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ICEHL: KAC muss in Székesfehérvár weiterhin auf seinen Kapitän verzichten!

Die Rotjacken reisen am Freitag nach Ungarn, wo sie am Samstag ihre saisonübergreifende Niederlagenserie in Playoff-Auswärtsspielen beenden und ihren Vorsprung in der Viertelfinalserie gegen Fehérvár AV19 ausbauen wollen.

Mit einer 2:1-Führung in der „Best-of-Seven“-Viertelfinalserie im Rücken geht der EC-KAC am Samstag, dem 21. März 2026, in das vierte Duell mit Fehérvár AV19. Die Ungarn genießen am kleinen Spielfeld der MET Aréna wieder Heimvorteil, die Rotjacken wollen als eine der zwei letzten österreichischen Mannschaften im Bewerb dennoch ihren dritten Sieg einfahren und damit die Weichen in Richtung Vorschlussrunde stellen. Das Opening Faceoff erfolgt um 19.15 Uhr, die Partie ist im Livestream bei Sporteurope.TV(Öffnet in neuem Fenster) zu sehen.

Die Ausgangssituation:

Der EC-KAC hat die Hälfte seiner Viertelfinalaufgabe gegen Székesfehérvár erledigt, am Donnerstag fuhr er auf eigenem Eis den zweiten von vier nötigen Siegen ein. Nach einem fehlerbehafteten Startdrittel (3:3) dominierten die Klagenfurter spätestens ab der ersten Pause das Geschehen, letztlich verbuchten sie einen klaren 8:3-Heimsieg, dem Nick Petersen mit sechs Scorerpunkten seinen Stempel aufdrückte. Die Rotjacken agierten im dritten Duell mit Fehévár AV19 in der Offensive insgesamt sehr zielstrebig und verbuchten nicht weniger als 21 Torschüsse aus dem Slot, was für sie (nach dem Heimspiel gegen den Ferencvárosi TC Anfang Oktober) den zweithöchsten Wert der laufenden Saison darstellte. Als überragend erwies sich in Spiel drei das rot-weiße Unterzahlspiel, das in sechs Minuten bei numerischem Nachteil nur drei Torschüsse zuließ und gleichzeitig famose 16 Mal die eigene Zone klärte. Die nunmehrige 2:1-Serienführung sollte für den Rekordmeister ein gutes Omen sein: In einem „Best-of-Seven“-Duell fanden sich die Kärntner bislang 19 Mal in einer derartigen Situation wieder, in 14 Fällen endete die KO-Konfrontation in der Folge für sie positiv, zwölf Mal stellten sie in der vierten Begegnung auf 3:1. Für den EC-KAC wird es in Spiel vier am Samstag aber auch darum gehen, seine aktuelle Auswärtsschwäche zu überwinden: Saisonübergreifend kassierten die Rotjacken in den Playoffs fünf Niederlagen in der Fremde hintereinander, bei diesen Partien in Linz und Salzburg (je zwei Mal) sowie heuer Székesfehérvár erzielten sie in Summe zudem nur alarmierende zwei Treffer (bei insgesamt 15 Gegentoren).

Personelles:

Neben den Langzeitausfällen Jordan MurrayThomas Hundertpfund und Luka Gomboc müssen die Rotjacken auch im vierten Viertelfinalspiel auf Clemens Unterweger verzichten. Der Verteidiger ist weiterhin erkrankt und wird die am Freitag erfolgende Anreise nach Székesfehérvár nicht mit in Angriff nehmen. Demnach ist im Auswärtsspiel am Samstagabend von einem gegenüber der Heimpartie am Donnerstag unveränderten Lineup des EC-KAC auszugehen. Neben dem Stammpersonal ist bei den Rotjacken wie in den Playoffs üblich Michael Sicher als zusätzlicher Torhüter Teil der Delegation.

kac.at , Bild: Tóth Gabriella

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