Mit 35 Jahren ist Schluss: der Verteidiger Thomas Larkin hat sich nach dem Saisonaus für ein Karriereende entschieden.
Der gebürtige Brite, der aber die Staatsbürgerschaften Italiens und Deutschlands hält, debütierte 2012/13 im Dress der Springfield Falcons im Profieishockey. Der ehemalige 5th Round Pick der Columbus Blue Jackets wechselte 2015/16 in die KHL, wo er für Medvescak Zagreb auflief. Nach zwei Jahren in der kroatischen Hauptstadt dann ein weiterer Wechsel.
Mannheim als zweite Heimat
Nicht weniger als sechs Spielzeiten verbrachte Larkin bei den Adler Mannheim und konnte mit den Baden-Württembergern in der Saison 2018/19 auch den DEL-Titel holen. Die letzten drei Jahre verbrachte der Defender bei den Schwenninger Wild Wings, für die er als Kapitän auf dem Eis stand.
Führungsrolle auch im italienischen Nationalteam
Larkin schnürte bei vielen Gelegenheiten – insgesamt 105 Spielen – seine Skates für das Eishockey-Nationalteam Italiens. In den letzten vier Jahren übernahm er auch dort mehr und mehr Verantwortung und führte die „azzuri“ mit dem „C“ auf der Brust an – auch bei den Olympischen Spielen von Mailand Cortina im vergangenen Februar.
Gegenüber dem italienischen Eishockeyverband FISG gab der Routinier folgendes zu Protokoll: „Das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen, war mir immer eine große Ehre. Mit Italien bei Olympia zu spielen, war einer der größten Momente meiner Karriere.“
Larkin könnte dem Sport aber durchaus erhalten bleiben und könnte seine Erfahrungen weitergeben: „Wenn jemand mit mir sprechen will, werde ich immer da sein. Ich bin dem dem italienischen Eishockey sehr verbunden und möchte meine Sicht der Dinge an junge Spieler weitergeben.“
Bild: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons









