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National League

NLA: Dritter Heimsieg im dritten Tessiner-Derby: Zwerger und Hofer punkten!

Ambri Coach Luca Cereda stellte sein Team auf der Torhüter-Position um, statt Conz stand Manzato zwischen den Pfosten, zudem kehrten Bertaggia und Vauclair zurück, Klasen überzählig.

Von Beginn an versuchte Gastgeber Lugano das Szepter zu übernehmen und Manzato wurde bereits nach 20 Sekunden geprüft. Dann aber folgte der Schock für die Bianconeri, dies anhand eines Lapsus von Elvis Merzlikins. Ambri’s Lerg spielte den Puck tief, Merzlikins kam aus dem Tor und nahm die Scheibe an und zum Entsetzen seiner Teamkollegen und den Fans, landete diese im eigenen Tor. 0:1 für Ambri-Piotta, das Tor wurde Lerg zugesprochen.

Doch die Bainconeri hatten sich nach diesem Schreck schnell erholt und liessen sich nicht aus dem Konzept bringen. Fazzini, nach einem Rückpass von Löffel, erzielte aus kurzer Distanz den 1:1 Ausgleich. Dann konnte Manzato einen Schuss von Bertaggia nicht behändigen und Chiesa, welcher seinem Teamkollegen gefolgt war, verwertete den Rebound zur 2:1 Führung für Lugano.

Im Mitteldrittel kam Lugano zweimal zu einem Powerplay und trotz der Chancen von Lapierre und Hofmann überstand Ambri diese Phase schadlos. Ein zweites Powerplay für Ambri nutzte Zwerger in der 35. Minute und sorgte für den Ausgleich der Biancoblu. 24 Sekunden danach folgte die Antwort der Gastgeber via einem Steilpass zu Bertaggia, der zur 3:2 Führung traf. Dann brachte Ambri den Puck nicht aus ihrem Verteidigungsdrittel und Hofmann erhöhte nach einem Zuspiel zum 4:2. Dieses Mal erfolgte eine schnelle Antwort der Leventiner, in der 40. Minute und nach dem Zuspiel von Hofer verkürzte Lerg zum 4:3.

Spannend wurde das letzten Drittel, wo die Luganesi nach drei Minuten zu einem Überzahlspiel kamen. Doch Hofmann und Fazzini verfehlten das gegnerische Tor knapp. Wenig später konnte der Ambri-Goalie den Schuss von Sannitz nicht halten, der Puck kam zu Hofmann, welcher viel Übersicht bewies. Statt selber zu schiessen bediente er per einem Querpass Fazzini, welcher zum 5:3 traf. Kurz danach hatte Novotny den Anschluss auf dem Stock, aber Merzlikins rettete gekonnt.

Somit setzte sich Lugano auch im dritten Tessiner Derby der Saison als Gastgeber durch.

Weitere Begegnungen:

Rapperswil liess sich erst nach einem Doppelschlag bodigen
Die Lakers verloren ihr Heimspiel gegen den Leader Bern knapp mit 1:2 und wurden einmal mehr nicht für ihre gute Leistung belohnt.
Die entscheidenden Szenen dieser Partie geschahen im 2.Drittel, nach einem Hickhack und einem Gerangel hinter dem Tor von Lakers Goalie Nyffeler. Lange Zeit diskutierten die Unparteiischen, wer nun bestraft gehört und man einigte sich schliesslich auf je drei kleine Strafen beider Teams. Das änderte aber nicht an den Stärkenverhältnissen auf dem Eis. Doch die Berner schienen aus dem Schlaf zu erwachen. Als kurz danach auch noch der Rapperswiler Gähler in die Kühlbox musste, nutzte der SCB das Momentum und erzielten den Ausgleich. Sekunden später brachte der SCB Topscorer Arcobello mit einem Rebound in Führung was auch gleichzeitig die Entscheidung bedeutete, da der SC Bern danach nur noch defensiv agierte.

