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Graz99ers

ICEHL: „Neue Kommunikationsstrategie“: Graz99ers legen sich mit den eigenen „Fans“ an!

Eine öffentliche Kontroverse mit den eigenen Fans trugen die Graz99ers in den letzten Tagen per Facebook aus. Grund dafür: Die indiskutable Leistung im Schlussabschnitt gegen Znaim, darauf folgende Userkommentare und eine  fragwürdige Meldung des Vereins.

Was war passiert? Die Graz99ers versemmelten am vergangenen Freitag den Schlussabschnitt beim Auswärtsspiel in Znaim völlig, gaben eine 3:2 Führung aus der Hand und verloren 3:9!

Die alles andere als erfolgsverwöhnten 99ers-Fans waren schon vor dem Znaim-Spiel wegen des mageren Saisonstarts und dem Auftreten ihres Teams am Eis gereizt.

Der Auftritt in den letzten 20 Minuten in Tschechien brachte das Fass dann zu Überlaufen. Die kritischen Kommentare explodierten, darunter auch viele, die die Grenze des Anstands überschritten.

Die sportliche Reaktion der Steirer folgte am Sonntag. Man feierte einen 2:0 Sieg über die Black Wings Linz und ließ danach auf Facebook einen Post los mit den Zeilen: „Schlechte Nachrichten für alle 99ers-Hater. Wir haben das Spiel gewonnen“. Das ganze verziert mit einem „Bussi-Smiley“. Der Shitstorm ging los, eine große Mehrheit der User verurteilte diese Provokation gegen die eigenen Fans massiv.

Am gestrigen Montag ruderte man im 99ers-Management etwas zurück und versuchte die Wogen zu glätten. Man erklärte diese Vorgehensweise als „neue Form der Kommunikationsstrategie“ und forderte von seinen Fans Wertschätzung, Respekt und Anstand in den Diskussionen auf den Social Media Plattformen ein.

Es war das zweite Heimspiel in Serie mit weniger als 1.000 Zusehern. Zum Vergleich: Den Ligaauftakt sahen noch über 2.000 Zuseher in der Liebenauer Arena. Von der „neuen Form der Kommunikationsstrategie“ kann man halten was man will, ob es aber der richtige Weg ist um die fernbleibenden Fans wieder in die Halle zu bewegen?

Pic: Rostislav Pfeffer

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