Die ZSC Lions zeigen Reaktion und gleichen dank dem 5-4 Sieg im Hallenstadion die Viertelfinal-Playoff Serie gegen den EHC Zug aus. Der EHC Biel holt sich den Heimvorteil zurück. Bern feiert den 2.Sieg,ebenso der HC Lugano der gegen Gottéron zum 2.Mal als Sieger hervorgeht. Stefan Ulmer erzielte das 5:2 ins leere Tor.
Lugano mit dem Break
auswärts
Im ersten Auswärtsspiel gelang dem HC Lugano
Dankn seiner Effizienz einen 5:2 Sieg und bauten so ihre Führung in
der Serie gegen Fribourg zum 2:0 aus. Nach ihrer 2:6 Klatsche der
Fribourger vom letzten Samstag konnte Gottéron diesmal über weite
Strecken auf Augenhöhe mit den Bianconeri mithalten, doch bei den
Details, vor allem in den entscheidenden Momenten machten es die
Tessiner besser. Nach der 1:0 Führung erhöhte Lugano’s Reizfigur
Maxim Lapierre 64 Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff auf 2:0 und
sorgte 40 Sekunden vor der 2. Pause für die für die erneute
Zweitore-Führung der Gäste aus Lugano. Der kanadische Verteidiger
Ray Johnston mit seinem ersten Treffer auf Schweizer Eis sorgte in
der 47. Minute zum 4:1 für die Vorentscheidung.
Fribourg diesmal mit viel Engagement, doch ausser dem Anschlusstreffer zum 1:2 durch Nathan Marchons und dem 2:4 durch Michal Birner zehn Minuten vor Spielende wollte nichts Zählbares gelingen. Die Offensivabteilung von Gottéron praktisch ineexistent, auch der in der Qualifikation überragende Roman Cervenka. Ein Grund des Sieges der Bianconeri dürfte der stark spielende Lugano-Goalie Merzlikins sein, während der Fribourg-Keeper eine miserable Fangquote ausweist.
Starke Reaktion der ZSC
Lions
Die Partie gestaltete sich als spektakulär,
spannen und, zuweilen auch dramatisch. Fredrik Pettersson setzte
der Zuger Aufholjagd ein Ende und traf in der 59. Minute zum 5:4
Sieg. Zuvor hatten die Zentralschweizer im Schlussdrittel einen
1:4-Rückstand gegen die mittlererweile etwas passiv gewordenen
Lions wettgemacht.
Dies wurde von Lino Martschini, Garrett Roe und Doppeltorschütze Dave McIntyre innerhalb von etwa 12 Minuten bestraft. Die Lions, die zuvor die Regie geführt hatten, mussten sich im Schlussdrittel plötzlich gegen ein aufsässigen und mit Entschossenheit auftreteten EVZ dominieren lassen und wurde gegen Ende noch zu einer Zitterpartie für den Gastgeber.
Der EHC Biel holt sich den
Heimvorteil zurück
Biel holt sich den Heimvorteil nach der Niederlage in der ersten
Partie der Viertelfinal-Serie gegen Davos zurück und gleicht die
Serie dank dem 3:1-Auswärtssieg zum 1:1 aus. Matchwinner war Biel’s
Goalie Jonas Hiller. Die Seeländer gingen mit zwei Toren in Führung
und konnten anders als im ersten Spiel ihren Vorsprung verteidigen.
Die Bündner kamen zwar durch Broc Little in Überzahl gut drei
Minuten vor Schluss noch zum Anschlusstreffer, für mehr reichte es
jedoch nicht mehr. Der Ex-Davoser Beat Forster, machte mit seinem
Treffer ins leere Gehäuse für die Bieler Gäste alles klar.
Der SC Bern gewinnt auch
das zweite Playoff-Viertelfinal
Die Entscheidung für den SCB in der Viertelfinalserie gegen Genéve
fiel diesmal erst in der Schlussphase. In der ersten Partie der
Serie vom Samstag hatten die Berner nach 10 Minuten bereits mit 3:0
geführt. Dieses Mal dauerte es bis zur 53. Minute, bevor der SCB
mit drei Toren Vorsprung in Führung lag. Verteidiger Yannick
Burren, der anstelle des verletzten Eric Blum spielte und Simon
Bodenmann schossen die Berner innerhalb von 61 Sekunden 4:1 in
Front. Der Genfer Romain Loeffel, diesmal als Stümer statt
Verteidiger, gelang zwar noch der Anschlusstreffer fünf Minuten vor
Spielende, doch Bodenmann eine Minute später, stellte mit seinem
zweiten Treffer, den entscheidenden Dreitore-Vorsprung wieder her.
Insgesamt spielten die Servettien gegenüber der ersten Partie
stärker und vermochten in den ersten 40 Minuten durchaus
mitzuhalten.
Playoff-Viertelfinal Spiel 2:
Fribourg-Gottéron – Lugano
2:5 (0:2, 1:1, 1:2) Stand 0:2
Tore: 5. Sannitz (Furrer) 0:1. 19. Lapierre
(Hofmann, Lajunen) 0:2. 22. Marchon (Schilt) 1:2. 40. (39:20)
Lapierre (Lajunen) 1:3. 47. Johnston (Lajunen, Cunti/Ausschluss
Sprunger) 1:4. 50. Birner (Sprunger, Cervenka) 2:4. 59. Ulmer
(Sannitz, Lapierre) 2:5 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Fribourg ohne Slater, Abplanalp,
Rathgeb (alle verletzt) und Holös (krank), Lugano ohne Brunner,
Bürgler, Chiesa, Julien Vauclair (alle verletzt), Etem und Klasen
(überzähliger Ausländer).
