Mark Arcobello beendete das Duell zwischen Genéve und Bern in der Calvinstadt nach 117 Minuten und 43 Sekunden zugunsten des SC Bern. Es war das bisher längste Spiel im Schweizer Eishockey. Bern gewann die Partie in der dritten Verlängerung mit 3:2 und setzten sich mit 4:2 Siegen durch und schickte die Servettien in die Ferien..
Zweimal ging der SC Bern in der regulären Spielzeit in Führung und zum fünften Mal konnte Servette zum 2:2 ausgleichen, beide Trefferfür die Grenats fielen in der letzten Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis. Tommy Wingels traf 46 Sekunden vor Schluss, 17 Sekunden danach sorgte Genfs Daniel Winnik per Ablenker für pure Ekstase in der Les-Vernets-Halle.
So ging das Spiel dieser Serie zum vierten Mal in die Verlängerung. Dies war 2016 im Halbfinal zwischen Genf und Lugano der Fall gewesen. In dieser unendlich langen Partie erlöste Mark Arcobello den SCB nach 117:43 Minuten wegen eines Fehlers vom Genfer Michael Völlmin mit dem Tor zum 3:2 Sieg.
Es war der längste Match bisher im Schweizer Eishockey. Zuvor hatten Kloten und Rapperswil den Rekord vor einem Jahr im dritten Spiel in der Ligaqualifikation gehalten, welche 102:32 Minuten dauerte. Alles im Griff hatten die Berner vor dem 2:2 Ausgleich und gingen in der 6.Minute im Powerplay in Führung, das 2:0 erzielte der Berner Nachwuchsspieler André Heim ebenfalls in Überzahl.
Langnau erkämpfen sich ein siebtes Spiel
Die SCL Tigers erzwangen sich mit dem 4:2 und dem ersten
Playoff-Heimsieg gegen Lausanne das siebte und entscheidendes Spiel
um den Einzug in den Playoff-Halbfinal welcher am Samstag in
Lausanne stattfindet. Den Sieg stellte Pesonen mit seinem Treffer
ins leere Gehäuse zum 4:2 sicher, dies 61 Sekunden vor Spielende.
Nolan Diem erzielte das Siegtor zum 3:1 kurz vor den zweiten Pause.
Schon nach 42 Sekunden lagen die Tigers in Front, doch von Lausanne
erfolgte kein Reaktion, wobei Sandro Zangger die Chance für den 1:1
Ausgleich vergab und 2 Minuten später Alexei Dostoinow zum 2:0 für
die Gastgeber traf.
Erstmalig in der Geschichte der Tigers wäre der Vorstoss in die Playoff-Halbfinals und der grösste Erfolg seit dem Meistertitel von 1976.
Heimniederlagen für den HC Davos und den ZSC
Lions
Der Tabellenletzte Rapperswil-Jona Lakers konnten gestern Abend
durch den 4:1 Sieg gegen den entthronten Schweizer Meister ZSC
weiter Selbstvertrauen tanken für das später folgende Playout gegen
den HC Davos. Anders als die Bündner, welche im Spiel gegen
Fribourg-Gottéron zum vierten Mal verloren. Nathan Marchon traf 54
Sekunden vor dem Ende im Powerplay zum entscheidenden 2:1 für
Fribourg-Gottéron.
Genève-Servette – Bern 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:0, 0:0,
0:1) n.V. Stand 4:2
Tore: 6. Almquist (Burren/Ausschluss Völlmin) 0:1. 48.
Heim (Scherwey, Untersander/Ausschluss Berthon) 0:2. 60. (59:14)
Wingels (Fransson, Richard) 1:2 (ohne Goalie). 60. (59:31) Winnik
(Fransson, Richard) 2:2 (ohne Goalie). 118. (117:43) Arcobello
2:3.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Skille
(überzähliger Ausländer), Almond, Bouma, Douay, Tömmernes, Vukovic
und Wick. Bern ohne Mursak, Kämpf, Kamerzin und Haas (alle
verletzt).
SCL Tigers – Lausanne 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) Stand 3:3
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Giliati (überzähliger
Ausländer), Blaser, Gustafsson und Punnenovs, Lausanne ohne Borlat
und Mitchell (alle verletzt) sowie Partanen (überzähliger
Ausländer).
Davos – Fribourg-Gottéron 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)
Bemerkungen: Davos ohne Lindgren (krank), Nygren
(überzähliger Ausländer), Hischier, Sandell, Dino Wieser und Egli.
Fribourg ohne Abplanalp, Furrer, Holös, Bykow (alle verletzt) und
Sprunger (krank).
ZSC Lions – Rapperswil-Jona Lakers 1:4 (0:2, 0:0,
1:2)
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Geering, Blindenbacher, Klein,
Nilsson, Chris Baltisberger, Bodenmann, Wick, Flüeler, Backman,
Pettersson und Kaj Suter. Rapperswil-Jona Lakers ohne Gilroy,
Schweri (alle verletzt), Casutt (krank) und Wellman (überzähliger
Ausländer).









