Österreich

Verhöhnungs-Vorwurf: Ex-Nationalspieler gesperrt!

Lange Strafe im Kärntner Eishockey: Der Strafsenat (MOBA) des Kärntner Eishockeyverband hat Trainer Gerald Ressmann für drei Wochen gesperrt. Der frühere österreichische Teamspieler darf damit vorerst nicht an der Bande seines Klubs Althofen stehen – das berichtet die „Kronen Zeitung“

Auslöser der Strafe war das Viertelfinalspiel in der Division I gegen Leoben, das Althofen mit 23:2 gewann. Beim Stand von 12:0 nahm Ressmann seinen Torhüter vom Eis und ließ mehrere Minuten mit sechs Feldspielern agieren. Der Gegner wertete diese Maßnahme als Verhöhnung und brachte Anzeige ein.

Der Verband sprach von „mangelndem Fairplay“ und sogar einer „Schädigung des Sports“. Laut MOBA-Chef Mario Telesklav wäre eine Mindeststrafe von einem Monat möglich gewesen, drei weitere Wochen wurden zudem bedingt auf ein Jahr ausgesprochen.

Ressmann weist die Vorwürfe entschieden zurück. Er habe mit der Überzahl das Tempo aus dem Spiel nehmen wollen, nicht den Gegner bloßstellen. „Mangelndes Fairplay lasse ich mir nicht vorwerfen“, betonte der Ex-Teamspieler gegenüber der „Krone“, der 140 Länderspiele für Österreich absolvierte. Sein Klub hat Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

 

(Pic: EHC Lustenau)

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