In der 1. Runde der National League unterliegt der amtierende Meister ZSC dem SC Bern. Ambri verliert in der Valascia knapp gegen den EVZ. Heimsiege feierten Lugano, Biel, Lausanne und die Tigers.
Lugano erwies sich spielfreudiger als die Davoser, zeigten eine reife Leistung und besiegten die Gäste aus dem Bündnerland mit 3:1.
Für den Saisonstart musste Lugano-Coach Ireland auf Linus Klasen, Matteo Romanenghi und Alessandro Chiesa verzichten. Beim HC Davos debütierte der neue Goalie Lindbäck und Salmela zum überzähligen Ausländer degradiert.
Lugano starteten aggressiv in die erste Partie der Saison 2018/19 und drückten dem Spiel bereits früh den Stempel auf und der schwedische Goalie Anders Lindbäck wurde schon in der Anfangsphase von Lapierre und Sannitz geprüft. Doch das erste Überzahlspiel der Bianconeri brachte ausser dem Schuss von Lajunen nichts zählbares. Wegen eines unkorrekten Bully kam es zu einer Strafe, als die Referee’s zuerst beide Spieler wegschickten und Dino Wieser die Strafe absitzen musste. Lugano zeigte sich diesmal sehr druckvoll mit Möglichkeiten für Cunti, Hofmann und Fazzini. Ein Ablenker von Lapierre wurde zu hoch angesetzt. Später kassierte kassierte Marc Wieser die nächste Strafe, doch der Davoser Cunti scheiterte zweimal aus kurzer Distanz. Augenblicke später konnte Lindbäck den Weitschuss von Chorney nicht halten, wobei Lajunen am richtigen Ort stand und Lindbäck’s Abpraller zum 1:0 zu verwerte. In den nachfolgenden Minuten vergaben Fazzini, Hofmann und Walker weitere Chancen für die Hausherren. Davos hingegen kam erst in den letzten zwei Minuten des ersten Drittels durch Backhandschüsse von Ambühl und Prince zu ihren Chancen.
Das zweite Drittel war zu Beginn ausgeglichen, Ambühl und Corvi mit weiteren Chancen für den HCD. Seitens der Luganesi wurde Lindbäck durch Bertaggia und Jörg geprüft wobei der HC Lugano in den folgenden Minuten das Spieldiktat übernahm. Nach einem Puckverlust eines Davoser in der eigenen Zone spielte Mauro Jörg einen Querpass zu Julian Walker, welcher zum 2:0 traf. Glück hatte Merzlikins als ihm der Puck über den Stock sprang, Ambühl aber traf nur den Aussenpfosten. Bei den Bianconeri brachte Sannitz einen Abpraller des Davoser Keepers nach einem Zuspiel von Hofmann nicht am Goalie vorbei. Dennoch kam der HCD wie aus heiterem Himmel durch Pestoni auf Pass von Dino Wieser zum Anschlusstreffer. Das 2:1 blieb bis zur Schlussminute bestehen, bis Lapierre mit dem Schuss ins leere Tor zum 3:1 traf.
Ambri startet mit Niederlage in die neue Saison
Früher zurück als erwartet kehrte
Ambri’s Stürmer Dominic Zwerger zurück aufs Eis und sich gleich im
Heimspiel gegen den EV Zug beim 1:1 Ausgleich durch Kubalik in der
32. Minute mit einem Assist und einer Strafe bemerkbar machte.
Die Innerschweizer bekundeten in der Valascia lange Zeit einige
Mühe. Erst dank der Einzelaktion des Zugers Reto Suri konnte sich
der EV Zug am Ende mit 2:1 durchsetzen.
Der Stürmer des EVZ, Reto Suri
wollte im Mai die Zuger noch in Richtung Lugano verlassen, weil es
ihm in den vergangenen zwei Saisons nach Wunsch gelaufen war. Doch
liess EVZ und vor allem der neue Coach Tangnes den Spieler nicht
ziehen.
Bis zur ersten Pausensirene stand auf der Matchuhr immer noch 0:0.
Mit Ausnahme einiger Scharmützel war auf dem Eis nicht viel zu
sehen.
Ambri versuchte allzeit bereit zu sein, als der EVZ versuchte sein
Tempo zu erhöhen. Doch das Eis, welches sich nicht in im
einwandfreien Zustand befand und zuviele Ungenauigkeiten im Team
der Biancoblu waren ein Hinderniss.
Nach nur einer Minute im 2.Abschnitt wurde Ambri-Keeper Conz von einem Direktschuss Martschini’s überrascht und musste die Scheibe zum 1:0 der Zuger passieren lassen. Nun versuchten die Leventiner mit mehr Rhythmus zu spielen, Doch der Zuger Goalie Tobias Stephan war allzeit parat. In der 31. Minute erfolgte der Ausgleich durch Kubalik anhand einer Vorlage von Dominic Zwerger. Allgemein verteidigte sich Ambri gut und konnten mit den Zugern Schritt halten. Dennoch kassierte der Gastgeber in der 44. Minute den Treffer zum 2:1 durch Suri, der dabei sehr routiniert Ambri’s Verteidigung auspielte. Eine der wenigen Szenen, in denen Ambri den Gegner nicht in Griff hatte. Zug führte zwar die feinere Klinge, Ambri jedoch konnte dagegen halten, konnten aber dennoch kein zweites Mal den Ausgleich erzielen, obwohl sie in der Endphase vehement auf den zweiten Treffer drückten.
