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EHC Black Wings Linz

ICEHL-Review: Das war die Saison der Black Wings 1992:

Die abgelaufene Spielzeit der Steinbach Black Wings 1992 begann katastrophal, ehe ein Trainerwechsel über die Hintertür Qualification Round eine Playoff-Teilnahme noch fast möglich machte. Ein sportlicher Rückblick auf die letzte Saison in Linz.

Am 22. August präsentierten die Steinbach Black Wings 1992 mit Pierre Beaulieu ihren neuen Head Coach. Rund ein Monat später startete bereits die Saison – und Linz furios: Auswärts beim regierenden Meister EC-KAC sorgte die über die gesamte Saison offensive Konstante Brian Lebler mit einem Hattrick für einen 4:1-Erfolg. Nur zwei Tage später legten die Oberösterreicher mit einem 2:0-Sieg gegen die Moser Medical Graz99ers nach. Ein perfektes Auftaktwochenende machte in Linz Lust auf mehr, doch es kam ganz anders: Bis zur Covid-19-bedingten Zwangspause gab es bei sechs Niederlagen nur einen Sieg, ein 3:2 nach Overtime in Salzburg. Und auch nach dem Corona-Comeback gab es vier Mal keinen Punkt – der zweifache Champion rutschte ans Tabellenende.

Von dort kam er auch nicht weg: In den folgenden zehn Spielen gab es nur zwei Siege. Linz war auf Platz elf einzementiert. Dann zogen die Verantwortlichen die Reißleine, entließen Beaulieu und holten am 24. Dezember den zuvor in Villach aussortierten Dan Ceman. Ihm gelang zwar prompt der Debütsieg (2:1 in Wien), die erwartete rasche Trendumkehr blieb aus. Die Mannschaft erhielt neue Gesichter, Josh Roach kehrte heim, aber auch in der Offensive wurde Entlastung für das Duo Umicevic-Lebler geholt. Brauchte Linz auch, denn mit nur 81 Toren in den ersten 40 Saisonspielen fehlte es den Stahlstädtern an Durchschlagskraft in der offensiven Zone. Stabiler präsentierte sich das Linzer-Team am Ende der ersten Grunddurchgangsphase und beendete sie mit drei Siegen am Stück.

Erfolgreich war dann auch der Start in die Qualification Round, wo Linz gegen Dornbirn und Graz gewann – und prompt wieder Richtung Playoffs schielte. Mit viel Selbstvertrauen fightete die Ceman-Truppe um die Postseason: Drei Runden vor dem Ende, und dann schon ohne den nach Augsburg abgewanderten Goalie David Kickert, rang Linz Konkurrent Villach nieder, drehte dann in Dornbirn einen Zwei-Tore-Rückstand und erarbeitete sich vor der letzten Runde die Chance auf das achte Playoff-Ticket. Im Fernduell mit Villach reichte es – trotz Sieges gegen Graz – dann knapp nicht für die Postseason.

Beachtlich, ob der vielen Verantwortung und auch Eiszeit, waren die Leistungen der Linzer Routiniers: Dragan Umicevic bilanzierte am Ende als bester Assist-Geber der Liga (50) und schoss zudem 14 Tore. Sein Sturm-Partner Brian Lebler machte 33 Tore und verteilte 18 Assists. Vor allem während der Qualification-Round waren die beiden mit 2,0 (Umicevic) und 1,6 (Lebler) Punkten pro Spiel unverzichtbar.

www.ice.hockey, Pic: fodo.media/Harald Dostal

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