Der EC-KAC tritt am Sonntagabend auswärts bei den Vienna Capitals an, die er zuletzt elf Mal hintereinander in regulärer Spielzeit besiegen konnte, kac.at liefert die wichtigsten Informationen zum Auftritt in der Bundeshauptstadt.
Keine 25 Stunden nach der Schlusssirene im Kärntner Derby auf eigenem Eis tritt der EC-KAC (21 Siege, neun Niederlagen) bereits zu seinem nächsten Spiel in der win2day ICE Hockey League an. Die Rotjacken gastieren am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, auswärts bei den Vienna Capitals (zwölf Siege, 17 Niederlagen). In der ausverkauften Steffl Area jagt der Rekordmeister seinen fünften Ligaspielsieg in Folge. Das Opening Faceoff erfolgt um 17.30 Uhr, Sporturope.TV(Öffnet in neuem Fenster) überträgt live.
Die Ausgangssituation:
Der EC-KAC startete am Samstag mit einem 5:2-Heimerfolg im Kärntner Derby gegen den EC VSV aus der kurzen Weihnachtspause, der Tabellenführer aus Klagenfurt baute seinen Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Graz (bei einem Spiel mehr) dadurch auf sechs Punkte aus. Die Rotjacken haben 21 ihrer 30 Saisonspiele gewonnen, halten also bei einer Winning Percentage von 70,0 Prozent. Höher lag diese am Ende einer Spielzeit beim Rekordmeister zuletzt 2008/09. Trotz durchwachsenem Powerplay traf der EC-KAC auch gegen Villach bei numerischem Vorteil, aus den jüngsten sechs Begegnungen steht damit eine Erfolgsquote von satten 38,1 Prozent in Überzahl zu Buche.
Kernkompetenz der Kärntner ist aber unverändert das Spiel bei „Fünf-gegen-Fünf“, sie erzielen ligaweit die meisten Even Strength-Treffer (2,80 pro Partie) und kassieren gleichzeitig die drittwenigsten (1,77). Insgesamt agierten die Rotjacken im bisherigen Saisonverlauf zu Hause wie auswärts auf in gleichem Maße hohem Niveau, jeweils wurden exakt 32 Punkte aus 15 Partien eingefahren. Um die aktuelle Siegesserie in Auswärtsspielen – 12:0 Punkte und 17:4 Tore seit dem außergewöhnlichen 6:9-Verlust beim HC Innsbruck Ende November – auch in Wien zu verlängern, bedarf es insbesondere eines guten Starts: Während Klagenfurt in den Auftaktdritteln seiner Heimspiele heuer bislang nur sechs Gegentreffer kassierte, waren es auswärts bereits deren 17.
Personelles:
Beim EC-KAC sind am Sonntag gegen die Capitals keine weitreichenden personellen Veränderungen gegenüber dem Heimsieg gegen Villach vom Samstagnachmittag zu erwarten. Neben den Langzeitausfällen Jordan Murray, Thomas Hundertpfund und Luka Gomboc fehlt auch Jesper Jensen Aabo, dessen im Training erlittene Unterkörperverletzung erst zu Beginn der neuen Woche final evaluiert werden kann, bei der vorläufig aber von einer mehrwöchigen Zwangspause auszugehen ist. Alle übrigen Kaderspieler sind fit, die Mannschaft wird am Sonntag nach einem frühen, kurzen Morning Skate in der Heidi Horten-Arena in die Bundeshauptstadt reisen.
kac.at , Bild: Leo Vymlatil