ZSC Lions – Zug 5:4 (2:1,
2:0, 1:3) Stand 1:1
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher,
Nilsson, Sjögren und Marti (alle verletztPelletier und Shore
(überzählige Ausländer) sowie Karrer, Künzle und Pestoni (alle
überzählig), Zug ohne Holden (überzähliger Ausländer).
Davos – Biel 1:3 (0:1, 0:1,
1:1) Stand 1:1
Bemerkungen: Davos ohne Sciaroni (gesperrt),
Lindgren, Kessler, Schneeberger (alle verletzt) und Barandun
(überzählig), Biel ohne Lofquist, Tschantré, Valentin Lüthi,
Hächler und Nussbaumer (alle überzählig).
Genève-Servette – Bern 2:5
(1:1, 0:1, 1:3) Stand 0:2
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Rod (gesperrt),
Almond, Descloux, Mercier, Schweri (alle verletzt), Keränen,
Spaling, Jacquemet, Holdener und Rubin (alle überzählig), Bern ohne
Gerber (krank), Blum, Dubois, Meyer (alle verletzt), Aaltonen und
Pyörälä (beide überzählige Ausländer).
Abstiegsrunde
Bei Lausanne stand zum ersten Mal der tschechische Goalie Jakup
Stepanek zwischen den Pfosten. Lausanne verschaffte sich mit dem
3:2-Sieg gegen Ambri-Piotta in der Abstiegsrunde ein Polster von
sechs Punkten.
Dennoch erlebte Stepanek, der einstige Berner Meistergoalie, einen Horror Einstand mit Lausanne. Nicht einmal sechs Minuten dauerte es und schon führten die Leventiner mit 2:0. Im mittleren Abschnitt aber kehrten die Waadtländer die Partie. PostFinance-Topskorer Dustin Jeffrey und Yannick Herren trafen für Lausanne und wendeten das Blatt zugunsten der Waadtländer. Der Siegtreffer für Lausanne erzielte Nicklas Danielsson bereits in der 33. Minute.
Langnau noch nicht
gerettet
Sich freuen über die Niederlage von Ambri dürften sich die SCL
Tigers, denn sie verpassten anhand der 3:4 Niederlage gegen das
abgeschlagenene Schlusslicht Kloten den vorzeitigen Ligaerhalt.
Langnau stellte sich das Bein selber, indem sie sich zu Beginn zu passiv verhielten, Kloten hingegen klar überlegen. Danach kamen die Tigers immer besser ins Spiel und nach 40 Minuten stand es bereits 3:3. Im Schlussdrittel jedoch liessen die Langnauer mehrere ausgezeichnete Torchancen ungenutzt und Verteidiger Miro Zryd leistete dazu noch einen kapitalen Fehlpass. Unbedrängt spedierte er den Puck vier Minuten vor Schluss vors eigene Tor, wo Klotens Tommi Sallinen stand, welcher die Scheibe hinter Langnau Goalie Ciaccio unterbringen konnte.
Die SCL Tigers ohne den erkrankten Flurin Randegger spielten nur mit sechs Verteidigern, hatten dafür aber 14 Stürmer auf dem Matchblatt, darunter auch Toms Andersons, welcher mittels einer B-Lizenz von Thurgau ausgeliehen wurde. Ciaccio anstelle von Punnenovs, welcher leicht angeschlagen sein soll. Zehn Punkte liegt Kloten hinter Ambri, zwölf sind in den letzten vier Runden noch zu holen. Die Tigers würden mit einem Sieg in 60 Minuten den Ligaerhalt schaffen.
Lausanne – Ambri-Piotta 3:2
(0:2, 3:0, 0:0)
Tore: 4. Gautschi (Kubalik, Fora/Ausschluss
Zwerger!) 0:1. 6. Kostner (D«Agostini, Plastino/Ausschluss Genazzi)
0:2. 21. (20:50) Jeffrey (Froidevaux/Ausschluss Kubalik) 1:2. 22.
(21:44) Herren (Miéville) 2:2. 33. Danielsson (Nodari) 3:2. -.
Bemerkungen: Lausanne ohne Frattin, Pesonen (alle
überzählige Ausländer), Junland, Borlat, Trutmann und Walsky (alle
verletzt), Ambri ohne Müller, Trisconi, Stucki, Berthon (alle
verletzt), Taffe und Karhunen (überzählige Ausländer).
Kloten – SCL Tigers 4:3
(1:0, 2:3, 1:0)
Tore: 6. Harlacher (Trachsler) 1:0. 24. Nils
Berger (Zryd, Seydoux) 1:1. 31. Abbott 2:1. 33. Huguenin
(Elo/Ausschlüsse Hollenstein, Obrist) 2:2. 38. (37:15) Grassi 3:2.
38. (37:38) Gerber (Albrecht, Nils Berger) 3:3. 56. Abbott (Bozon,
Sallinen) 4:3
Bemerkungen: Kloten ohne Back, Lemm, Bircher, Weber, Leone (alle
verletzt) und Poulin (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne
Barker, Nüssli, Punnenovs, Stettler (alle verletzt) und Thuresson
(überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Santala (17.). Timeout SCL
Tigers (38./Coaches Challenge). SCL Tigers ab 58:59 ohne
Goalie.
Rangliste:
1. SCL Tigers , 2. Lausanne ,
3. Ambri-Piotta , 4. Kloten