Weitere Partien:
Der amtierende Schweizer
Meister, die ZSC Lions vergeben den Sieg.
Es sollte das perfekte Abschiedsspiel im ausverkauften
Hallenstadion für den ZSC-Kultverteidiger Mathias Seger werden.
Einen Strich durch die Rechnung aber machte den Lions aber Ramon
Untersander,der in der Overtime nach 61 Sekunden in einer wenig
berauschenden Partie dem SC Bern den Sieg brachte und 2 Punkte aus
Zürich entführte.
Langnau mit dem ersten
Startsieg nach 14 Jahren
Die SCL Tigers konnten sich in ihrem ersten Heimspiel dieser neuen
Saison gegen den Aufsteiger Rapperswil-Jona Laker durchsetzen und
buchten in der hartumkämpften Partie ihre ersten drei Punkte.
Während die Tigers ohne zu überzeugen ihre erstes Spiel der
Meisterschaft 2018/19 ablieferten, machten die Lakers bei ihrem
ersten Auftritt keinen schlechten Eindruck. Möglicherweise war auch
eine gewisse Nervosität der Grund für die viel zu 5:2 Niederlage.
Tatsache aber ist, dass sich Rapperswil noch gehörig steigern
müssen, die Chancenauswertung verbessern, um in Zukunft punkten zu
können.
Perfekter Start des EHC
Biel und Shutout für Goalie Jonas Hiller
Mit einem souveränen 3:0 Sieg startet der EHC Biek in die neue
Saison. Sie dominierten die Partie gegen McSorley’s
Genéve-Servette, gingen bereits früh in Front und deierten am Ende
einen 3:0 Sieg.
Der wichtigste und schönste Treffer der Seeländer erzielte Jason
Fuchs. In seinem brillanten Sololauf um zwei Genfer Defensivspieler
und um Keeper Robert Mayer (25 Paraden) herum, erzielte er nach
sieben Minuten das 1:0 ab. Die Genfer hingegen konnten im ersten
Drittel zwei gefährliche Konterchancen erspielen, doch hatte der
Bieler Goalie etwas dagegen und durfte den Saisonauftakt mit einem
Shutout feiern.
Fribourg scheint sich mit
den strengeren Regeln noch nicht angefreundet zu haben und verliert
sein Heimspiel gegen Lausanne mit 1:5.
Gottéron Coach Mark French musste nicht lange suchen, um die
Ursachen für die Heimniederlage seiner Mannschaft zu finden. Dem
Team fehlte es vor allem an der Disziplin und schienen mit der
strengeren Regelauslegung überhaupt nicht zurecht zu kommen. Aus
den Strafen die sich die Fribourger einhandelten erzielte Lausanne
die ersten vier Treffer. Joël Vermin erzielte in der 22. Minute das
1:0, Just in dem Moment, als Ralph Stalder von der Strafbank
zurückkam. Neuzuzug Ronalds Kenins erhöhte in der 27. Minute bei
angezeigter Strafe das 2:0 und im Schlussdrittel erzielten Yannick
Herren das 3:1 und Vermin traf zum 4:1 im Powerplay. Den einzigen
Treffer erzielte Matthias Rossi in der 38. Minute anhand eines
Bauerntricks zum 1:2.
Ca. 13 Sek. vor Spielende und anhand eines Befreiungsschlages über
das ganze Eisfeld setzte der Lausanner Dustin Jeffrey das 5:1 ins
leere Gehäuse zum Schlussresultat.
Resultate der 1. Spiele der Saison 2018/19
Ambri-Piotta – Zug 1:2
(0:0, 1:1, 0:1)
Tore: 22. Martschini (Zgraggen, Zryd) 0:1. 32.
Kubalik (Zwerger, Guerra/Ausschluss Simion) 1:1. 44. Suri 1:2.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kienzle (gesperrt), Lerg und Hofer,
Zug ohne Schlumpf, Fohrler und Morant (alle verletzt)
Lugano – Davos 3:1 (1:0,
1:1, 1:0)
Tore: 14. Lajunen (Chorney/Ausschluss Marc Wieser)
1:0. 29. Walker (Jörg) 2:0. 37. Pestoni (Dino Wieser) 2:1. 60.
(59:08) Lapierre (Bürgler/Ausschluss Pestoni) 3:1 (ins leere
Tor).
Weitere Resultate:
ZSC Lions – Bern 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.
SCL Tigers – SC Rapperswil-Jona Lakers 5:2 (1:2, 2:0,
2:0)
Biel – Genève-Servette 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
Fribourg-Gottéron – Lausanne 1:5 (0:0, 1:2,
0:3)









