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National League

NLA: Ambri verpasst die Playoffs / Biel steht dank Sieg über Davos auf einem Playoff-Platz

Dank dem 5:2 Heimsieg hat sich der EHC Biel als fünftes Team für die Playoffs qualifiziert.
Die Seeländer mit einem zunächst souveränen und effizienten Beginn, welche am Schluss dennoch am Ende zu einer Zitterpartie für die Bieler wurde. Biel führte nach 16. Minuten bereits mit 3:0, da der sonst stark spielende Davoser Keeper Joren van Pottelberghe einen schwarzen Abend erwischt hatte und nach den drei kassierten Treffer seinen Kasten für Sandro Aeschlimann räumen musste. Auch wurden die Bieler mit der >Zeit immer passiver und die Davoser, die ohne ihre fünf besten Spieler antraten, fanden immer besser ins Spiel. So musste sich Biels‘ Goalie Jonas Hiller zweimal vom zurzeit formstarken Fabrice Herzog bezwingen lassen, dafür trieb er die restlichen HCD-Spieler des öfteren zur Verzweiflung. Nach einem Konter traf Damien Riat zum dritten Mal in dieser Partie und sorgte mit seinem Hattrick zum 4:2 für die , traf am Ende auch noch ins leere Gehäuse zum 5:2 Endstand.

Ambri verpasst die Playoff-Teilnahme definiv
Für den HC Ambri-Piotta war es bereits die fünfte Niederlage in Serie und steht somit auch mathematisch als Playout-Teilnehmer fest. Ambri kämpfte zwar wie am Vorabend wacker, doch am Ende ging ihnen die Energie aus. Zudem liess auch ihre Schusseffizienz zu wünschen übrig und zogen auch gegen-Servette den Kürzeren und verpassen zum fünften Mal in sechs Saisons die Playoffs. Möglich ist auch, dass bei Ambri die Zusatzbelastung der Champions-League und des Spengler-Cup’s zu gross war und sie nun Tribut zollen. Das 0:1 in der 45. Minute kassierte Ambri in Überzahl, Genf’s Winnik schoss den einzigen Treffer der Partie

Lakers wenden die Partie im Schlussdrittel, dabei kollabiert Lausanne
40 Minuten lang dominierte Lausanne das Spiel bei den Lakers, welche in diesen beiden Dritteln ein Zeitlupen-Hockey zelebrierten und die Waadtländer 2:0 führten. Im Schlussdrittel aber überstürzten sich die Ereignisse! Loosli gelang mit seinem ersten Saisontor der 1:2 Anschlusstreffer, danach folgte eine unschöne Szene seitens der Lausanner. Lakers Goalie Noel Bader musste nach einem Check gegen den Kopf, der ungeahndet blieb, ausgewechselt werden. Und als Lakers-Captain Rowe eine Fünfminutenstrafe aufgebrummt bekam, erzielte Schneeberger in Unterzahl den 2:2 Ausgleich und die Lakers wieder zurück im Spiel.  Danach fiel das Team von Ville Peltonen völlig auseinander.  In der anschliessenden Overtime erzielte Rückkehrer Cervenka in der 63. Minute den Siegtreffer. Bei den Waadtländern aber steigt nun die Angst die Playoffs zu verpassen, liegen sie doch nur noch drei Punkte vor dem neunten Rang.

Die ZSC Lions übernehmen die Tabellenführung
Die ZSC Lions mit dem längst überfälligen ersten Sieg gegen den EV Zug. Obwohl der 4:1 Sieg der Zürcher etwas gar hoch ausfiel, sind sie zumindest dank Pluspunkten wieder Tabellenleader.
Die Zürcher Gäste mit einem optimalen Start nutzten die erste Gelegenheit von drei Strafen gegen den EVZ in den ersten 7 Minuten durch Pius Suter zur Führung.
Thomas Thiry erzielte mit dem späteren Ausgleich für die Innerschweizer seinen ersten Saisontreffern. Erneut  war es Suter, welcher mit seinem 27.Saisontreffer das Score der Lions zum 1:2 erhöhte um dann am Ende den Sieg seines Teams mit einem „empty netter“ abzuschliessen.
Zuvor hatten die Zuger diverse Ausgleichsmöglichkeiten vergeben. Lino Martschini und Dario Simion trafen nur die Torumrandung. Die Zürcher haben nun einen Punkt Vorsprung, doch haben die Zentralschweizer noch ein Spiel mehr auszutragen. In der 50. und letzten Runde am nächsten Samstag kommt es im Zürcher Hallenstadion zu einem weiteren Duell zwischen den Beiden.

Für Genéve-Servette bedeutet der Sieg das Heimrecht in den Playoffs in der 1. Runde und die Teilnahme an der nächsten Champions League. Der hervorragend spielende erst 19-jährige Genfer Goalie Stephane Charlin realisierte mit 22 Paraden in seinem dritten Shutout in der NLA.

