Im Kampf um eine Playoff-Teilnahme holte sich der HC Lugano dank dem 4:0 Sieg gegen den HC Davos drei wichtige Punkte.
Die Bianconeri führten bereits vor der ersten Pause dank den Toren durch Fazzini und Bürgler mit 2:0 gegen offensiv schwachen Bündner. So traf Stefan Ulmer später zum 3:0 und mit dem Siegtor zum 4:0 erzielte Bürgler seinen zweiten Treffer an diesem Abend.
Bei Lugano fehlten mit Loeffel, Cunti und Walker drei wichtige Spieler, daher kam Timo Haussener (Ticino Rockets) zu seinem ersten Spiel im Lugano-Dress.
Lugano steht aktuell mit dem Rücken zur Wand, zeigte aber mit einem konzentrierten Auftritt die erwartete Reaktion. Das 1:0 für die Bianconeri wäre beinahe schon nach 30 Sekunden gefallen, doch der Davos-Goalie Senn rettete in extremis. Auch Klasen vergab aus kürzester Distanz den Führungstreffer. Erst Lapierre brachte den Puck in Richtung Davoser Tor, den Abpraller von Senn verwertete Luca Fazzini, der Klasen gefolgt war, zur 1:0 Führung. Danach ein Kombinationsspiel von Lajunen und Klasen mitten durch die Verteidigung des HCD, der Rückpass zu Bürgler welcher zum 2:0 traf.
Zu Beginn des mittleren Drittels konnte Davos in Überzahl agieren, doch ihr Powerply viel zu schwach. Dagegen scheiterte Laperre in Unterzahl gleich zweimal am Davoser Goalie. Klasen mit einem Ablenker und Mauro Jörg hatten weitere Gelegenheiten für den Gastgeber. Auch Klasen scheiterte kurz nach Spielhälfte nach dem Pass von Lapierre an Torhüter Senn. Die Gäste aber kamen kaum zu Torchancen, nur Bader prüfte wenig später Lugano-Keeper Merzlikins, während Andres Ambühl eine Möglichkeit bei einer vier gegen vier Situation einen Anschlusstreffer vergab.
Ein druckvolles Powerplay für die Luganesi folgte, Klasen, Morini, Hofmann und Bertaggia vergaben der Reihen nach weitere Chancen ihr Score zu erhöhen. Doch mit Glück überstand der HC Davos diese Phase schadlos.
Mit viel Druck startete der HCD ins Schlussdrittel und Rhödin zu
einer ersten Möglichkeit. Seitens der Bianconeri wurde Hofmann von
Fazzini lanciert, der aber an Gilles Senn scheiterte. Bei einem
weiteren Powerplay der Davoser wurde Merzlikins von Kundratek
geprüft. Mit dem Glück des Tüchtigen und dem Zuspiel von Lajunen
fiel der Puck genau auf den Stock von Stefan Ulmer, der sofort
abdrückte und seit langer Zeit wieder einmal traf, zum 3:0. Gute
anderhalb Sekunden vor Spielende pflückte sich Lajunen die Scheibe,
passte zurück zu Bürgler, der mit dem 4:0 abschloss.
Drei wichtige Punkte für den HC Lugano und ein Shutout für
Merzlikins beendete den erfolgreichen Abend für Lugano im Kampf um
eine Playoff-Qualifikation.
Der HC Ambri-Piotta bleibt in der Valascia weiterhine
eine Macht
Anhand starker Schneefälle stand das Gotthard-Derby zuerst auf der
Kippe. Die Leventiner, welche dreimal in Führung gingen,
verspielten diese jedoch schnell wieder und mussten am Ende lange
um den Sieg bangen.
