In der Frohnleiten zeichnet sich eine positive Wende für den regionalen Eissport ab: Nach intensiven Verhandlungen steht die Rettung der traditionsreichen Eishalle offenbar kurz bevor. Eine Investorin konnte gewonnen werden, die den Bau einer modernen Tragluft-Eishalle möglich machen soll – das berichtet „MeinBezirk“. Es ist neben Radenthein die zweite Halle die innerhalb kürzester Zeit wohl „gerettet“ wird!
Noch vor wenigen Monaten sorgte die Nachricht über das drohende Aus der bestehenden Halle für Aufregung in der Region. Der laufende Betrieb war finanziell nicht mehr tragbar, stattdessen sollte die Halle in eine Trendsportanlage umgewandelt werden. Lange Zeit blieb unklar, wie es mit dem Eissport weitergehen würde – nun scheint eine Lösung in Sicht.
Neue Tragluft-Eishalle geplant
Direkt neben der bestehenden Halle soll eine neue Tragluft-Eishalle entstehen. Das Grundstück wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Maßgeblich vorangetrieben wurde das Projekt von einem eigens gegründeten Rettungskomitee rund um Walter Gschwandner, Ehrenobmann des EC Frohnleiten Black Panthers.
Mit der Investorin Elitsa Polizoeva konnte schließlich eine Partnerin gefunden werden, die das Projekt finanziell ermöglichen soll. Eine offizielle Stellungnahme seitens der Gemeinde steht zwar noch aus, doch Gespräche und Sitzungen laufen bereits auf Hochtouren.
Kritik an fehlender Transparenz
Nicht alle politischen Vertreter zeigen sich uneingeschränkt zufrieden. Der Grüne Gemeinderat Alexander Fleck fordert mehr Transparenz rund um die bisherigen Entscheidungen. Besonders kritisch sieht er die langfristige Vermietung der bestehenden Halle an einen Ballsportbetreiber sowie den bereits geplanten Abverkauf des Eishallen-Equipments.
Aus seiner Sicht hätte eine mögliche Weiternutzung der bestehenden Infrastruktur zumindest geprüft werden müssen.
Auch Peggau im Rennen
Parallel dazu bringt sich auch die Marktgemeinde Peggau als möglicher Standort ins Spiel. Bürgermeister Christoph Pirstinger führt Gespräche über eine alternative Hallennutzung. Klar ist jedoch: Zwei Standorte werden nicht realisiert werden können – die Finanzierung stellt weiterhin eine Herausforderung dar.









