Der EHC Biel ohne den
überzähligen Peter Schneider, besiegt den Kantonsrivalen SC Bern
dank einem Tor kurz vor Spielende.
Die meisten Zuschauer in der ausverkauften Tissot-Arena rechneten
wohl mit einer Overtime, als Salmela seinen Landsmann, den Bieler
Topskorer Rajala bediente und dieser 17 Sekunden vor dem regulären
Ende zum 3:2-Siegtreffer traf. Gesamtgesehen ist der 3-Punkte Sieg
in Ordnung, betrachtet man jedoch nur das Schlussdrittel, dann ist
der Sieg eher glücklich. Der SC Bern war in den letzten 20 Minuten
das bessere Team und hatte Pech, weil Ramon Untersander und Tristan
Scherwey nur den Pfosten trafen.
Einen Einstand auf Bieler Seite feierte David Ullström, auf Berner
Seite war es Andrew MacDonald. Das Debüt von MacDonald hätte kaum
unglücklicher ausfallen können, musste er doch bereits nach 66
Sekunden in die Kühlbox und von dort aus mitansehen, wie Salmela
nach einem miserablen Befreiungversuch von Arcobello den
Führungstreffer für die Seeländer erzielte. Nach dem
zwischenzeitlichen Ausgleich der Berner durch Arcobello, erwischte
MacDonald drei Minuten vor der ersten Pause erneut eine Bankstrafe
und Rajala in Überzahl erzielte die 2:1 Führung der Bieler. Wieder
war es Bern’s Arcobello, der in der 34.Minute den 2:2 Ausgleich
erzielte. Die Spannung blieb bis zum Schluss bestehen, die
Verlängerung aber blieb aus, weil Rajala Augenblicke vor Spielende
den Siegtreffer für Biel erzielte
Ambri verliert nicht nur das
Game in Genf, sondern auch Fabio Hofer
Genève-Servette festigte mit dem 3:1-Sieg seinen Platz in der
Spitzengruppe, bei den Leventinern hingegen vergrössert sich der
Rückstand auf den Strich immer mehr.
Dabei begann die Partie für den HC Ambri-Piotta in der Romandie
gut.
Matt D’Agostini benötigte gerade mal 105 Sekunden um sein Team in
Unterzahl in Führung zu bringen und danach vehement das 2:0 zu
suchen. Dass sich das Spiel zugunsten der Davoser wendete, dafür
sorgte Ambri Verteidiger Isacco Dotti mit seinem Fehlpass vor dem
eigenen Gehäuse zu Daniel Winnik, welcher nach Dotti’s ungewolltem
Zuspiel nur noch zum 1:1 einschieben musste.
Nach dem 1:1 Ausgleich kamen die Servettien immer besser ins Spiel.
So erzielte Henrik Tömmernes im letzten Abschnitt die Tore zum 2:1
und 3:1 und rächte sich damit gegen die Leventiner auf seine Art.
Der schwedische Verteidiger der Genfer hatte sich im ersten
Saisonspiel im September gegen Ambri verletzt und musste drei
Wochen lang pausieren.
Ambri aber verlor in der Rhonestadt nicht nur das Spiel sondern zu
Beginn des letzten Drittels auch noch Fabio Hofer, der getroffen
von einem Schuss von Tömmernes am Kopf getroffen, das Eis
blutüberströmt verlassen musste.
Die Leventiner haben zurzeit wieder einen Kubalik(29) im Team.
Tomas Kubalik, der ältere Bruder von Dominik Kubalik, den
letztjährigen Liga-MVP Spieler. Tomas Kubalik gastiert in der
Leventina zwecks eines Formaufbau‘s nach einer langen
Verletzungspause.
Davos mit geglückter Revanche
gegen Gotteron
Die Gäste aus Fribourg erwischten den besseren Start in die Partie.
Aurelien Marti mit seinem ersten Saisontor eröffnete in der 12.
Minute das Score. Doch der HCD vermochte noch vor dem ersten
Pausenpfiff zu reagieren, erzielte den 1:1 Ausgleich und setzte
sich am Ende mit 3:1 durch.
Die Bündner präsentieren sich im Gegensatz zur vergangenen Saison
deutlich verbessert, war doch dieser 3:1 Sieg der 6. Sieg im
zehnten Spiel in dieser laufenden Meisterschaft.
Beim entscheidenden 2:1 von Marc Aeschlimann kurz vor Ablauf des
Mitteldrittels leistete sich ein Fribourger Stürmer einen
haarsträubenden Querpass im eigenen Drittel. Das 3:1 Siegtor für
den HC Davos erzielte der Österreicher Benjamin Baumgartner in der
50. Minute nach einem Konter. Es ist bereits der vierte
Saisontreffer für den erst 19-jährigen.
Gottéron hingegen kommt zurzeit nicht vom Fleck, auch nicht mit dem
Zuzug von Sean Simpson als Berater. Der Ex-Schweizer
Nationaltrainer stand zum zweiten Mal an der Bande und verlor zum
zweiten Mal.
Damit musste Fribourg-Gotteron zum dritten Mal in Folge das Eis als
Verlierer verlassen.
Die ZSC Lions gewinnen
Spitzenspiel in Lausanne und feiern ihren vierten Sieg in
Serie
Es waren die ZSC-Ausländer Garret Roe, Fredrik Pettersson und Maxim
Noreau, welche für den 3:1 Sieg der Lions erfolgreich trafen.
Flüeler verpasste seinen zweiten Shutout in Serie nur um drei
Sekunden, als er von Christoph Bertschy im Finish bezwungen
wurde.
Telegramm 16.Runde
Biel – Bern 3:2 (2:1, 0:1,
1:0)
Tore:3. Salmela (Ausschluss MacDonald) 1:0. 8.
Arcobello (Ebbett, Rüfenacht/Ausschluss Fey) 1:1. 19. Rajala
(Fuchs, Rathgeb/Ausschluss MacDonald) 2:1. 34. Arcobello
(Rüfenacht, Simon Moser) 2:2. 60. (59:43) Rajala (Salmela, Hiller)
3:2.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner, Gustafsson, Lüthi
(alle verletzt), Cunti, Kohler (beide krank), Künzle (gesperrt) und
Schneider (überzähliger Ausländer). Bern ohne Beat Gerber, Krueger,
Heim (alle verletzt) und Koivisto (überzähliger Ausländer).
Genève-Servette –
Ambri-Piotta 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
Tore: 2. D’Agostini (Trisconi/Ausschluss Incir!)
0:1. 20. (19:41) Winnik 1:1. 44. Tömmernes (Rod) 2:1. 60. (59:13)
Tömmernes (Wingels/Ausschlüsse D’Agostini; Rod) 3:1 (ins leere
Tor).
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche,
Richard, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger
Ausländer), Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Rohrbach, Sabolic und
Zwerger (alle verletzt). Hofer verletzt ausgeschieden (41.).
Davos – Fribourg-Gottéron 3:1
(1:1, 1:0, 1:0)
Tore: 12. Marti (Lhoak, Vauclair) 0:1. 20. (19:53)
Tedenby (Rantakari, Corvi/Ausschluss Gunderson) 1:1. 38.
Aeschlimann 2:1. 50. Baumgartner (Herzog) 3:1.
Bemerkungen: Davos ohne Nygren, Heinen und Buchli.
Fribourg-Gottéron ohne Bykow und Sprunger (alle verletzt). 3.
Forrer verletzt ausgeschieden.
Lausanne – ZSC Lions 1:3 (0:2, 0:1, 1:0)
Pic: fodo.media/Harald Dostal









