Bern ist dank dem Sieg gegen Davos wieder Tabellenleader. Auch der EHC Biel überholt mit seinem Heimsieg gegen die Lions den EV Zug, der Spielfrei hatte und auf den dritten Tabellenplatz zurückgefallen ist. Rapperswil feiert den ersten Auswärtssieg gegen die heimstarken Servettien, Lausanne schlägt die SCL Tigers
Ambri siegt in der Valascia Fribourg-Gottéron knapp mit 2:1 und feiert sein sechs Punkte Gewinn an diesem Wochenende. Die Leventiner befinden sich nach der Nationalmannschaftspause in Hochform. Mit dem 2:1 Sieg in der heimischen Valasca gegen Fribourg kamen sie zu ihrem sechsten Erfolg aus den letzten sieben Partien. Drei Punkte nahmen sie bereits am Freitag gegen Rapperswil mit nach Hause, die drei nächsten holten sie sich gestern vor eigenem Publikum und dank dem Duo Kubalik und Zwerger. Die 1:0 Führung erzielte Kubalik anhand der Vorarbeit von Zwerger in der 7.Minute war, genau umgekehrt war es beim entscheidenden 2:1 (45.). Kubalik führt nun mit 29 Punkten, darunter elf Tore, die Scorerliste mit 29 Punkten an.
Trotzdem, die Biancoblu waren mit dem 2:1 Sieg eigentlich noch gut bedient, denn die Gäste aus Fribourg war im 2. Drittel klar tonangebend, brachten aber nur den 1:1 Ausgleich durch Slater zustande. Eine Minute vor Spielende jubelte der US-Amerikaner ein weiteres Mal, doch wurde sein Treffer nach einer Videokonsultation wegen eines hohen Stock nicht gegeben, daher bachte Ambri seine Führung in den letzten Sekunden noch über die Runde. Mit diesem Sieg verbesserte sich Ambri vom 8. auf den 7. Rang in der Tabelle. Fribourg hingegen erlitt die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spiele
Weitere Begegnungen:
Lakers besiegen
Genéve-Servette, die beste Heimmannschaft der Liga
Ausgerechnet die Rapperwil-Jona Lakers, das schlechteste
Auswärtsteam, schlagen die beste Heimmannschaft Genéve verdient mit
3:1.
Die Servettien waren klarer Favorit der Partie gegen den
Tabellenletzten. Doch nach ihrem verlorenen Heimspiel gegen Ambri
waren die Lakers hungrig, spielten sehr diszipliniert und
aufopfernd, ihr Sieg in der Rhonestadt deshalb nicht gestohlen, im
Gegenteil.
Den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte Sven Berger 26 Sekunden vor der 2. Drittelspause, eine Minute vor Schluss war es Casey Wellman, der mit seinem Treffer ins leere Tor alles klar machte. Wellman war schon in einem Powerplay für den Führungstreffer der Lakers verantwortlich. Wellman hatte nach seiner langen Verletzungspause bereits 7 Tore und 4 Assists (inkl,Schweizer Cup) erzielt. Zudem hatte Rapperswil schon das erste Saisonduell gegen Genève mit 4:3 gewonnen.
Davos funktioniert auch
unter Interimstrainer Michel Riesen nicht
Einen Tag nach der 2:4 Niederlage vor eigenem Anhang verlor der HC
Davos auch die zweite Partie unter Interimstrainer Michel Riesen.
Sie unterlaegn gegen den SC Bern mit 2:4. Zu den Matchwinnern der
Berner gehörte die erste Sturmformation mit Boychuck, Arcobello und
Simon Moser, welche sich drei Skorerpunkte gutschreiben lassen
konnte.
Davos hält weiter an Goalie Anders Lindbäck fest, der beim 2:0 des SCB einmal mehr keine gute Figur machte. auch kassierten die Davoser zum 2. Mal in dieser Saison zwei Tore innerhalb von 15 Sekunden. Bereits beim Debüt von Michel Riesen musste der HCD einen Doppelschlag hinnehmen.
ZSC Lions kommen treten
zurzeit an Ort und Stelle
Die Lions kommen einfach nicht vom Fleck. Der EHC Biel hingegen
startete nach einem durchzogenen November den Motor wieder durch
und feierten gegen die ZSC Lions ihren zweiten Sieg innert 24
Stunden und rückten auf den 2.Tabellenplatz vor. Die Seeländer
entschieden die Partie im Schlussdrittel für sich. Rajala, in der
vergangenen Woche von Damien Brunner als Bieler Topskorer abgelöst,
schnappte sich die Scheibe in der 48. Minute in der Angriffszone,
bezwang mit seinem Schuss aus der Drehung heraus und via Latte den
Lions-Goalie Flüeler. 94 Sekunden danach bewies auch Damien Brunner
mit dem 3:1 bewies seine Skorerqualitäten. Dem ZSC kosteten Strafen
und Undiszipliniertheiten Punkte. Zudem fehlen ihnen anhand von
Verletzungen an offensiven Stürmern.
Die SCL Tigers müssen die
Heimreise mit leeren Händen antreten.
Langnau durfte auswärts in Lausanne bis kurz vor dem Spielende auf
einen Punkt hoffen. Doch dann erzielte der 23-jährige
Amerika-Schweizer Tyler Moy seinen zweiten Treffer für die
Waadtländer und sorgte damit für den 4:2 Endstand zugunsten von
Lausanne. Lausanne, welche die Partie über 30 Minuten lang
dominiert hatte, führte jedoch nur mit 2:0, als Pesonen und Elo für
die Emmetaler ausgleichen konnten.
85 Sekunden danach brachte Lindbohm den Gastgeber wieder in Front. Der Schweizerisch-Amerkanische Doppelbürger Moy, welcher erst im November zu den Waadtländern stiess, avancierte zum Matchwinner.
Resultate vom 1.12.2018
Ambri-Piotta –
Fribourg-Gottéron 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Tore: 7. Kubalik (Zwerger) 1:0. 26. Slater
(Mottet) 1:1. 45. Zwerger (Kubalik) 2:1.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora, D’Agostini
und Incir. Fribourg ohne Furrer, Sandro Forrer (alle verletzt) und
Bertrand (überzähliger Ausländer. Tor von Slater wegen hohen Stocks
aberkannt.
Bern – Davos 4:1 (0:0, 3:1,
1:0)
Bemerkungen: Bern ohne Scherwey, Mursak, Marti und
Untersander. Davos ohne Stoop, Paschoud, Corvi (alle verletzt),
Heldner und Hischier (beide krank). – 1. National-League-Partie von
Lucas Bachofner.
Biel – ZSC Lions 4:2 (1:0,
0:1, 3:1)
Bemerkungen: Biel ohne Dufner, Fey, Forster, Lüthi
und Pouliot, ZSC Lions ohne Blindenbacher, Cervenka, Nilsson,
Suter, Sutter und Wick (alle verletzt).
Genève-Servette –
Rapperswil-Jona Lakers 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Bemerkungen: Servette ohne Wingels, Skille,
Völlmin, Almond, Bouma, Fransson und Tömmernes. Rapperswil-Jona
Lakers ohne Helbling, Schweri, Rizzello (alle verletzt) und Aulin
(überzähliger Ausländer).
Lausanne – SCL Tigers 4:2
(1:0, 2:2, 1:0)
Bemerkungen: Lausanne ohne Boltshauser (im Warm-up
ausgeschieden), Herren, Roberts (alle verletzt) und Mitchell
(überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Blaser und Gagnon (beide
verletzt).









