Der EHC Biel muss trotz Sieg
seinen Leaderthron an Genéve-Servette abtreten, anhand des besseren
Torverhältnisses der Romands. Trotz knappem Sieg liessen
sich die Seeländer nie aus dem Konzept bringen und waren ab dem
Mitteldrittel die spielbestimmende Mannschaft. Aber wie schon
öfters in dieser Saison tun sich die Bieler schwer im
Toreschiessen. Erst kurz vor Ende des mittleren Drittels brachte
Jason Fuchs sein Team mit 1:0 in Front. Stefan Ulmer mit seinem
ersten Saisontreffer erhöhte in der 47. Minute auf 2:0.
In der Schlussphase verkürzte Lindgren fünf Minuten vor Schluss wie
aus heiterem Himmel auf ein 2:1. Danach herrschte für kurze Zeit
vor Hillers Tor ein heilloses Durcheinander, wobei Samuel Guerra
den Davoser-Ausgleich nur hauchdünn verpasste. Die letzten 119
Sekunden spielen die Bündner ohne Torhüter, schafften den Ausgleich
jedoch nicht mehr.
Der HCD kommt weiter nicht vom Fleck und muss weiter auf Punkte
warten.
Erster Sieg für Ambri in
dieser Saison, Goalie Manzato mit Shutout
2:0 Heimsieg für Ambri-Piotta gegen die SCL Tigers, damit holen
sich die Leventiner den ersten Dreier in dieser Saison. Dominic
Zwerger erzielte für die Biancoblu in der 43. Minute die Führung
und Topskorer Matt D’Agostini erhöhte im Powerplay in der
vorletzten Minute auf 2:0. Die Leventiner kämpften mit viel
Siegeswillen, waren im Start- und Schlussdrittel die bessere
Mannschaft, Langnau hatte einzig im mittleren Drittel ein leichtes
Chancenplus.
Ab der 2:0 Führung hatten die Biancoblu die Emmentaler in Griff,
die immer öfters zu unlauteren Mitteln griffen und allein im
Schlussdrittel 22 Strafminuten kassierten.Für Ambri war es nach
vier Niederlagen in Folge der erste Vollerfolg in der noch frischen
Saison.
Roman Cervenka tut es wieder
und erzielt den dritten Sieg in der Overtime
Die Rapperswil-Jona Lakers feierten in ihrem 4. Heimspiel ihren
vierten Sieg in Serie. Matchwinner nach der 4:3 Verlängerung war
erneut Roman Cervenka, der zum dritten Mal in Folge in der Overtime
traf und die Rosenstädter als Sieger vom Eis gehen konnten.
Auch wenn es letztlich nicht zu drei Punkten reichte, muss man de
Lakers zugute halten, dass sie nach jedem Gegentreffer aufstanden
und jedesmal wieder vorlegen konnten. Der EVZ hingegen gibt weitere
Rätsel auf und bestätigte einmal mehr den schwachen Eindruck in der
Verteidigung, das schon länger vorherrscht. In der Offensive hatten
die Zuger mit Grégory Hofmann, Jan Kovar und auf dem Torhüterposten
Leonardo Genoni mächtig aufgerüstet, trotz allem stimmt die
Defensivarbeit bei den Innerschweizer auch nach sechs Partien
hinten und vorne nicht. Zudem scheint der Wille und letzter Einsatz
noch nicht vorhande zu sein
Genéve-Servette vermiest
Lausanne’s Stadion-Einweihung
Bei den Rhonestädtern glänzte vor allem Tommy Wingels mit einem Tor
und zwei Assists beim 5:3Auswärtssieg in Lausanne. Zudem ist der
Treffer zum 1:0 des Amerikaners nach 10 Sekunden Saisonrekord.
In der 17.Minute konnte Lausannes Topskorer Cory Emmerton bei
angezeigter Strafe zum 1:1 ausgleichen und ging daher als erster
Torschütze in die Eishockey-Geschichte der neuen Arena ein.
Lausanne-Goalie Tobias Stephan, dem man bei den drei ersten
Gegentoren keine Schuld zuweisen konnte, wurde dennoch in der
24.Minute durch Luca Boltshauser ersetzt. Bis zu 41. Minute gelang
es den Waadtländern den 1:3-Rückstand aufzuholen, zogen aber
trotzdem den Kürzeren.
