Der HCAmbri-Piotta machte dem Tabellenleader ZSC bis einige Sekunden vor Spielende das Siegen schwer. Marcus Krüger sorgte 19 Sek. vor Schluss für den 3:2-Siegtreffer.
Der ZSC-Schwede Marcus Krüger schiesst die Lions 19 Sekunden vor Spielschluss zum 3:2 Sieg in der Valascia. Zuvor wurde der Treffer am Video nochmals überprüft, da Ambri‘s Goalie Manzato im Torraum berührt den war, doch wurde der Treffer gegeben, da die Scheibe , der zwischen den Schonern vom Manzato durchgerutscht war, die Linie bereits zuvor überquert hatte, bevor es zur Berührung zwischen Manzato und Bodenmann kam. 1:0 ging der ZSC in der 12. Minute in Führung, vier Minuten später sorgte D’Agostini für Ambris Ausgleich und Hofer erzielte anderthalb Minuten vor der zweiten Pause für Ambris 2:1 Führung. Genutzt hat es nichts, die Leventiner verloren die Partie knapp vor Ende der regulären Spielzeit mit 2:3.
Die Zürcher gehen als
Leader in die Nationalmannschafts-Pause, Ambri-Piotta als
Letzter
Damit gelang den Lions bereits zum sechsten Mal in dieser Saison,
eine Partie noch zu wenden. Nach zwei Dritteln lagen die Gäste aus
Zürich mit 2:1 zurück, traten im Schlussdrittel aber mehr Vehemenz
auf. Blindenbacher (50.) glich im Power Play mit seinem ersten
Saisontor aus und auch in den Schlussminuten standen die Zürcher
einige Male einem Tor näher als Ambri. 19 Sekunden fiel es doch
noch. Einen grossen Klassenunterschied zwischen den Leventinern und
den Zürchern gab es nicht, dennoch war Ambri in dieser intensiven
Partie längere Zeit das bessere Team, hatte es jedoch verpasst, die
Lions in den zahlreichen Powerplays zu distanzieren.
Biel mit versöhnlichem Sieg
gegen Lugano
Mit einem 1:2 Sieg in Lugano verabschieden
sich der EHC Biel von einer Die Luganesi dürften froh über die
Nationalmannschafts-Pause, denn sie, welche gut in die Saison
gestartet waren, erlitten zuletzt dreimal eine Niederlage. Ein
Happening für die Südtessiner gab das NLA-Debüt vom 16-jährigen
Canonica, einem Talent aus den Elitejunioren.
Marathonwoche mit vier Spielen in sechs Tagen. Mittelstürmer Jan
Neuenschwander berscherte seiner Mannschaft in der 55. Minute den
2:1 Sieg. Die Bianconeri drückten im Finish zwar noch auf den
Ausgleich und Lajunen gelang es noch, die Scheibe noch über die
Torlinie zu spedieren. Doch das 2: Biel 2 wurde nicht anerkannt,
weil der Finne den Puck mit der Hand ins Tor befördert hatte.
Das Team der Stunde ist der
HC Davos
Die in der vergangenen Saison arg gebeutelten Bündner siegen und
siegen und feierten gestern gegen Lausanne (4:3) den fünften Sieg
in Folge,sie zudem noch bis zu sieben Spiele weniger ausgetragen
haben als die gesamte Konkurrenz und zurzeit den fünften Rang
belegen. Die erst drei Heimspiele hatte der HCD alle gewonnen.
Gegen Lausanne, welche einen Abend zuvor den SCB mit 5:0 bezwungen
hatte, liessen sich die Bündner nach einem 0:1 Rückstand kurz vor
Spielmitte nicht aus der Fassung bringen und anhand einer
Druckphase und starkem Überzahlspiel führten sie neun Minuten
später mit 4:1. Ein grosser Auftritt der ersten Überzahl-Formation
mit Rantakari, Corvi, Lindgren, Palushaj und Tedenby. Auch der
bisher im Abschluss blass agierende neue Ausländer wird plötzlich
mehr ins Spiel miteinbezogen und erzielte seine Saisontore 2 und 3.
Danach liessen sich die Bündner gehen und der sichergeglaubte Sieg
schien in Gefahr zu geraten, da die Waadtländer noch bis auf 4:3
herangekommen
Langnau schiesst die Lakers
eiskalt ab
Die Emmentaler feiern mit dem 4:1 Sieg gegen die Gäste vom Obersee
ihren dritten Sieg in Serie. Doch der welcher behauptet, dass der
4:1-Erfolg der Tigers sei ein bisschen zu hoch ausgefallen liegt
nicht falsch, da das Rencontre zwischen den Tigers und den Lakers
keineswegs so klar war. Dennoch gelang es den Langnauern, die Tore
im richtigen Moment zu schiessen. Der Führungstreffer zum 2:1 der
Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels war für Rapperswil, die
mit der Abwesenheit ihres Coaches zu hadern scheinen und momentan
nicht vom Fleck kommen, einen veritable Nackenschlag. Langnau,
sonst alles andere als Meister der Effizienz bekannt, setzte nach
und Julian Schmutz erhöhte in der 39. Minute auf 3:1. In der 48.
