Nach seinem verletzungsbedingten Aus für die Weltmeisterschaft zeigte sich Marco Kasper sichtlich enttäuscht – nicht nur wegen der verpassten Spiele, sondern auch wegen der besonderen Stimmung im Team.
„Es schmerzt, weil ich ja so gerne im Nationalteam spiele. Jetzt haben die eine Gaude – und ich nicht!“, brachte es der 22-Jährige gegenüber der „Kronen Zeitung“ auf den Punkt. Während seine Teamkollegen sich auf die WM in der Schweiz vorbereiten, muss der Stürmer der Detroit Red Wings pausieren und ein Reha-Programm absolvieren.
Kasper erklärte, dass die Entscheidung zur Absage alternativlos gewesen sei: Ein Weiterspielen hätte seine kommende NHL-Saison gefährdet – besonders heikel, da nach der nächsten Spielzeit sein Vertrag ausläuft. „Ich muss derzeit sogar mit Krücken gehen“, schilderte er die Situation.
Der Ausfall schmerzt ihn vor allem emotional. Das Nationalteam bedeute ihm viel, und der Austausch mit seinen Kollegen mache die Situation nicht leichter: Diese würden ihm regelmäßig schreiben und von der guten Stimmung berichten. Genau das fehlt ihm nun.
Trotzdem zeigt sich Kasper optimistisch, was die Chancen Österreichs betrifft. Auch ohne ihn und Marco Rossi traut er dem Team eine starke WM zu – sogar eine Überraschung sei möglich.
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