ÖEL

Vor über 3.000 Fans: KSV Kängurus erzwingen gegen Lustenau den ÖEL-Finalshowdown!

Die hochspannende Finalserie in der Ö Eishockey Liga geht in einer Woche in die absolute Entscheidung: Die KSV Kängurus feierten am Samstag in der Stadthalle Kapfenberg vor über 3.100 Fans gegen den EHC Lustenau einen knappen 3:2-Sieg und glichen in der Best-of-Three-Serie auf 1:1 aus. Das alles entscheidende Spiel findet am Samstag, 21. März, wieder in der Lustenauer Rheinhalle statt. Der Sieger der Finalserie ist Österreichischer Meister der Ö Eishockey Liga – Saison 2025/2026.

 

Showdown um die Meisterschaft in der Ö Eishockey Liga, Teil II: Die KSV Kängurus trafen am Samstag in der Stadthalle Kapfenberg im zweiten Finalspiel vor über 3.100 Fans auf den EHC Lustenau. Wie schon vor einer Woche in Lustenau sorgte die österreichische Bundeshymne für das stimmungsvolle Präludium.

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart: Christoph Draschkowitz eroberte in der linken Ecke die Scheibe, passte auf Pierre Graf, der per Onetimer vom linken Bullykreis zum 1:0 traf (2.). Die beiden Teams sparten sich daraufhin das Abtasten und die Vorarlberger kamen rasch zum Ausgleich: Robin Wüstner schoss im zweiten Versuch nach Pass von Lucas Haberl zum 1:1 ein (5.).

Wieder dauerte es nicht lange und die Kängurus führten in einer rasanten Startphase erneut. Nach einem schnellen Konter, den Kevin Moderer selbst einleitete und einem Schuss von Phileas Lyssy erzielte Moderer das 2:1 per Rebound aus kurzer Distanz nach knapp sechs Minuten (7.). Zum Drüberstreuen gab’s gleich die ersten Emotionen, Florian Hoppl von der KSV und Lustenaus Felix Zipperle gerieten sich kurz in die Haare.

Die nervliche Anspannung bei beiden Mannschaften war augenscheinlich als vor dem Kapfenberger Tor zweimal hintereinander die nächsten Freundlichkeiten ausgetauscht wurden. Gegen Ende des ersten Drittels hatte Lustenau die erste Überzahl, der Ausgleich gelang nicht.   

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Kapfenberger ihr erstes Powerplay, auch die Mürztaler konnten die numerische Überlegenheit nicht nützen. Lustenau war mit Fortdauer des zweiten Abschnitts wie schon im ersten Drittel überlegen, agierte jedoch im Abschluss vor dem Tor zunächst mit zu wenig Nachdruck. Die Steirer standen defensiv kompakt und wenn Schüsse durchgingen, war Goalie Felix Nußbacher auf dem Posten.

Drei Minuten nach Halbzeit der Partie hatte Kapfenberg die nächste Überzahl. Lucas Haberl eroberte in numerischer Unterlegenheit die Scheibe an der eigenen blauen Linie und startete einen schnellen Konter. Der Puck kam zu seinem Bruder Dominic, der mit einem Backhand-Flip-Pass zurück auf Lucas spielte, der aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich – ein klassischer Shorthander – traf (35.).

Das Schlussdrittel begann mit einem Knaller: Michael Malle zog bei Vier gegen Vier auf dem Eis beim ersten Angriff vom linken Bullykreis ab und brachte Kapfenberg nach nur 30 Sekunden mit 3:2 voran (41.). Bald danach hatten die Gäste ein Powerplay, die Kängurus hielten den knappen Vorsprung.

Die Löwen versuchten auf den Ausgleich zu gehen, aber die Kapfenberger verteidigten weiterhin kompakt und ließen im Verbund mit Keeper Nußbacher nicht viel zu. Am Ende hatte Lustenau eine Unterzahl, zog trotz numerischer Unterlegenheit Keeper Felix Beck. Kapfenberg brachte den Eintore-Vorsprung über die Zeit und erzwang das alles entscheidende dritte Spiel am nächsten Samstag in der Rheinhalle Lustenau.

 

Ö Eishockey Liga 2025/2026 – Playoff – Finale


Spiel 2:

KSV Kängurus vs. EHC Lustenau 3:2 (2:1,0:1,1:0)
Sa., 14. März 2026, 18:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (01:27 Min.), Kevin Moderer (06:02 Min.), Michael Malle (40:30 Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Robin Wüstner (04:45 Min.), Lucas Haberl (34:36 Min./SH1)

Stand in der Best-of-Three-Serie: 1:1

Spiel 3:
EHC Lustenau vs. KSV Kängurus

Sa., 21. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau – >> zum Livestream

Spiel 1:

EHC Lustenau vs. KSV Kängurus 4:2 (0:0,1:0,3:2)
Sa., 07. März 2026, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Torschützen EHC Lustenau: Riku Tiainen (39:55 Min., 47:06 Min.), Martin Grabher Meier (41:32 Min.), Jonas Kutzer (53:43 Min./PP1)
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (45:23 Min.), Christoph Draschkowitz (54:23 Min.)

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