Der SC Bern gewinnt das Duell gegen Gottéron und darf weiter auf eine Playoffteilnahme hoffen. Lugano siegt in Rapperswil, die ZSC Lions und Lausanne mit deutlichen Niederlagen, Ambri-Sieg in Davos. Rückschlag für die Tigers.
Biel stoppt die ZSC
Lions
Anhand der Niederlage der ZSC Lions gestern in Biel, wird der erste
Rang heute Samstag im Zürcher Hallenstadiom zwischen dem ZSC und
dem EVZ entschieden.
In diesem Duell könnten die Stadtzürcher im schlimmsten Fall auch
noch auf den vierten Rang abrutschen, sollten sie heute eine
weitere Niederlage kassieren, wenn Genéve und Davos drei Punkte
einfahren, die Seeländer hingegen haben den 5.Rang auf sicher. Biel
ging früh mit 2:0 in Führung, und sorgten noch zu Beginn des
letzten Drittels für das 3:0. Die Lions hingegen verpassten es
trotz zahlreicher Druckphasen schnell ein Anschlusstor zu erzielen,
welches erst in der 42.Minute fiel. In der Schlussphase traf Peter
Schneider noch ins leere Zürcher Tor und Riat sorgte mit dem 5:1
für ein klares Verdikt.
Keine Tore für den HC Davos
auswärts in der stimmungslosen Valascia.
Für Ambri-Piotta, welche definitiv nicht in den Playoffs sind, ging
es einmal mehr darum den 10. Rang zu erkämpfen. Daher ist jeder
Punkt entscheidend, wenn es in der Platzierungsrunde darum geht,
den zweitletzten Platz zu verlassen und so den Gang ins Playout zu
vermeiden. Dies machte sich auch in der Partie gegen Davos
bemerkbar und dennoch dauerte es bis zur 22. Minute, bevor sich der
Einsatz der Biancoblu auszahlte und mit 1:0 in Führung gingen.
Seitens des HCD erfolgte keine Reaktion und HCD-Goalie Sandro
Aeschlimann hatte dementsprechend mehr zu tun als sein Gegenüber
Benjamin Conz. Die Leventiner holen mit ihrem Sieg gegen Davos drei
wichtige Punkte im Kampf um den 10. Platz.
Fabio Hofer’s Treffer zum 2:0 knappe zehn Minuten vor Spielschluss
war war die Vorentscheidung und der erste Sieg der Nordtessiner
nach fünf erlittenen Niederlagen. Davos hingegen kämpft in letzter
Zeit vor allem gegen sein Auswärtsproblem, hatten sie doch seit dem
3. Januar auf fremdem Eis sieben Niederlagen in Serie.
Weiterer Rückschlag der SCL
Tigers gegen den EV Zug
Die Niederlagenserie der SCL Tigers geht unaufhörlich weiter, sie
kassierten in Zug die zehnte Niederlage aus den vergangenen zwölf
Spielen, die vierte in Folge und zudem eine äusserst bittere dazu.
Die Tigers führten nähmlich erstaunlicherweise bis 33. Sekunden vor
Spielende mit 4:3. Dank Sven Senteler, von den Emmentaler vergessen
gegangen, traf für Zug unmittelbar nach dem Time-Out und dem
anschliessenden Bully zum 4:4 Ausgleich. Im Penaltyschiessen
traf Zug’s Grégory Hofmann als einziger und sicherte den Zugern den
Zusatzpunkt.
Lugano’s weiterer Schritt
in Richtung Playoffs dank Sieg bei den Rapperswil-Jona
Lakers.
Lugano mit furiosem Spielbeginn gingen schon nach 185 Sekunden in
Front. Doch die Lakers glichen nach sieben Minuten anhand eines
verwandelten Penalty’s aus und hielten das 1:1 bis in die 35.
Minute. Lugano indessen drückte weiter und schoss fast doppelt so
viel aufs Tor schoss als der Gastgeber. Gegen Ende des 2.Drittels
stellten die Bianconeri innerhalb von 123 Sekunden auf ein 3:1,
danach liessen die Luganesi die Lakers nicht mehr zurück ins Spiel
kommen. Ein Tor in das verlassene Lakers-Gehäuse stellte den Sieg
des HC Lugano sicher. Für das heutige Tessiner Derby benötigt
Lugano daher noch zwei Punkte um ihr Playoff-Ticket lösen zu
können.
