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Nach Hallenschließungen: Positive Signale in der Steiermark!

Während Eishallen im ganzen Land geschlossen werden, gibt es rund um den Standort Frohnleiten neue Hoffnung, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Zwischen den Verantwortlichen des Eissports, dem Land Steiermark und den betroffenen Gemeinden laufen derzeit konstruktive Gespräche über ein mögliches Nachfolgeprojekt. Das bestätigte Steiermarks Eishockey-Präsident Philipp Hofer.

Nachdem die bestehende Eishalle aus Kostengründen in eine Ballsporthalle umfunktioniert worden war, wird nun an einer neuen Lösung gearbeitet. Details wollte Hofer gegenüber der „Krone“ noch nicht nennen: „Wir sind um eine gute Lösung im Sinne des Eissports bemüht. Es hat bereits einen guten Austausch mit allen Verantwortlichen, dem Land und dem Landeshauptmann gegeben. Weitere Gespräche sind terminisiert. Aber es ist noch zu früh, es sind noch zu viele Punkte offen.“

Im Internet kursieren jedoch bereits konkrete Pläne. Demnach könnte auf einem Grundstück neben der alten Halle eine neue Traglufteishalle entstehen. Eine Investorin soll bei der Umsetzung eine zentrale Rolle spielen. Sollte eine Einigung gelingen, wäre das nach den wochenlangen Diskussionen um den Standort eine zukunftsweisende Lösung für den Eissport in der Region.

Auch in Graz gibt es positive Nachrichten: Die Halle B in Liebenau bleibt heuer erstmals ganzjährig geöffnet. Das bedeutet, dass das Eis nicht – wie sonst üblich – im Frühjahr abgetaut wird, sondern auch im Sommer für Training und Bewerbe zur Verfügung steht. Für Hofer ist das ein Meilenstein: „Eine Super-Geschichte! Es ist eine enorme Aufwertung für den Leistungssport. Wir nähern uns damit dem internationalen Niveau.“

Der Ganzjahresbetrieb bringt zahlreiche Vorteile. Trainingsmöglichkeiten verbessern sich deutlich, zudem sind landesweite und internationale Sommer-Trainingscamps geplant. Nachwuchsspieler aus der Steiermark müssen künftig nicht mehr nach Bruck an der Leitha, Ferlach, Tschechien oder in die Slowakei ausweichen.

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