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International: Omikron-Chaos im Schweizer Eishockey

Eine Woche nach der Absage des Spengler Cups liegt die halbe Liga flach und befindet sich in Quarantäne: Davos, Zug, Lugano. Lausanne, Ajoie und nun auch der SC Bern.

Auch die Rapperswil-Jona Lakers können nicht spielen, da sie wegen unterschiedlichen Quarantänefristen keine vollständige Mannschaft aufs Eis bekommen. Bei den ZSC Lions haben sich drei Spieler angesteckt und befinden sich in Isolation, ihnen droht bei mehreren positiven Fällen ein Temporär-Lockdown. Trotzdem sei es sinnvoll, dass der Betrieb der Meisterschaft aufrecht erhalten bleibt, denn kaum einer der positiv getesteten Spieler ist wirklich krank, sagte der Liga-Boss Vaucher.

Weil die NLA Meisterschaft fortgesetzt wird, riskiert man zwar weitere Infektionen, doch wäre dies möglicherweise der schnellste Schritt zur Durchseuchung der ganzen Liga, vielleicht damit auch die Rückkehr zur Normalität.

So hätte gestern Sonntagnachmittag eine Vollrunde stattfinden sollen, doch nur eine vorgeschobene Partie zwischen den ZSC Lions und Fribourg-Gottéron konnte gespielt werden.

Auch in der Swiss League kam der Betrieb wegen eines Omikron-Ausbruch beim EHC Kloten vollständig zum Erliegen.

So geht es im Schweizer Eishockey weiter
Heute Montag 3.1.2022 wird in der Qualifikation, eine Woche nach der Absage des Turniers in Davos, der Betrieb wieder aufgenommen, um den Sport weiter am Laufen zu halten.

17 Spiele mussten bisher verschoben werden und weitere werden folgen. In der Swiss League waren sogar deren 22 Partien, doch auch dort soll die Meisterschaft fortgesetzt werden. Einen Unterbruch der Qualifikation stehe wegen des bereits sehr engen Spielplans und der Olympia-Pause zurzeit nicht zur Diskussion, dies wurde von der NL nach einer Videokonferenz in der letzten Altjahreswoche beschlossen. Die gesamte Schweiz sowie auch der Sport ist von der Corona-Welle heftig erfasst worden und man muss mit Bestimmtheit noch zwei- drei schwierige Wochen überstehen. Möglicherweise könnte es danach wieder besser werden, gibt sich der Liga-Boss vorsichtig optimistisch.

120 Spieler wurden in den letzten zwei Wochen bisher positiv getestet, diese Zahl will Vaucher jedoch weder bestätigen noch kommentieren. Die überwiegende Mehrheit habe keine oder nur milde Symptome und gelten deshalb im Nachhinein als Genesene. Müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben, auch wenn ein Teammitglied positiv getestet wird. Dasselbe gilt für Spieler, die bereits eine Booster-Impfung erhalten oder demnächst eine erhalten werden.

Auch bei anderen Clubs wie Genéve oder Langnau usw. wurden einzelne Spieler positiv getestet, aber von den Ärzten nicht in Quarantäne geschickt.

Neue Regelung tritt in Kraft: Tabelle nach Punkten pro Spiel
Laut Denis Vaucher werde man die Qualifikation möglicherweise nicht vollumfänglich bestreiten können. Deshalb wird die Tabelle wie bereits in der vergangenen Saison per sofort nach Punkten pro Spiel gewertet. Das heißt beispielsweise für die Lakers, dass sie ihren 2. Platz an den EV Zug abgeben müssen. Damit überhaupt ein Meister erkoren werden kann, müssen 75% der Qualifikation gespielt sein, jeder NLA-Club muss 39 und jeder Swiss League Club 37 Spiele absolviert haben.

Ebenfalls geändert wurde auch die minimale Größe eines Teams zur Bestreitung einer Partie. Neu müssen 15 statt 12 Feldspieler plus ein Goalie einsatzfähig sein, damit immerhin drei Blöcke zur Verfügung stehen und das Auffüllen von B-Lizenz-Spielern aus anderen Vereinen so verhindert werden kann. Sollten auch einige Schiedsrichter ausfallen, würde notfalls im 3-Mann-System gepfiffen werden.

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