Vor vielen Jahren verteidigte der Kanadier Mario Scalzo in der Erste Bank Eishockey Liga, nun könnten sich die aktive Karriere dem Ende zuneigen.
2008 startete Scalzo in Salzburg seine „Europa-Karriere“, den bis zur abgelaufenen Saison verteidigte er ausschließlich auf europäischem Eis. Seine erste Station? Der EC Red Bull Salzburg, für die er in 47 Spielen mit 40 Zählern und satten 116 Strafminuten aufzeigte – damit war er auch punktbester Defender der Bullen. Nur Benoit Gratton (162), Andrej Tavzelj (134), Greg Kuznik (123), Matthias Iberer (120) und Sean Brown (119) verbrachten damals mehr Zeit in der Kühlbox.
Doch nach nur einer Saison war Schluss und Scalzo zog es in die DEL, wo er für die Adler Mannheim erneut seine offensiven Qualitäten unter Beweis stellte.
Rückkehr in die EBEL
Nach Gastspielen in Biel, Bern und Turku kehrte Scalzo 2012 in die EBEL zurück und streifte für zwei Jahre das Trikot der Moser Medical Graz99ers über. 69 Saisonspiele bestritt er für die Murstädter und sammelte dabei 31 Punkte ein. Zwischen 2015 und 2019 stand er lediglich in einer Saison auf dem Eis, erst 2019 kehrte er für weitere Spielzeiten zurück.
Beständigkeit in der DEL2
Nach einer Saison für die Huskies aus Kassel, verbrachte er die letzten sechs Jahre bei den Eispiraten Crimmitschau. Wie die der Club aus Thüringen bekanntgab, wurde dem Routinier kein neues Vertragsangebot unterbreitet und beide Seiten gehen nun getrennte Wege. Ob die aktive Karriere von Mario Scalzo weitergeht, ist derzeit noch ungewiss.
Bild: GEPA pictures/ Felix Roittner









