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National League

NLA: Genf erkämpft sich gegen die ZSC Lions letzten Playoff-Platz!

Die noch amtierenden Schweizer Meister, die ZSC Lions, verpassen die Playoffs und müssen in die Platzierungsrunde

Die ZSC Lions verlieren bei Genéve-Servette mit 2:3 und verpassen zum ersten Mal seit 2006 die Playoff-Teilnahme.

Genève-Servette gewann damit das 50.und letzte Spiel der Qualifikation um den noch verbleibenden Platzfür die Playoffs mit 3:2 und stossen die Lions unter den Strich.

2014, ebenfalls der 4. März, wurde der SC Bern, Meister von 2013, in der allerletzten Runde der Qualifikation von den Lions aus den Playoffs gestossen. Nun erwischte es die Stadtzürcher trotz des Trainerwechsels von Aubin zu Del Curto.. Zuvor standen die Zürcher seit dem 6. Januar nach jeder Runde auf einem Playoff-Platz, stiessen am 27. Januar gar auf den vierten Rang vor. Nach dem Trainerwechsel verlief der Rest der Qualifikation für die ZSC Lions alles andere als optimal.

Das Startdrittel lieferte alles, was man von diesem Duell erwartete. Beide Teams schenkten sich nichts. Roman Červenka sorgte für einen Traumstart der Lions und brachte sein Team nach drei Minuten in Führung. Die Antwort der Genfer kam postwendend, Arnaud Jacquemet traf zum Ausgleich. Danach flachte die Partie ewas ab, bis Johan Fransson kurz vor der ersten Pause die Grenats mit dem 2:1 in Führung schoss.

Zaghafter Beginn des 2. Drittels, bei dem der erste Trefferlange auf sich warten liess. Chancen gab es hüben wie drüben, doch erst einem Lattenschuss von Kast war der mittlere Abschnitt forciert. Eine Möglichkeit der Lions tat sich in der 27. Minute in Überzahl auf, welche die Zürcher nutzten. Klein mit viel Zeit und Überblick traf zum 2:2-Ausgleich. Danach folgte eine wahre Strafenflut. Zwei Minuten Powerplay für die Servettien, doch Lions Goalie Schlegel hielt dicht. Danach eine Überzahl der Zürcher, aber auch sie brachten kein Tor zustande.

Das Schlussdrittel fand dort seine Fortsetzung mit viel Kampf und vielen Chancen. Bozon traf in der 43. Minute anhand eines seltsam geblockten Schusses via Abpraller zum 3:2. Danach war das ganze Spiel offen und der ZSC warf, je länger die Partie dauerte, alles nach vorn und hatten Möglichkeiten fast im Minutentakt. Obwohl das gegnerische Gehäuse mehrmals leer stand, die Gäste trafen nicht mehr und nahmen sich in den Powerplays und dummen Strafen gleich selber aus dem Spiel. Die Genfer mit ihrem unglaublich intensiv Kampf warfen sich in alles und jeden und erkämpften sich nach dem erbittert geführten Duell verdient den letzten Playoff-Platz.

Unkonzentriertes Ambri-Piotta siegt dennoch
Trotz mangelnder Konzentration feierten die Leventiner einen 4:3 Heimsieg gegen Rapperswil-Jona.

In den Playoffs muss Ambri aber ein anderes Gesicht zeigen. Dass es für einen Sieg gegen die Lakers reichte haben die Bianconeri nur ihrer phasenweise spielerischen Überlegenheit zu verdanken. Innerhalb von 84 Sekunden sorgten Kubalik und D’Agostini in der Mitte des ersten Drittels für die 2:0-Führung, agierten danach aber zu fahrlässig und kassierten in der 26. Minute je einen Shorthander von Dion Knelsen und Casey Wellman, daher war ein Sieg der Gäste durchaus greifbar. Am Ende des zweiten Drittels sammelte Ambri viele Strafen und dennoch gelang es Dominic Zwerger in der 38. Minute das 3:2 in Unterzahl zu schiessen und Diego Kostner vollendete in der 47. Minute zum entscheidenden 4:2. Der Rapperswiler Casutt brachte sein Team zwei Minuten später noch bis auf ein 3:4 heran.

Zwerger errang 2 Scorerpunkte (1 Assist, 1 Tor) Hofer holte sich dank einem Assist einen Scorerpunkt.

