EC KAC

ICEHL: Jordan Murray hat sich bereits bei seinen Teamkollegen gemeldet!

Beim EC KAC sorgt die Situation rund um Verteidiger Jordan Murray weiterhin für große Emotionen – gleichzeitig gibt es aber auch erste positive Nachrichten. Der Kanadier, der beim ursprünglichen Play-off-Auftakt gegen Fehérvár AV19 auf dem Eis kollabiert war und wiederbelebt werden musste, befindet sich laut Klub auf dem Weg der Besserung. Murray hat sich inzwischen sogar bei einigen Teamkollegen gemeldet und könnte in den kommenden Tagen bereits auf die Normalstation verlegt werden.

Für die Mannschaft war das erste Training nach dem Vorfall ein emotionaler Moment. Kapitän Clemens Unterweger schilderte gegenüber der „Kronen Zeitung“, dass es ein „komisches Gefühl“ gewesen sei, wieder auf dem Eis zu stehen, auf dem sich der Zwischenfall ereignet hatte. Der Schock sitze noch immer tief, gleichzeitig sorge jede positive Nachricht über den Gesundheitszustand ihres Teamkollegen für große Erleichterung. Besonders wichtig für die Mannschaft sei gewesen, dass Murray bereits auf Nachrichten reagiert und „ganz normal geschrieben“ habe – das habe die Stimmung in der Kabine deutlich aufgehellt.

Unterweger erinnerte sich auch an die dramatischen Minuten unmittelbar nach dem Zusammenbruch. Kurz zuvor habe er noch mit Murray auf der Bank gescherzt, ehe die Situation plötzlich eskalierte. Die rund 20 Minuten bis zur Entwarnung hätten sich für die Spieler wie Stunden angefühlt. Große Anerkennung sprach der Kapitän den Ersthelfern aus, die seinem Teamkollegen das Leben gerettet hätten. Dass sich sein Zustand nun verbessere, komme für ihn beinahe einem Wunder gleich.

Sportlich beginnt die Viertelfinalserie gegen Fehérvár nun am Sonntag in Klagenfurt neu und wird im Best-of-seven-Format gespielt. Für die Mannschaft wird das erste Spiel laut Unterweger dennoch eine besondere Herausforderung. Jeder Spieler müsse selbst entscheiden, ob er mental bereit sei, wieder aufs Eis zu gehen. Gleichzeitig ist sich der Kapitän sicher: Wenn Murray vollständig genesen ist, wird das für den KAC eine enorme Motivation sein.

Bild: EC-KAC/Wolfgang Jannach

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