Der SC Bern darf weiter auf
eine Playoff-Teilnahme hoffen
Der SC Bern gewinnt das Zähringer-Derby gegen den Erzrivalen
Fribourg sehr knapp mit 1:0 und erst in der Verlängerung durch den
neuverpflichteten Kanadier Christian Thomas, der gestern seinen
ersten Auftritt mit dem SCB hatte. Für beide Teams ging es um sehr
viel, für die Berner um das Überleben anhand einer
Playoff-Teilnahme. der SCB unternahm alles erdenkliche um ein Tor
zu erzielen, scheiterten aber meist an der stabilen Fribourger
Abwehr und den in Topform spielenenden Goalie Reto Berra. Für
Gottéron aber reichte der eine Punkt für die Playoff-Qualifikation
und Bern, der einen Punkt hinter Luganoliegt, muss auf eine
Niederlage des HC Lugano heute Abend im Tessiner-Derby hoffen.
Lausanne trotz Niederlage
in den Playoffs
Nach dem Knall beim HC Lausanne, welcher mit der Entlassung
von Coach Peltonen und Sportchef Alson endete, erlitt auch der neue
Coach, die NHL-Trainerlegende Craig MacTavish, bei seinem ersten
Coaching in Lausanne eine Niederlage. Die Waadtländer verlieren das
letzte „Lac Léman-Derby“ in Genf mit 1:4. Trotz dieser
Niederlage kann Lausanne nicht mehr aus den Playoff-Plätzen
verdrängt werden.
Telegramm 49. Runde:
Biel – ZSC Lions 5:1 (2:0,
0:0, 3:1)
Tore: 3. Pouliot (Fuchs, Hügli) 1:0. 5. Cunti 2:0.
41. (40:33) Rajala (Riat/Ausschluss Noreau) 3:0. 42. (41:13) Chris
Baltisberger (Marti, Suter) 3:1. 58. (57:03) Schneider 4:1 (ins
leere Tor). 58. (57:13) Riat 5:1.
Bemerkungen: Biel ohne Brunner, Moser, Salmela,
Ullström, Neuenschwander, Wüest und Lüthi, ZSC Lions ohne
Blindenbacher und Ortio (alle verletzt). Cunti verletzt
ausgeschieden (28./Puck ins Gesicht).
Ambri-Piotta – Davos 3:0
(0:0, 1:0, 2:0)
Tore: 22. Goi (Trisconi, Plastino) 1:0. 51. Hofer
(Plastino) 2:0. 60. (59:32) D’Agostini 3:0 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Ambri ohne Novotny (krank), Rohrbach,
Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir und Payr, Davos ohne
Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Meyer, Paschoud (alle verletzt),
Heinen (krank), Palushaj und Nygren (überzählige Ausländer).
Bern – Fribourg-Gottéron
1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.
Bemerkungen: Bern ohne Mursak (gesperrt),
MacDonald (überzähliger Ausländer), Grassi, Sciaroni und Bieber,
Fribourg ohne Chavaillaz, Mottet, Bykow (alle verletzt) und
Stalberg (private Gründe/wird bald Vater). NL-Debüt von Christian
Thomas.
Zug – SCL Tigers 5:4 (2:1,
1:2, 1:1, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Zug ohne Martinsen (überzähliger
Ausländer) und Schnyder, SCL Tigers ohne Punnenovs (alle verletzt),
Maxwell und Pesonen (beide überzählige Ausländer). Kovar scheitert
mit Penalty an Ciaccio (62.). Schlumpf verletzt ausgeschieden
(15.).
Rapperswil-Jona Lakers –
Lugano 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner,
Gurtner, Schweri (alle verletzt) und Roe (gesperrt), Lugano ohne
Chorney und Ryno (beide überzählige Ausländer).
Genève-Servette – Lausanne
4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bozon, Fehr,
Maillard, Maurer, Riat, Smirnovs und Wingels, Lausanne ohne Almond,
Emmerton und Holm (alle verletzt).
Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter









