All for Joomla All for Webmasters
National League

NLA/Playoffs: Bern steht im Finale!

Der EHC Biel verliert die „Belle“ mit 1:5 und verpasst zum zweiten Mal in Folge den Playoff-Final, während Bern ab morgen Donnerstag den EV Zug herausfordern wird.

Seit 36 Jahren wartet der EHC Biel auf seinen ersten Titel. Obwohl sie einer ersten Finalqualifikation sehr nahe kamen und in der Halbfinalserie gegen Bern mit 2:0 und 3:1 zweimal führten. Doch 14 rabenschwarze Minuten genügten um ihre Träume wie eine Seifenblase zerplatzen zu lassen.

An diesem Abend lief alles was nur schief gehen konnte, gegen die Seeländer, welche sich schon nach knapp drei Minuten in doppelter Unterzahl befanden. Der Bern’s Tristan Scherwey nutzte die Gelegenheit im Powerplay und brachte sein Team kurz vor Ablauf der zweiten Strafe in Führung. Danach verlor der Bieler Goalie Hiller ein Laufduell um die Scheibe gegen Scherwey und Gregory Sciaroni beförderte den Puck ins leere Gehäuse zum 2:0. Hiller verletzte sich bei diesem Zusammenstoss mit Teamkollege Robbie Earl und musste seinen Platz vorübergehend Dennis Saikkonen überlassen, welcher beim dritten Überzahlspiel des SCB das 3:0 kassierte. Wenige Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff verkürzte Biels Verteidiger Marco Maurer auf 1:3 und liess die Seeländer wieder hoffen. Jonas Hiller kehrte für das 2. Drittel zurück und dennoch lag der Puck nach nur 51 Sekunden zum 4:1 erneut im Tor was zugleich die Vorentscheidung war. Möglicherweise war dem 4. Treffer ein Offside vorausgegangen, doch war diese Situation auch auf den TV-Bildern nicht erurierbar.

Die Bieler zerbrachen nach dem unglücklichen 2. Treffer, als Jonas Hiller mit seinem Teamkollegen Robbie Earl zusammenprallte. Dabei war Hiller aus seinem Tor herausgesprintet um den Puck noch vor dem anstürmenden Scherwey zu erreichen. Dabei hetzte Earl dem Berner Verteidiger hinterher und beide Spieler die Balance verloren und Earl heftig mit seinem Goalie zusammenstiess, dabei fiel der Puck vor die Schaufel von Sciaroni, der diesen im leeren Goal platzierte.

Die vom Pech verfolgten Bieler haderten danach mit den Referee’s, auch wenn die Entscheidungen auf den ersten Blick noch so strittig waren, korrekt waren die dennoch. Der Frust des EHC Biel hatte sich schon zuvor bemerkbar gemacht, als Verteidiger Beat Forster nach dem 3.Treffer im vorbeilaufen Simon Moser malträtierte.

Viel vorgenommen hatten sich die Seeländer für die Belle und liessen schon im Vorfeld verlauten, dass sie mental sowie physisch im Vorteil lägen, die Rechnung hatten sie aber ohne den SCB gemacht, die das Wettkampfglück auf ihre Seite hatten. Spielten In der Verteidigung konsequent, offensiv aufsässig und zielstrebig, so hatte man die Berner in diesen Playoffs selten gesehen und der Einzug ins Final verdient, denn der Weg dahin war für Bern kein zuckerschlecken. Nun wartet der EVZ morgen Donnerstag auf den SCB, wobei die Kraftreserven eher für die Innerschweizer sprechen, da Bern vier Spiele mehr absolviert hatte. Für die Berner hingegen spricht, dass sie sich noch im Spielrythmus befinden und die Zuger länger pausieren mussten.

SC Bern vs. EHC Biel 5:1 (3:1 / 1:0 / 1:0)
Tore:
05:06 Scherwey (Untersander, Arcobello / Ausschluss Sataric) 1:0; 10:40 Sciaroni (Scherwey) 2:0; 13:30 Untersander (Ebbett / Ausschluss Fuchs) 3:0; 19:40 Maurer (Salmela, Pedretti) 3:1; 20:51 Ruefenacht (Krueger) 4:1; 55:47 Scherwey 5:1 (ins leere Tor!)
Bemerkungen:
SC Bern ohne Andersson, Kamerzin, Haas (verletzt) C. Gerber, Boychuk (CAN); Fogstad, Rochow, Achermann, J. Gerber (überzählig)
EHC Biel ohne Paupe (verletzt), Kärki (FIN), Egli, Petschenig (SUI-CAN) Schmutz (überzählig)

To Top
error: Content is protected !!