Der Grunddurchgangszweite EC-KAC hat sich im gestrigen Playoff-Pick für Hydro Fehervar AV19 entschieden. Gründe dafür gibt es einige, unterschätzt wird der Gegner aber nicht.
Die Rotjacken konnten alle vier Saisonduelle mit den Magyaren für sich entscheiden: einem 4:0 im ersten Aufeinandertreffen, folgten 2:1 nach Penaltyschießen, ein 6:3 und ein 3:2 nach Verlängerung. Klagenfurt beendete die Saison auf Rang 2, Szekesfehervar auf Tabellenplatz 10, welcher erst am aller letzten Spieltag im Derby gegen Budapest fixiert wurde. In den Pre-Playoffs setzte man sich trotz 0:1 Rückstandes gegen die Vienna Capitals durch. Man kommt also mit Euphorie in die Viertelfinalserie gegen den Rekordmeister.
Bei den Klagenfurtern weiß man um die Stärken der Fehervars: „Die Ungarn stehen defensiv sehr gut, haben stark verteidigt, viele Schüsse geblockt und für freie Torhüter-Sicht gesorgt“, so KAC-Verteidiger Clemens Unterweger gegenüber der „Kronen Zeitung„. Ein interessanter Faktor könnte das Eis in der MET Arena werden: „Die Eisfläche. In Fehervar ist sie sehr klein. Und im Powerplay sind sie brandgefährlich. Es wird ein körperbetontes Duell.“
Bereits am morgigen Dienstag wartet Game 1 in der Heidi Horten-Arena. Beim KAC wird man vorbereitet in das Eröffnungsspiel gehen: „Zuletzt haben wir an der Taktik und den Special Teams gefeilt. Am Montag betreiben wir detaillierte Analysen“.
Bild: Tóth Gabriella









