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National League

NLA: Zwerger trifft bei Derby-Sieg – Peter Schneider überzählig gebenched!

Lions mussten nach fünf Ligasiegen wieder einmal das Eis als Verlierer verlassen.

Das Spitzenspiel in Biel bot Spannung und Emotionen pur bis zum Spielende. So sahen sich die Zürcher in der Verlängerung bereits als Sieger, als Suter nach einer schönen Einzelleistung zum 4:3 für den ZSC getroffen hatte. Es war die erste Niederlage der Lions nach fünf Siegen. Die Niederlage der Gäste wäre jedoch vermeidbar gewesen, hatten sie doch im Schlussdrittel das Spiel von 0:2 auf ein 3:2 gewendet.

Biel hingegen zeigte im zweiten Spiel innert 24 Stunden plötzlich Ermüdungserscheinungen, doch verpassten es die Gäste, diese Situation auszunützen. Auch Suter, welcher fünf Minuten vor Spielende plötzlich allein vor Paupe stand, scheiterte. In der 57. Minute im zweiten Überzahlspiel der Seeländer war es Pouliot (57.) der zum Ausgleich kam. Biel, welches in den beiden ersten Dritteln das bessere Team war und mehr fürs Spiel getan hatte, war durch Ersatz-Goalie Paupe gut abgeschirmt. Hiller hatte schon am Montag im Emmental in kleinen Berner-Derby (2:3 n.P.) gespielt. Dank dem Sieg konnten der EHC Biel den Rückstand auf die führenden Zürcher auf fünf Punkte verkürzen.

Ambri’s Lebenszeichen im Tessiner-Derby. Sie besiegten den Kantonsrivalen Lugano, der zuvor drei Partien in Serie  gewonnen hatte
Ambri-Piotta ist noch am Leben. Nach zuletzt drei verlorenen Partien in Serie fanden die Biancoblu ausgerechnet gegen den Kantonsrivalen Lugano mit 4:3 n.P. zum Siegen zurück. Da aber Fribourg-Gottéron gegen den SCB drei Punkte holten, sind die Nordtessiner trotz diesem Sieg das neue Derby Tabellenschlusslicht auswärts. Ambri lag zuerst bis zur 37.Minute in Lugano in Front, die Tore erzielten Brian Flynn, Tommaso Goi und Marco Müller. Die Bianconeri aber gaben nicht auf und schafften in Extremis doch noch den Ausgleich.

Dario Bürgler und Timo Haussener verkürzten für die Luganesi und Elia Riva gelang 36 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich Lebenszeichen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihren Goalie Zurkirchen durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Dennoch reichte die Aufholjagd der Bianconeri nicht zum Sieg, denn im Penaltyschiessen trafen die Ambri-Spieler Flynn, D’Agostini, Müller und Zwerger. Für Lugano traf nur einer, Dominic Lammer.

Weitere Partien:

Erster Saisontreffer für den Zuger Captain Raphael Diaz
Nach zuvor erfolgten drei Niederlagen hintereinander kehrte der EV Zug auswärts gegen Genéve-Servette wieder zum Siegen zurück. Vor allem in der Startphase gingen die Innerschweizer dank dem  Treffer von Martschini und dem Handgelenkschuss von Klingbe 2:0 in Front. Doch gab der EVZ die Regie bald wieder aus der Hand und zeigten damit auf dass sie weiterhin mit Problemen zu kämpfen hatten. Winnik und Fehr brachten mit ihren Treffern im Powewerplay  die Servettien wieder auf die richtige Spur.  Erst im zweiten Drittel be sich der EVZ wieder auf ihre Stärken, wobei Captain Raphael Diaz in Überzahl sein erstes Saisontor erzielte und die Führung zurück eroberte. Die definitive Siegsicherung gelang Martschini mit seinem zweiten Treffer.

Verhängnisvolles zweites Drittel sorgte für die Niederlage der Rosenstädter
Einen Auftakt nach Mass gab es für die Rapperswil-Jona Lakers zu Hause gegen den Lausanne HC. Casey Wellmann brachte die Lakers mit seinem sechsten Saisontreffer bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Doch wurde die gute Ausgangslage im zweiten Abschnitt total verspielt. Es dauerte keine 9 Minuten  und die Waadtländer verwandelte den Rückstand in eine 4:1-Führung.. Jonas Junland, Joël Genazzi, Etienne Froidevaux sowie Dustin Jeffrey waren die Torschützen,, wobei sich Lausanne am Ende mit 5:2 durchzusetzen vermochten. Die Lakers aber haben auch die zweite Partie ohne Headcoach Jeff Tomlinson verloren, welcher sich am vergangenen Donnerstag einer Nierentransplatation unterziehen musste.

Bern zeigt sich auch gegen das Tabellenschlusslicht Gottéron wenig meisterlich
Der SC Bern geriet vor eigenem Publikum gegen die Gäste aus Fribourg früh in Rückstand, obwohl die Berner deutlich mehr Schüsse aufs Tor verzeichnete. Das Team unter Jalonen wirkte uninspiriert und luslos. Gunderson brachte die „Drachen“ in der 6. Minutin Front, Rossi doppelte nach zum 2:, danach stand die Berner Postfinanz-Arena unter Schock. Zwei Minuten vor Ende des mittleren Abschnitts gelang Andrew Ebbett der Anschluss zum 1:2, welches bis zum Spielelende Gültigkeit hatte., obwohl der SCB zum Schluss nochmals mit aller Kraft auf den Ausgleich drückte, doch ein Tor wollte nicht mehr fallen.

Biel – ZSC Lions 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 1:0) n.V.
Tore: 8. Salmela (Cunti/Ausschluss Phil Baltisberger) 1:0. 26. Künzle 2:0. 41. (40:24) Roe (Pettersson, Noreau/Ausschluss Kreis) 2:1. 42. (41:16) Berni (Pettersson) 2:2. 48. Wick (Schäppi) 2:3. 57. Pouliot (Fuchs/Ausschluss Pettersson) 3:3. 64. (63:56) Fuchs (Fey) 4:3.
Bemerkungen: Biel ohne Schneider (überzähliger Ausländer), Lüthi, Gustafsson, Hügli und Brunner, ZSC Lions ohne Prassl, Simic, Diem (alle verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer). Tor von Wick wegen Goalie-Behinderung aberkannt (63.).

Lugano – Ambri-Piotta 3:4 (0:1, 1:2, 1:0, 0:0) n.P 
Tore: 12. Flynn (Fischer, D’Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi) 0:2. 37. (36:38) Müller (Zwerger, Flynn/Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Chiesa) 1:3. 46. Haussener (Chorney) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3 (Lugano ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D’Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri ohne Rohrbach, Kostner und Sabolic (alle verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). – Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. – 21. Romanenghi verletzt ausgeschieden. 40. Fora verletzt ausgeschieden.

Genève-Servette – Zug 2:4 (0:1, 2:1, 0:2)
Bern – Fribourg-Gottéron 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Rapperswil-Jona Lakers – Lausanne 2:5 (1:0, 0:4, 1:1)

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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