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NHL

NHL: Missbrauch-Skandal bei den Chicago Blackhawks schockt die NHL!

Dunkle Gewitterwolken hängen über der Franchise der Chicago Blackhawks. Nicht nur, dass der Saisonstart ein absolutes Desaster war und ist, auch eine Geschichte aus dem Jahr 2010 erschüttert die traditionsreiche Franchise aus dem US-Bundesstaat Illinois.

Sechs Spiele, ein mickriger Punkt und noch keine einzige Sekunde, in welcher man eine Führung hatte. Der Saisonstart des 6-fachen Stanley Cup Champions kann zweifellos als desaströs bezeichnet werden. Das ist aber nur ein Krisenherd in der sonst so stolzen Franchise, denn ein Vorfall aus dem Jahr 2010 holt die Organisation gerade ein.

Mai 2010: die Chicago Blackhawks stehen nach einem 1st Round Win über die Nashville Predators und dem Seriensieg über die Vancouver Canucks im Western Conference Finale, welches man am Ende gegen die San Jose Sharks klar mit 4:0 gewinnen konnte. Das Cup Finale entschied damals Patrick Kane, als er Michael Leighton im Game 6 aus spitzem Winkel bezwingen konnte.

Doch was in dieser Zeit geschah, wurde lange unter Verschluss gehalten. Vor einem Spiel der 2010 Stanley Cup Playoffs wurde ein Spieler der Blackhawks Organisation von Brad Aldrich, dem damaligen Video Coach der Blackhawks, sexuell belästigt. Am 23.Mai wurde dieser Vorfall von Führungspersönlichkeiten des Vereins intern besprochen: dazu zählten Stan Bowman (General Manager und President of Hockey Operations), Al MacIsaac (Vice President of Hockey Opertations), CEO John McDonough, Headcoach Joel Quenneville, Assistant GM Kevin Cheveldayoff sowie Jay Blunk (Executive Vice President). Man entschied sich gegen eine Meldung beim Human Resources Department, nur um „die Teamchemie nicht zu gefährden“.

Kurz nach dem Cup-Triumph der Hawks wurde Aldrich über die Anschuldigungen gegenüber seiner Person informiert – er verließ das Team und heuerte für die Spielzeit 2012/13 bei der University of Miami als Director of Hockey Operations an.

Stan Bowman hat gestern Abend seine Funktionen bei den Blackhawks zurückgelegt und trat auch als General Manager von Team USA zurück. Joel Quenneville und Kevin Cheveldayoff, die beide noch in ihren Ämtern sind, wurden von NHL-Boss Gary Bettman vorgeladen. Chicago wurde noch dazu mit einer Geldstrafe von 2 Millionen US-Dollar gelebt. Der offizielle Grund: „inadequate procedures and mishandling“ – also „unangemessenes Verfahren und Falschbehandlung“.

Blackhawks Eigentümer und Vorsitzender Rocky Wirtz gab bekannt, dass jeder, der in diesen Vorfall verwickelt war, nicht mehr Bestandteil der Blackhawks-Zukunft sein wird.

www.hockey-news.info 

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