahl, eine Phase sogar mit einer 5:3-Überlegenheit. Lustenau stemmte sich vehement gegen einen Treffer und verteidigte den Zweitore-Vorsprung. Am Ende zogen die Steirer ihren Goalie Felix Nußbacher, die Lustenauer ließen nichts mehr zu und stellten in der Best-of-Three-Serie auf 1:0. Das zweite Finalmatch findet am Samstag, 14. März 2026, ab 18:30 Uhr in der Stadthalle Kapfenberg statt. Der EHC Lustenau kann mit einem Auswärtssieg den Meistertitel fixieren, die Kapfenberger können nur mit einem Heimsieg die Serie verlängern.
Ö Eishockey Liga 2025/2026 – Playoff – Finale
Spiel 1:
EHC Lustenau vs. KSV
Kängurus 4:2 (0:0,1:0,3:2)
Sa., 07. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Riku Tiainen (39:55
Min., 47:06 Min.), Martin Grabher Meier (41:32 Min.), Jonas Kutzer
(53:43 Min./PP1)
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (45:23
Min.), Christoph Draschkowitz (54:23 Min.).
Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:0
Spiel 2:
KSV Kängurus vs. EHC
Lustenau
Sa., 14. März 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg —
>> zum Livestream
Spiel 3 (Falls nötig):
EHC Lustenau vs. KSV
Kängurus
Sa., 21. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau –
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www.eishockey.at, Pic: KSV/Gärtner