In dem Lac Léman-Derby gegen Genève feierte Lausanne die Einweihung
seines neuen Stadions und war mit 9600 Zuschauern gleich
vollbesetzt.
Fribourg weiter ohne
Punke
Auch nach dem dritten Saisonspiel wartete man in Fribourg bisher
vergeblich auf die ersten Punkte. Die Drachen unterlagen auch im
Hallenstadion gegen die Lions klar mit 1:4.
Bei Gottéron hatte man in der vergangenen Saison mit dem Verpassen
der Playoffs auf den Ausländerposten aufgeräumt. Auf den
amerikanischen Verteidiger Ryan Gunderson, den beiden schwedischen
Stürmer Daniel Brodin und Viktor Stalberg und dem kanadischen
Center David Desharnais hatte man grosse Hoffnungen gesetzt. Die
Bilanz lautet bisher vernichtend: drei Spiele, drei Niederlagen, je
ein Tor von Brodin und Stalberg.
Der ZSC hingegen sind im Hallenstadion bisher eine Macht, gewannen
sie doch alle drei Heimspiele, verloren aber auch dreimal auf
fremden Eis. Bei den „Drachen“ aber läuft nichts nach Plan und
stehen daher als einziges NLA-Team noch ohne Punkte da.
Der HC Lugano mit erstem Sieg
im vierten Saisonspiel
Ein 4:2 Heimsieg für die Bianconeri gegen Meister Bern, der für
Lugano gleichzeitig auch der erste Sieg in dieser Saison ist. Bern
hingegen muss zum dritten Mal in Serie als Verlierer vom Eis.
Der SC Bern wieder mit Rückkehrer Tristan Scherwey, der nach seinem
Abstecher ins Vorbereitungscamp der Ottawa Senators zu seinem
ersten Saisoneinsatz kam, traten alles andere als meisterlich auf.
Bürgler und Topskorer Fazzini brachten die zuvor sieglosen
gebliebenen Luganesi in den ersten 11 Minuten 2:0 in Führung, eine
Reaktion der Berner blieb aus. Erst in der 36.Minute bei einer
doppelten Überzahl, konnte Ebbett zu verkürzen. Lugano konterte
jedoch nach 85 Sekunden mit dem 3:1 durch Jani Lajunen zurück
Im letzten Drittel kam der SCB durch Scherwey nach einem Treffer
von Chiesa zwar nochmal bis auf zwei Tore herankommen, aber dabei
blieb es dann auch.
Resultate NLA: 5.Runde
Biel – Davos 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
Tore: 37. Fuchs 1:0. 43. Ulmer (Forster, Fey) 2:0. 55.
Lindgren (Rantakari, Corvi) 2:1.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner und Lüthi (beide
verletzt), Neuenschwander (krank), Davos ohne Nygren, Hischier,
Palushaj und Buchli (alle verletzt), Baumgartner (krank).
Ambri-Piotta – SCL Tigers 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
Tore: 43. Zwerger (Sabolic) 1:0. 59. D«Agostini (Sabolic,
Kneubühler/Ausschluss Cadonau) 2:0
Bemerkungen: Ambri ohne Novotny, Rohrbach,
Jelovac, Conz und Kostner (alle verletzt) und Hrachovina
(überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Earl, In-Albon und
Dostoinov (alle verletzt).
Lausanne – Genève-Servette 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)
Bemerkungen: Lausanne komplett, Servette ohne Guebey,
Tömmernes, Kast, Eliot Antonietti, Völlmin, Fritsche und Bozon
(alle verletzt).
ZSC Lions – Fribourg-Gottéron 4:1 (1:0 2:1, 1:0)
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Krüger, Nilsson
und Hollenstein, Fribourg ohne Sprunger und Forrer (alle
verletzt).
Rapperswil-Jona Lakers – Zug 4:3 (1:0, 1:1, 1:2, 1:0) n.
V.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Wellman, Schweri
und Vukovic, Zug ohne Schnyder (alle verletzt), Lindberg und
McIntyre (beide gesperrt).
Lugano – Bern 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Bemerkungen: Lugano ohne Spooner (überzähliger Ausländer),
Sannitz und Morini, Bern ohne Kämpf (alle verletzt).