ZSC Sieg dank grossem Kampf
Die ZSC Lions mit verdientem Sieg nach Penaltyschiessen im Emmental. Langnau schwächte sich teilweise selbst durch zuviele Strafen und liessen zudem die gewohnte Effizienz im Überzahlspiel vermissen, holten sich aber dennoch einen Punkt.
Langnau führte nach dem 1.Drittel 2:0 und nach einem Treffer in Unterzahl von Diem in der 51. Minute bis etwa zweieinhalb Minuten vor Spielenden mit 3:2 bevor Pettersson die Lions mit dem 3:3 Ausgleich noch in die Overtime brachte.
Die ZSC Lions kämpften sich gegen die Einheimischen dreimal zurück und siegten am Ende nach dem Penaltyschiessen verdient mit 4:3.

Auswärtssieg des EHC Biel in Fribourg
Im dritten Duell gegen Gottéron feierte Biel den ersten Sieg. Ein Doppelschlag von Jason Fuchs war die Basis zum 4:0 Sieg. Für Jason Fuchs, Sohn von Régis Fuchs, dem einstigen vierfachen Schweizer Meister (dreimal mit Lugano, einmal mit Bern) und 22-facher Schweizer Nationalstürmer, war es das erste Doppelpack im Dress der Seeländer vor seinem Wechsel 2017 von Ambri nach Biel. Nach den Toren von Rajala und von dessen Landsmann Salmela war das Spiel bereits vor dem Schlussdrittel entschieden. Damit gewannen die Bieler zum ersten Mal wieder seit dem 2. Dezember 2016 wieder eine Partie in Fribourg. Für die Drachen hingegen war es die sechste Niederlage aus den letzten sieben Meisterschaftsspielen. Der Neuzugang der Fribourger, der französische Nationalstürmer blieb an der Seite von Bykow und Mottet weitgehend unauffällig.

Lausanne feiert den höchstem Saisonsieg
Im Lac Léman-Derby zwischen Lausanne und Genève-Servette kamen die Waadtländer leicht zu drei Punkten und feierten mit ihrem 7:1 vor eigenem Publikum den höchsten Saisonsieg und damit auch höchste Erfolg gegen Genéve in der National League.

Resultate vom 7.12.2018:

Lugano – Ambri-Piotta 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)
Tore: 2. Lerg 0:1 (Eigentor Merzlikins). 7. Fazzini (Loeffel, Bertaggia) 1:1. 11. Chiesa (Bertaggia) 2:1. 36. (35:12) Zwerger (Guerra/Ausschluss Wellinger) 2:2. 36. (35:36) Bertaggia (Fazzini) 3:2. 39. (38:34) Hofmann (Chiesa, Sannitz) 4:2. 40. (39:02) Lerg (Hofer) 4:3. 44. Fazzini (Hofmann, Sannitz/Ausschluss Goi) 5:3.
Bemerkungen: Lugano ohne Klasen (überzähliger Ausländer), Cunti und Sartori. Ambri-Piotta ohne D?Agostini, Fora und Incir (alle verletzt).

Rapperswil-Jona Lakers – Bern 1:2 (1:0, 0:2, 0:0)
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin (überzähliger Ausländer), Casutt (krank), Helbling und Schweri verletzt. Bern ohne Mursak, Untersander, Caminada (alle verletzt), Bieber und Scherwey (beide krank).

SCL Tigers – ZSC Lions 3:4 (2:0, 0:2, 1:1, 0:0) n.P.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gagnon und Blaser, ZSC Lions ohne Blindenbacher, Cervenka, Nilsson, Shore, Sutter und Wick (alle verletzt).

Fribourg-Gottéron – Biel 0:4 (0:3, 0:1, 0:0)
Bemerkungen: Fribourg ohne Miller, Furrer, Sandro Forrer, Biel ohne Fey, Forster, Lüthi und Pedretti (alle verletzt).

Lausanne – Genf-Servette 7:1 (3:0, 1:1, 3:0)
Bemerkungen: Lausanne ohne Mitchell (überzähliger Ausländer), Boltshauser und Herren, Genf-Servette ohne Tömmernes, Bouma, Wingels, Skille, Fransson und Völlmin (alle verletzt).

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