ÖEL

ÖEL: Der Titel geht nach einem packenden Finale an den EHC Lustenau!

Der EHC Lustenau ist Österreichischer Meister der Ö Eishockey Liga in der Saison 2025/2026. Die Vorarlberger siegten am Samstag im dritten und alles entscheidenden Finalspiel in der Lustenauer Rheinhalle vor 2.200 Fans mit 5:3, setzten sich in der Best-of-Three-Serie mit 2:1 durch und holten den ersten Titel in der ÖEL. Insgesamt über 7.200 Fans erlebten die drei spannenden und intensiven Finalspiele.

Showdown um die Meisterschaft in der Ö Eishockey Liga, Teil III: Der EHC Lustenau traf am Samstag im alles entscheidenden dritten Spiel der Best-of-Three-Serie in der Rheinhalle vor 2.200 Fans auf die KSV Kängurus. Zum dritten und letzten Mal wurde der Finalschlager vor Spielbeginn mit der stimmungsvollen österreichischen Bundeshymne eingeleitet. Bereits in der zweiten Minute hatten die Löwen ihre erste Überzahl, acht Sekunden vor Ablauf der numerischen Überlegenheit drückte Lucas Haberl die nach einem Getümmel vor dem Kapfenberger Tor freiliegende Scheibe zum 1:0 über die Linie (4.). Die Vorarlberger agierten mit der frühen Führung im Rücken überlegen. Mit Fortdauer des ersten Drittels wagten sich auch die Steirer immer mehr in die Offensivzone. Dann gab es eine Schrecksekunde als Maximilian Ramsbacher von knapp hinter der blauen Linie abzog und sein KSV-Kollege Pierre Graf den Puck mit voller Wucht ins Gesicht bekam, für Graf war das Spiel leider zu Ende. Die Kapfenberger hatten nach etwas mehr als zehn Spielminuten ihre erste Powerplay-Gelegenheit: Lukas Telsnig schoss vom rechten Bullykreis und Florian Hoppl verwertete den Rebound aus dem Slot zum 1:1-Ausgleich (11.). Knapp sechs Minuten vor dem Drittelende gab’s die ersten Emotionen, Maximilian Ramsbacher und Jonas Kutzer tauschten die ersten Freundlichkeiten aus. Mit jedem Wechsel war das Knistern in der Rheinhalle mehr zu spüren.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Gastgeber ein frühes Überzahlspiel, blieben dabei trotz Druckphase ohne weiteren Treffer. Lustenau war dem zweiten Tor näher, aber KSV-Goalie Felix Nußbacher ließ in den ersten Minuten des Mittelabschnitts nichts zu. Die Mürztaler kamen auch vereinzelt vor den Kasten von EHC-Keeper Felix Beck, agierten aber mit zu wenig Nachdruck. Lustenau jubelte über den vermeintlichen Führungstreffer, aber das Schiriteam versagte dem Tor von Robin Wüstner die Anerkennung. Drei Sekunden nach Ablauf einer Überzahl kam es vor dem Kapfenberger Tor zu einem wilden Getümmel und Chris D’Alvise stocherte die Scheibe zum 2:1 über die Linie (34.). KSV-Keeper Felix Nußbacher musste gleich danach verletzt vom Eis, für ihn hütete ab nun Oliver Zirngast den Kasten. In einer weiteren Überzahl warteten die Vorarlberger geduldig auf die Chance, Dominic Haberl drehte sich geschickt mit dem Puck und erzielte aus kurzer Distanz das 3:1 (37.). Gegen Ende hatten die Kapfenberger noch eine Überzahl, eine kurze Phase davon sogar mit Fünf gegen Drei auf dem Eis, der Anschlusstreffer gelang nicht. In den ersten knapp neun Minuten des Schlussdrittels spielten die Kängurus fast durchgehend in Unterzahl. In einer 5:3-Überlegenheit traf Chris D’Alvise aus dem Slot zum 4:1 (49.). Die Draschkowitz-Brüder brachten die Kapfenberger zurück ins Spiel: Lukas Draschkowitz eroberte die Scheibe hinter dem Tor und spielte auf Christoph Draschkowitz, der auf 2:4 verkürzte (51.). Die nächste Brüder-Kombination brachte den Anschlusstreffer für die Mürztaler: Manuel Trost spielte auf Stefan Trost, der aus dem Slot das 3:4 machte (52.). Knapp sechs Minuten vor dem Ende fälschte Chris D’Alvise einen Schuss von Jonas Kutzer zum 5:3 für die Lustenauer ab (55.). Die Steirer zogen am Ende Goalie Oliver Zirngast für einen sechsten Feldspieler. Der EHC Lustenau brachte das 5:3 über die Zeit, siegte in der Best-of-Three-Serie mit 2:1 und ist zum ersten Mal Österreichischer Meister der Ö Eishockey Liga. Mit insgesamt über 7.200 Fans in Lustenau und Kapfenberg sorgte die Finalserie mit intensiven und spannenden Partien für imposante Kulissen.

Ö Eishockey Liga 2025/2026 – Playoff – Finale

Spiel 3:

EHC Lustenau vs. KSV Kängurus 5:3 (1:1,2:0,2:2)
Sa., 21. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Lucas Haberl (03:41 Min./PP1), Christopher D’Alvise (33:40 Min., 48:34 Min./PP2, 54:15 Min.), Dominic Haberl (36:49 Min./PP1)
Torschützen KSV Kängurus: Florian Hoppl (10:46 Min./PP1), Christoph Draschkowitz (50:37 Min.), Stefan Trost (51:58 Min.)

Endstand in der Best-of-Three-Serie: 2:1EHC Lustenau ist Österreichischer Meister der Ö Eishockey Liga – Saison 2025/2026.

Spiel 2:

KSV Kängurus vs. EHC Lustenau 3:2 (2:1,0:1,1:0)
Sa., 14. März 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (01:27 Min.), Kevin Moderer (06:02 Min.), Michael Malle (40:30 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Robin Wüstner (04:45 Min.), Lucas Haberl (34:36 Min./SH1)

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. KSV Kängurus 4:2 (0:0,1:0,3:2)
Sa., 07. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Riku Tiainen (39:55 Min., 47:06 Min.), Martin Grabher Meier (41:32 Min.), Jonas Kutzer (53:43 Min./PP1)
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (45:23 Min.), Christoph Draschkowitz (54:23 Min.)

www.eishockey.at, Pic: ÖEHV

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