Die Innsbrucker Haie präsentieren mit Markus Knoll (Rechtsanwalt/ 53 Jahre) einen neuen Präsidenten. Ein Mann über alte Liebe und neue Aufgaben.
Herzlich Willkommen Markus
(Knoll) im Haifischbecken. Seit gestern bist du neuer
Haie-Präsident. Wie hat sich das alles ergeben?
Ich war
schon länger im Hintergrund bei den Haien tätig, habe Einblicke
gesammelt und mit Günther Hanschitz (Obmann) ein sehr gutes
Einvernehmen. Günther hat mich schon vor einiger Zeit gefragt ob
dieses Amt für mich interessant wäre, jetzt ist für mich der
richtige Zeitpunkt gekommen. Ich freue mich sehr mitwirken zu
können.
Du bist seit jeher großer
Eishockeyfan. Eine alte Liebe rostet scheinbar
nicht?
Genau so ist es. Mittlerweile bin ich 53 Jahre
alt und denke noch immer gerne an die Zeit zurück, als ich als
kleiner Bub immer in die Olympiahalle gepilgert bin. Damals hat die
Kinderkarte noch 20 Schilling gekostet und die habe ich mir von
meinem Taschengeld gekauft. Generell war das eine schöne Zeit, am
Nachmittag Fußball im Tivoli, im Anschluss in die Olympiahalle zum
Eishockey. Die Liebe ist noch immer geblieben.
Haie-Präsident – wie klingt
das für dich? Wie legst du dieses Amt an? Repräsentativ oder
operativ?
Ich glaube grundsätzlich, dass man an der
erfolgreichen Situation nicht viel ändern muss. Der Verein ist vor
allem sportlich mit all den Verantwortlichen rund um Trainer Mitch
O’Keefe und Obmann Günther Hanschitz toll geführt. Ich möchte den
Verein unterstützen, Verbesserungen herbeiführen (wo möglich) und
auch den Kontakt zu den Sponsoren intensiveren und forcieren. Die
Entwicklung ist sehr positiv.
Der Nachwuchs liegt dir
besonders am Herzen…
Absolut. In diesem Bereich will ich mich besonders einbringen. Der
Nachwuchs ist die Basis des Vereins. Hier hat der Verein schon sehr
viel richtig gemacht, die viele Einberufungen ins Nationalteam sind
Beweis genug. Ich werde versuchen meinen Teil dazu beizutragen, mit
viel Herzblut, dass sich diese gute Arbeit noch einmal
verbessert.
Welche Worte würdest du
gerne zum Einstand noch an die Öffentlichkeit
richten?
In erster Linie schon jetzt ein großes
Dankeschön an alle Sponsoren und an alle Mitwirkenden in und
außerhalb des Vereins. Ohne diese Unterstützung und auch ohne die
Person Günther Hanschitz wäre der Verein nicht da wo er jetzt
ist.
www.hcinnsbruck.at, Pic: HC Innsbruck









