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Nach Insolvenzverfahren: Ex-ICEHL-Crack verlässt Team in höhere Liga!

Die angespannte wirtschaftliche Lage bei den Heilbronner Falken hat die nächste personelle Folge: Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens verlässt Angreifer Luis Ludin den Oberligisten und schließt sich einem Club aus der DEL2 an. Der 24-jährige Offensivspieler wechselt zu den Bietigheim Steelers und erhält dort einen Vertrag bis zum Saisonende.

Das Amtsgericht Heilbronn hatte Ende Januar die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Falken angeordnet. Trotz gesichertem Spielbetrieb bis zum Ende der Hauptrunde ist eine Teilnahme an den Playoffs ausgeschlossen – für einige Spieler eröffnet sich dadurch jedoch die Möglichkeit, den Club vorzeitig zu verlassen.

Ludin, gebürtig aus Innsbruck, kam in der laufenden Saison in 47 Partien für Heilbronn auf starke 32 Scorerpunkte (12 Tore, 20 Assists). Mit 1,90 Metern Körpergröße und rund 88 Kilogramm bringt der Linksschütze neben Offensivqualitäten auch die nötige Physis mit.

Der Angreifer verfügt zudem über Erfahrung aus einer höheren Spielklasse: Für den HC Innsbruck absolvierte er 130 Einsätze in der multinationalen ICEHL und sammelte dabei zehn Punkte. Darüber hinaus lief er achtmal in der Champions Hockey League auf. Auch in der DEL2 ist Ludin kein Unbekannter – in der Saison 2020/21 stand er bereits für den EHC Freiburg auf dem Eis.

Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

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