Lugano verhindert Duell mit dem SC Bern in den Playoffs
Hätte der HC Lugano diese Begegnung mit dem SC Bern nicht gewonnen, hätten sie sich in den Playoff-Viertelfinale erneut mit dem Qualisieger messen müssen. Doch der SCB unterliegt mit 2:4.

Schlechter Beginn der Berner in diese Partie, mussten sie sich doch bereits nach Sekunden durch den Treffer von Alessio Bertaggia geschlagen geben. Damit kassierte Pascal Caminada, der Genoni-Ersatz den schnellsten Treffer der Saison. Nach einem Puckverlust von Arcobello erhöhte Lajunen in der 26. Minute mit einem Shorthander auf 2:0. Später waren auch Morini und Sannitz jeweils nach den jeweiligen Anschlusstreffern erfolgreich.

Bern war dem Ausgleich einige Male sehr nahe, nachdem Aurélien Marti mit seinem ersten Tor in der NLA das 1:2 (28.) und Simon Moser (59.) das 2:3 erzielt hatten

Fribourg-Gottéron will es nochmals wissen und verabschiedet sich beim EVZ mit einem Sieg
Als es bereits um nichts mehr ging, gewann Fribourg-Gottéron beim wenig ambionierten EV Zug mit 3:2 nach Penaltyschiessen doch noch mal.

Lausanne sichert sich den 3.Platz
Dank dem 4:3 Auswärtssieg in Langnau verbesserten sich die Waadländer auf auf den 3. Platz. Die Romands treffen im Playoff-Viertelfinal gleich wieder auf die SCL Tigers, haben aber das Heimrecht.

Biel mit Heimrecht
Die Seeländer verloren ihr Spiel in Davos mit 1:4, haben aber in den Playoffs gegen das punktgleiche Ambri dank den Direktbegegnungen dennoch das Heimrecht.

Ambri-Piotta – Rapperswil-Jona 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)
Tore:
11. Kubalik (Zwerger, Plastino) 1:0. 12. D’Agostini (Hofer, Plastino) 2:0. 15. Knelsen (Ausschlüsse Zwerger; Helbling, Clark!) 2:1. 27. Wellman (Gähler/Ausschlüsse Müller; Kristo) 2:2. 38. Zwerger (Ausschluss Novotny!) 3:2. 47. Kostner (Trisconi) 4:2. 49. Casutt (Mosimann) 4:3.-
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kienzle, Lerg, Bianchi, Moor, Pinana und Manzato (alle verletzt). Biel ohne Ness und Gilroy (beide verletzt).

Lugano – Bern 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)
Tore:
1. Bertaggia (Loeffel, Chorney) 1:0. 26. Lajunen (Ausschluss Boychuk!) 2:0. 28. Marti (Heim) 2:1. 34. Morini (Chorney) 3:1. 59. Moser 3:2 (ohne Goalie). 60. Sannitz (Jörg) 4:2 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Riva (beide verletzt), Vauclair (krank) und Haapala (überzählig). Bern ohne Ebbett, Untersander und Kämpf (alle verletzt).

Genève-Servette – ZSC Lions 3:2 (2:1, 0:1, 1:0)
Tore:
3. Cervenka (Wick) 0:1. 6. Jacquemet (Bezina) 1:1. 17. Fransson 2:1. 27. Klein (Cervenka/Ausschluss Bezina) 2:2. 43. Bozon 3:2.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Bouma, Douay, Skille, Vukovic, Wick, Wingels (alle verletzt) und Antonietti (krank), ZSC Lions ohne Backman, Blindenbacher, Nilsson, Sutter (alle verletzt) und Moore (überzähliger Ausländer).

Zug – Fribourg-Gottéron 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:0) n.P.
SCL Tigers – Lausanne 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)
Davos – Biel 4:1 (0:0, 3:0, 1:1)

Playoff-Viertelfinals Paarungen sind bekannt: Beginn am Samstag den 9.März.
SC Bern – Genf-Servette
EV Zug – HC Lugano
Lausanne HC – SCL Tigers
EHC Biel – HC Ambrì-Piotta

Die ZSC-Lions, Gotteron, Davos und Rapperswil müssen in die Platzierungrunde, welche ebenfalls am 9.3.beginnt.

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