SCB Kantersieg in Lugano
In Lugano erwartete man im Strichduell zwischen Bern und Lugano eine hartumkämpfte Partie. Lugano-Coach Serge Pelletier liess seinen schwedischen Topskorer Linus Klasen pausieren und brachte stattdessen dessen 1,96 grossen Landsmann Johan Ryno aufs Eis. Doch anstatt von der ersten Minuten an zu kämpfen, bevorzugten es die Luganesi die Partie gemütlich anzugehen. Viel zu gemütlich, lagen sie doch ab der 3.Minute durch den Treffer von Andrew Ebbett bereits 0:1 in Rücklage. 53 Sekunden später erhöhte Simon Moser auf 2:0 und Jeremy Gerberin der 8.Minute zum 3:0.
Dann aber fingen die Bianconeri zu drücken, besonders zu Beginn des 2.Drittels. Dennoch und dank ihrem Goalie Karhunen konnte der SCB den Vorsprung erfolgreich verwalten. Die Entscheidung für Bern fiel, als Tristan Scherwey im Schlussdrittel auf ein 4:0 erhöhen konnte. Nach dem 6:0-Auswärtssieg des Meisters liegen die Vorteile trotz der Punktgleichheit wieder beim SCB

Langnau weiter in der Krise hadert nun auch noch mit Verletzungssorgen
Die erste Hiobsbotschaft der SCL Tigers erfolgte noch vor dem ersten Bully. Ausgerechnet in dieser so wichtigen Partie gegen Fribourg-Gottéron mussten sie auf ihren grossen Rückhalt Goalie Ivars Punnenovs verzichten. Punnenovs hatte am Freitag in Davos kurz vor Spielschluss einen Zusammenprall mit einem Gegner. Er konnte das Spiel zwar noch beenden, fällt nun aber vorerst mit dem Verdacht auf eine Hirnerschütterung aus. Sollte sich sein Zustand nicht bessern, müsste der Torhüter zu Wochenbeginn das auf Hirnerschütterungen spezialisierte Zentrum in Zürich aufsuchen.
Somit musste Damiano Ciaccio einspringen und Punnenovs ersetzen. Ciaccio, der für sich im Emmental keine Perspektiven mehr sieht, wird den Verein auf die kommende Saison in Richtung Ambri verlassen, trotz weiterlaufendem Vertrag. Dazu kam noch, dass Coach Ehlers Chris DiDomenico auf die Tribüne verbannte und dieser zusehen musste, wie seine Kollegen mehrfach vor Reto Berra scheiterten und noch zusätzliiches Pech hinzukam. Für die „Drachen“ reichte ein abgelenkter Schuss von Topskorer Ryan Gunderson in der 29. Minute um einen weiteren grossen Schritt in Richtung Playoff zu machen.
Die Langnauer hingegen haben rein rechnerisch gesehen nur noch eine minimale Chance für eine Playoff-Teilnahme, doch in dieser Verfassung wäre es doch eine veritable Überraschung.

Telegramm vom 22.2.2020:

Ambri-Piotta – Genève-Servette 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)
Tore: 45. Winnik (Ausschluss Caron!) 0:1.
Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir sowie Manzato und Sabolic (überzähliger Ausländer), Servette ohne Wingels, Meillard, Fehr, Smirnovs, Mayer, Riat und Maurer. – NL-Debüt von Ambri-Stürmer Davide Gaeta (18).

Biel – Davos 5:2 (3:1, 0:0, 2:1)
Tore: 1. (0:50) Riat (Fuchs) 1:0. 16. Riat (Fuchs, Ausschluss Jung) 2:0. 17. Ullström (Rajala, Nussbaumer/Ausschluss Canova) 3:0. 18. Herzog (Nygren) 3:1. 52. Herzog (Tedenby) 3:2. 55. Riat (Fuchs) 4:2. 58. Riat (Ullström) 5:2 (ins leere Tor). .
Bemerkungen: Biel ohne Moser, Brunner, Hügli, Neuenschwander, Salmela, Ulmer, Wüest und Lüthi (alle verletzt), Schneider (überzählig), Davos ohne Ambühl, Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Paschoud, Bader und Baumgartner (alle verletzt), Lindgren und Palushaj (überzählig).

Lugano – Bern 0:6 (0:3, 0:0, 0:3)
Tore: 3. (2:39) Ebbett (Praplan) 0:1. 4. (3:32) Moser (Mursak) 0:2. 8. Jeremy Gerber 0:3. 46. Scherwey 0:4. 51. Kämpf (Beat Gerber) 0:5. 52. Jeremi Gerber (Ebbett, Beat Gerber) 0:6.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg (verletzt), Klasen, Postma (beide überzählige Ausländer), Bern ohne Bieber, Grassi, Sciaroni (alle verletzt), MacDonald und Thomas (beide überzählige Ausländer).

SCL Tigers – Fribourg-Gottéron 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Dostoinow, Punnenovs (beide verletzt), DiDomenico und Gagnon (beide überzählig)
Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Chavaillaz und Mottet (alle verletzt).

Rapperswil-Jona Lakers – Lausanne 3:2 (0:1, 0:1, 2:0, 1:0) n.V.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Schweri (verletzt) und Kristo und Wellman (überzählige Ausländer), Lausanne ohne Emmerton und Holm (beide verletzt).

Zug – ZSC Lions 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
Bemerkungen: Zug ohne Schnyder und Morant (beide verletzt) sowie Thorell (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Prassl, Wick und Ortio (alle verletzt) sowie Jakola und Pettersson, Wentzel (überzählige Ausländer).



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