Das erste Tor für die Biancoblu erzielte Ngoy auf Zuspiel von
Kubalik/Zwerger, doch für den ersten Ausgleich der Zuger benötigte
Raphael Diaz nur gerade 123 Sekunden. Das 2.Drittel begann mit
einem weiteren Tor für Ambri, das Marco Müller in Überzahl und dem
Zuspiel von Kubalik und Hofer erzielte. Doch erneut konnten die
Innerschweizer kurze Zeit danach durch Simion ausgleichen. Weitere
Tore trotz guten Möglichkeiten beider Teams fielen im Mitteldrittel
keine mehr. Jedoch mussten die Referee’s in diesem Spielabschnitt
zweimal das Video konsultieren und beide Male wurden die
vermeintlichen Treffer nicht gegeben, da die Scheibe es beidesmal
nicht über die Torlinie geschafft hatte.
In der 48.Minute gingen die Biancoblu ein drittes Mal in Front.
Dario Rohrbach war der Schütze und Hofer der Passgeber. Aber wieder
dauerte es nicht lange, bis die Zuger durch Martschini erneut
ausgleichen konnten. Fünf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit
kam Verteidiger Michael Fora noch zu einem Abschluss, traf aber nur
das Lattenkreuz.
In der Overtime erzielte der Tscheche Kubalik das Siegtor für
Ambri, 58 Sekunden vor Ende der Overtime.
Weitere Begegnungen:
Mit dem verdienten 4:1 Heimsieg gegen die ZSC Lions, tanken die SCRJ Lakers Selbstvertrauen für den morgen anstehenden Cup-Cupfinal gegen den EV Zug
Mit dem gestrigen Sieg im Zürichsee-Derby gegen die ZSC Lions
konnten sich die Rosenstädter optimal auf dieses Finalspiel
einstimmen. Zwar gerieten sie in der 5. Minute 0:1 in Rücklage,
drehten danach aber das Spiel zu ihren Gunsten. Mosimann erzielte
den Ausgleich kurz vor der ersten Pause und Kein Clark traf zum
entscheidende 2:1 in Überzahl. Für das 3:1 in der 49. Minute zeigte
sich Verteidiger Timo Helbling mit seinem ersten Tor für die Lakers
verantwortlich. Jan Mosimann avancierte mit seinem Treffer zum 4:1
ins leere Tor zum Doppeltorschützen. Der Sieg der Lakers mehr als
verdient, liessen die den Zürchern nur wenig Freiraum, verteidigten
solidarisch, dank auch einem grossartigen Goalie Melvin
Nyffeler.
Für die Lions, die im 7. Spiel unter Trainer Del Curto zum vierten
Mal verloren, bedeutet die Niederlage einen empfindlichen
Rückschlag im Kampf um einen Playoff-Platz.
Der SCB verliert zum dritten Mal im Berner-Derby gegen
die SCL Tigers
Dritter Sieg in Bern für die SCL Tigers in dieser Saison im
Berner-Derby. Sie setzten sich trotz eines 1:2-Rückstands dank zwei
späten Toren am Ende mit 3:2 n.V. durch.
Der SC Bern hingegen verlor nach sechs Siegen in Serie erstmals
wieder, der Sieg der Emmentaler jedoch verdient. Nur im zweiten
Abschnitt leisteten sich Langnau zweieinhalb schwache Minuten,
während die Berner mit drei Grosschancen zwei Tore erzielten. In
den insgesamt 61 Minuten tat Langnau jedoch mehr für den Sieg.
Lausanne dreht das Spiel vom 0:2 zum 5:2
Lausanne lag in seinem Heimspiel gegen Biel 0:2 im Rückstand,
wendeten die Partie und gingen mit 5:2 als Sieger vom heimischen
Eis und feierten den dritten Sieg in hintereinander. Für den EHC
Biel war es die sechste Niederlage aus den letzten sieben Partien
auf fremdem Eis.
Zuerst sah alles nach einem Bieler Sieg aus, welche das erste
Drittel dominierten und durch Marc-Antoine Pouliot (14.) und Jan
Neuenschwander (16. Shorthander) verdient mit 2:0 in Führung lagen.
Dann aber wendeten die Waadtländer die Partie durch die Tore von
Nodari, Emmerton, Antonietti, Partanen und Jeffrey zum 5:2.
