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National League

NLA: Der EVZ steht im Finale & Biel holt sich den Matchpunkt

Erneut steht der SC Bern im Playoff-Halbfinal gegen den EHC Biel mit dem Rücken zur Wand, verloren sie doch das gestrige Spiel mit 2:0 und liegen in der Serie 2:3 in Rücklage und Biel benötigt für den Einzug in den -Final, wo bereits der EV Zug wartet, welcher Lausanne mit 5:2 abgefertigt hatte, einen Sieg.

Noch ist die Serie zwischen Bern und Biel nicht beendet und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Berner die Serie doch noch drehen können. So lag der SCB vor sechs Jahren im Viertelfinal gegen Genéve-Servette mit 1:3 Siegen zurück, im Halbfinal gegen Zug mit 2:3 in Rücklage und holte sich am Ende den Meistertitel doch noch.

Bern verlor das fünfte Halbfinal-Spiel gegen die Seeländer anhand zuvieler Fehler. So verlor Ruefenacht in der 29. Minute nach einem Pass von Goalie Genoni in der eigenen Zone die Scheibe etwas zu fahrlässig an Kevin Fey und Robbie Earl, der nach dieser Saison ins Emmental wechselt, erzielte das 1:0 für Biel. Zuvor hatten die Seeländer Glück, dass der SCB im Powerplay dreimal nur den Pfosten getroffen hatten.

Auch im letzten Drittel gelang es den Hausherren nicht, grossen Druck auf die Bieler auszuüben. Einzig Mark Arcobello und Captain Simon Moser kamen dank eines Energieschubs noch zu Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen. Stattdessen aber traf Pouliot in der Schlussminute noch zum 2:0 ins verlassene Gehäuse des SC Bern.

Der EV Zug schlägt Lausanne erneut und steht im Final
Zum fünften Mal bereits steht der EV Zug in einer Playoff-Finalserie. Sie bezwangen vor eigenem Publikum den Lausanne HC mit 5:2 und gewinnt damit die „Best-of-7“-Halbfinalserie mit 4:1.

Schon nach 25 Minuten war die Partie vorentschieden und die Zentralschweizer zu dieser Zeit bereits mit 4:0 in Führung lagen. Bei den ersten drei Treffern gingen Fehler seitens der Lausanner voraus. Insbesonders beim dritten Gegenreffer im mittleren Abschnitt, als Kenins seinen Teamkollegen Lukas Frick über den Haufen fuhr und der Zuger Lino Martschini solo auf den Lausanner Goalie Zurkirchen lstürmte, wo er allerdings an diesem schwiterte. Reto Suri aber der Martschini gefolgt war konnte erben. Suri, der Ende Saison nach Lugano wechselt, sorgte in der 59. Minute mit dem Schuss ins leere Tor für den Schlusspunkt.

Bevor aber die ersten zwei Treffer der Zuger durch Sven Senteler (9.) und Sven Leuenberger (12.) fielen, hatten Kenins resp. Cory Emmerton die Scheibe in der eigenen Zone vertändelt. Senteler erzielte später auch das Tor zum 4:0 und liess dabei Lausanne’s Verteidiger Joël Genazzi gekonnt aussteigen und bezwang Zurkirchen per Backhand. Lausanne konnte später dank Kenins ((30.) und Genazzi (58.) noch auf ein 2:4 verkürzen, doch waren diese beiden Treffer nur noch Resultatskosmetik. Für Lausanne war es die erste Teilnahme in den Halbfinals, wobei der zuvor verletzte Kanadier Dustin Jeffrey keine grosse Akzente setzen konnte.

Damit steht der EV Zug mit acht Siegen aus neun Playoff-Spielen im Final und streben nun den zweiten Meistertitel seit 1998 an.

Bern – Biel 0:2 (0:0, 0:1, 0:1 Stand 2:3
Tore:
29. Earl (Fey) 0:1. 59. (58:18) Pouliot 0:2 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Bern ohne Haas, Kamerzin (beide verletzt) und Boychuk (überzähliger Ausländer), Biel ohne Paupe (verletzt) und Kärki (überzähliger Ausländer)

Zug – Lausanne 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) Stand 4:1
Tore:
9. Senteler (Simion) 0:1. 12. Leuenberger (Thiry) 2:0. 21. Suri (Martschini/Strafe angezeigt) 3:0. 25. Senteler (Lammer) 4:0. 30. Kenins (Emmerton/Ausschluss Morant) 4:1. 58. Genazzi (Junland, Jeffrey) 4:2. 59. (58:07) Suri 5:2 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Zug ohne McIntyre. Lausanne ohne Partanen (überzählige Ausländer) und Mitchell (verletzt).

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