Im fünften Heimspiel der ICE-Saison 2024/25 blieb der EC-KAC zum ersten Mal ohne Zähler: Die Rotjacken unterlagen den bisher ungeschlagenen Graz99ers in einem guten Eishockeyspiel mit 2:4.
Nach einem frühen Stangentreffer von Zündel kamen die Klagenfurter zu den besseren Gelegenheiten und gingen folgerichtig auch in Führung, als Bischofberger einen Hundertpfund-Querpass verlängerte und Fraser am langen Pfosten einkehrte. Die Gäste glichen jedoch noch vor der ersten Pause durch einen satten Holzer-Blueliner in die kurze Kreuzecke aus und drehten das Spiel im zweiten Durchgang zu ihren Gunsten: Einen von der Bande zurückspringenden Puck stocherte Huber über die Linie und der just von der Strafbank zurückgekehrte Kernberger schloss im „Zwei-gegen-Eins“ zum 1:3 ab. Im dritten Drittel kam Klagenfurt auf einen Treffer heran, als Maier die Scheibe eroberte und Petersen den Torschützen Schwinger bediente, doch nur 45 Sekunden später zogen die 99ers den Rotjacken den sprichwörtlichen Stecker: Nach KAC-Turnover im Angriffsdrittel folgten zwei präzise Diagonalpässe, sodass letztlich Bailey bei freier Bahn und via Innenstange den Endstand herstellen konnte.
Post Game-Kommentar von
Head Coach Kirk Furey:
„Es gibt Spiele, die gewinnt man, ohne es verdient zu haben, es
gibt auch solche, die verliert man, ohne es verdient zu haben.
Heute war eine dieser Partien, ein Duell zweier guter
Eishockeymannschaften. Wenn wir eine Leistung wie heute öfter
bringen, dann gibt es die hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir viele
dieser Spiele gewinnen. Unser Kampfgeist und unsere Hingabe waren
von der ersten bis zur letzten Minute da, unser Fokus liegt auf der
Entwicklung und die stimmt mich heute positiv. Diese Partie war,
auch wenn das Resultat nicht gepasst hat, wohl die, auf die wir in
der bisherigen Saison am stolzesten sein können, weil wir sehr
vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, und dem, was uns
ausmacht, umgesetzt haben. Natürlich ist es aber so, dass uns eine
Niederlage stinkt und wir daran zu knabbern haben, aber wir haben
eine starke Gruppe in unserer Kabine, also spätestens morgen haben
wir das vergessen und machen uns an die Vorbereitungsarbeit für den
Sonntag.“
kac.at , Bild: Serena Fantini









