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Bratislava Capitals

ICEHL-Review: Das war die Saison der Bratislava Capitals:

Die iClinic Bratislava Capitals stellten in dieser Saison das dritte internationale Team der bet-at-home ICE Hockey League. Der erste slowakische Teilnehmer schaffte im prompt in der Premierensaison den Einzug in die Playoffs und ging gar im Viertelfinale gegen den Grunddurchgangsdominator Bozen zwischenzeitlich in Führung.

Die traditionsreiche Eishockeystadt Bratislava ist seit 27. September 2020 um ein Kapitel reicher. An diesem Tag bestritt erstmals ein Team aus der Slowakei ein Spiel in der multinationalen bet-at-home ICE Hockey League. Während die ersten beide Spiele des Liga-Newcomers gegen Wien und Salzburg deutlich verloren gingen, gelang bereits im dritten Spiel, gegen Innsbruck, der erste Erfolg in der bet-at-home ICE Hockey League. Die Haie stellten sich im weiteren Saisonverlauf als Lieblingsgegner der Slowaken heraus. Bratislava ließ unmittelbar danach zwei weitere Siege folgen. Die Slowaken pendelten sich im weiteren Verlauf des Grunddurchgangs Phase 1 zwischen siebenten und zehnten Tabellenplatz ein.

Im Dezember nahmen die iClinic Bratislava Capitals einen Trainerwechsel vor. Nach der Trennung von Rostislav Chada fanden die iClinic Bratislava Capitals mit Peter Draisaitl, Vater des NHL-MVPs Leon Draisaitl, einen neuen Head Coach. Mit dem Neo-Headcoach entwickelten sich die Slowaken immer mehr zum Playoff-Aspiranten. Zu Ende der ersten Phase des Grunddurchgangs spitzte sich ein Dreikampf mit den Moser Medical Graz99ers und dem HC TIWAG Innsbruck um den siebenten Tabellenrang zu. Vor allem die makellose 4:0 Bilanz gegen die Haie war am Ende ausschlaggebend, dass der Newcomer von Rang sieben (bzw. zwei) in die Qualification Round startet.

In der Qualifikation Round wurde der Liga-Newcomer gar noch den an der Poleposition stehenden Dornbirn Bulldogs gefährlich. Am Ende machte bei Punktegleichheit lediglich die bessere Platzierung in der ersten Phase den Unterschied. Mit dem zweiten Platz ich der Qualification Round war der Playoff-Einzug in der Premierensaison perfekt.

Bratislava wurde im Viertelfinale prompt mit dem ersten Pick-Recht vom Grunddurchgangssieger HCB Südtirol Alperia ausgewählt. Die Vorzeichen in diesem Viertelfinale schienen klar zugunsten der Bozner zu stehen. Der Liga-Newcomer landete aber gleich im ersten Viertelfinalspiel die große Überraschung und bezwang den großen Titel-Favoriten mit 2:1. Im zweiten Viertelfinalspiel gelang dem späteren Vizemeister die deutliche Revanche. Danach blieb jedes weitere Spiel hartumkämpft. Spiel drei konnten die Südtiroler gar erst in der Overtime für sich entscheiden. Auch die zwei weiteren Viertelfinalbegegnungen wurden von den Füchsen mit lediglich einem Tor Differenz gewonnen.

Der erfolgreichste Spieler in der Premierensaison der Capitals war Mitchell Hults, der 23 Tore und 46 Assists verbuchen konnte. Im Grunddurchgang gehörte er damit zu den Top-10-Scorern der Liga.

www.ice.hockey, Photo: Werner Krainbucher

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