Minute mit dem vierten Treffer war die Partie entschieden, wenn
auch mit einem Wermutstropfen für die Tigers. Chris DiDomenico fiel
bereits im Startdrittel verletzt aus. Aber auch die Lakers verloren
mit Corsin Casutt einen wichtigen Spieler, welcher in der 40.Minute
verletzt vom Eis musste.
Der EV Zug Sieger im Krisengipfel gegen den SC Bern
Als die Innerschweizer das letzte Mal in der Berner Arena spielte, feierte der SC Bern seine 16. Meisterschaft. Das ist nun vorbei, weil sich der SCB und der EVZ immer noch auf Formsuche befinden. So gibt sich der amtierende Meister mehr Blösse, hatte am Vorabend noch eine 3:0 Führung aus der Hand gegeben . Die Zuger welche den Anschein machte, das effizentere Team zu sein, vermochten sich am Ende noch mit 5:4 n.P. durchzusetzen. Der Match war nichts für schwache Nerven, der Unterhaltungswert aber auch die Fehlerquote waren auf beiden Seiten hoch. So konnten die Zentralschweizer einige Male alleine auf Bern’s Goalie Schlegel losziehen und waren dreimal erfolgreich, zweimal auch in Unterzahl. In der Schlussminute mit einem Feldspieler mehr traf Kovar zum 4:4 und erwiesesich auch im Penaltyschiessen als treffsicher.
Telegramm vom 2.11.2019
Ambri-Piotta – ZSC Lions
2:3 (1:1, 1:0, 0:2)
Tore: 12. Berni (Roe) 0:1. 16. D’Agostini
(Plastino, Rohrbach/Ausschluss Blindenbacher) 1:1. 38. Hofer
(D’Agostini) 2:1. 50. Blindenbacher (Geering,
Hollenstein/Ausschluss Dotti) 2:2. 60. (59:41) Noreau 2:3.
Bemerkungen: Ambri ohne Conz (im Aufbau im
Farmteam), Fora, Pinana, Kneubuehler, Incir, Kostner, Novotny und
Sabolic (alle verletzt), ZSC Lions ohne Simic und Diem (alle
verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer).
Lugano – Biel 1:2 (0:0,
0:1, 1:1)
Tore: 23. Kreis (Rajala) 0:1. 47. Loeffel
(Klasen/Ausschluss Fuchs) 1:1. 55. Neuenschwander (Fuchs) 1:2.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger,
Romanenghi und Walker. Biel ohne Hügli, Lüthi, Kohler, Ullström,
Gustafsson und Brunner (alle verletzt). 2. Riat verletzt
ausgeschieden. 32. Tor von Kessler wegen Torhüterbehinderung
aberkannt. 59. Tor von Lajunen annulliert (Handtor).
Davos – Lausanne 4:3 (0:0,
4:2, 0:1)
Tore: 25. Bertschy (Frick, Emmerton/Ausschluss
Palushaj) 0:1. 27. (26:11) Baumgartner (Kienzle, Ambühl) 1:1. 28.
(27:39) Stoop (Guerra, Lindgren) 2:1. 30. Palushaj (Du Bois,
Herzog/Ausschluss Frick) 3:1. 34. Palushaj (Tedenby,
Corvi/Ausschluss Junland) 4:1. 37. Vermin (Herren, Nodari) 4:2. 44.
Vermin (Junland, Jeffrey/Ausschluss Paschoud).
Bemerkungen: Davos ohne Buchli und Nygren (beide
verletzt). Lausanne ohne Grossmann und Traber (beide krank).
Bern – Zug 4:5 (3:1, 0:2,
1:1, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Bern ohne Grassi, Koivisto, Mursak,
Pestoni, Beat Gerber, Heim und Jeremi Gerber, Zug ohne Schnyder,
Thorell und Senteler (alle verletzt).
SCL Tigers – Rapperswil-Jona Lakers 4:1 (1:1, 2:0,
1:0)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gagnon, Erni und
Bircher
Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Profico und Antonietti (alle
verletzt). – DiDomenico Mitte des ersten Drittels verletzt
ausgeschieden. 24. Nyffeler hält Penalty von Blaser. – 40. Casutt
verletzt ausgeschieden.
Pic: fodo.media/Harald Dostal