Befreiungsschlag von Fribourg-Gottéron
Gottéron im Romand-Derby gegen Genéve Servette siegreich. Ihnen
gelang der Befreiungsschlag nach einem 0:2 Rückstand zum 5:3 Sieg
in der Rhonestadt.
30 Minuten lang sah es für die Fribouger grottenschlecht aus. Die
Genfer, welche schon die ersten vier Saisonspiele gegen Fribourg
gewonnen hatten, führten 2:0, hätten aber mit 4:0 führen können,
wenn Reto Berra im Tor von Gottéron mit 27 Paraden nicht so
hervorragend gehalten hätte. Doch dann erzielte Sandro Forrer sein
zweites Tor in der NLA und kurz danach Samuel Walser zum 2:2
Ausgleich.
Nun hatte Gottéron mehr Selbstvertrauen gefasst und auf und Charles
Bertrand (3:2) und Jim Slater (4:3 und 5:3) im Schlussdrittel
brachten die St-Léonard-Arena in einen kollektiven Freudentaumel.
Dank dem Sieg beträgt der Rückstand der Fribourger statt der acht
Punkte auf Platz 8 nun noch zwei Zähler, zudem haben sie ein Spiel
weniger ausgetragen als die anderen Teams.
Spiele vom 1.2.2019:
Lugano – Davos 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)
Tore: 3. Fazzini (Lapierre, Klasen) 1:0. 7. Bürgler
(Klasen, Lajunen) 2:0. 46. Ulmer (Lajunen, Vauclair) 3:0. 58.
Bürgler (Lajunen, Chiesa) 4:0. Lugano
Bemerkungen: Lugano ohne Wellinger, Reuille,
Loeffel, Walker, Cunti, Vedova (verletzt) und Haapala (überzähliger
Ausländer). Davos ohne Sandell, Dino Wieser, Paschoud, Stoop (alle
verletzt), Lindbäck (überzähliger Ausländer) und Egli (krank).
Sannitz verletzt ausgeschieden.
Ambri-Piotta – Zug 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.
Tore: 17. Ngoy (Kubalik, Zwerger) 1:0. 19. Diaz
(Flynn/Ausschluss Müller) 1:1. 23. Müller (Kubalik,
Hofer/Ausschluss Everberg) 2:1. 26. Simion (Schnyder) 2:2. 48.
Rohrbach (Hofer, D’Agostini/Strafe angezeigt) 3:2. 51. Martschini
(Ausschlüsse Guerra, Hofer; Everberg) 3:3. 65. (64:02) Kubalik
(Müller, Plastino) 4:3.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kienzle, Lerg,
Mazzolini, Novotny und Pinana, Zug ohne Klingberg, McIntyre, Zryd
(alle verletzt) und Roe (gesperrt). –
Rapperswil-Jona – ZSC Lions 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Berger (krank)
und Gilroy. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Klein, Cervenka, Flüeler,
Nilsson, Wick (alle verletzt) und Pettersson (krank).
Bern – SCL Tigers 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:1) n.V.
Bemerkungen: Bern ohne Krueger, Untersander (beide
verletzt), Fogstad Vold (überzähliger Ausländer), Mursak (abwesend)
und Arcobello (gesperrt), SCL Tigers ohne Blaser, Gustafsson und
Punnenovs (alle verletzt).
Lausanne – Biel 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)
Bemerkungen: Lausanne ohne Boltshauser, Junland, Mitchell
und Traber. Biel ohne Earl, Paupe und Tschantré (alle
verletzt).
Fribourg-Gottéron – Genève-Servette 5:3 (0:2, 2:0,
3:1)
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Furrer,
Schmutz, Stalder (alle verletzt) und Micflikier (überzähliger
Ausländer), Genève-Servette ohne Antonietti, Bouma, Douay,
Martinsson, Romy, Rubin, Skille, Vukovic (alle verletzt) und Bozon
(gesperrt).
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