Ein durchschnittliches Ambri-Piotta überwältigt Rapperswil-Jona, welche noch nicht aus ihrer Negativspirale heraus gefunden haben.
Die Lakers haben den Tritt in der NLA noch immer nicht gefunden und suchen verzweifelt den 2.Sieg nach 10 Niederlagen. Dominic Zwerger im Powerplay erzielte nach der 30. Minute den 1:0 Führungstreffer der Biancoblu, eineinhalb Minuten vor Schluss schoss Dominik Kubalik nach einem verhängnisvollen Fehler der Lakers in Unterzahl den 2:1-Siegtreffer der Gastgeber.
Die Rosenstädter kamen zu einigen Überzahlsituationen, welche sie jedoch nicht in Tore ummünzen konnten. Dabei hatten die Lakers nach dem 1:0 durch Zwerger ab der Spielmitte die Partie dominiert und zehn Minuten vor Spielende durch Cédric Hüsler verdient zum 1:1 ausgleichen konnten. Nach einer weiteren Strafe gegen die Leventiner hatte man den Eindruck, als ob die Gäste vom Obersee zumindest mit einem, wenn nicht gar mit drei Punkten in der Tasche, nach Hause fahren könnten. Doch einen weiteren Treffer brachte man nicht zustande, schaffte es auch nicht in die Verlängerung und verspielte sogar noch den einen verdienten Punkt. Das Debakel der Lakers findet noch kein Ende die Abwärtsspirale dreht sich weiter. Die Gründer der erneute Niederlage sind leicht eruiert: die Schussabgaben zu wenig präzise, die Chancenauswertung gleich null und auf Grund des selbstauferlegten Drucks spielt man daher viel zu verkrampft.
Fünfte Auswärtsniederlage
des HC Lugano
Ein emotionsgeladenes Spiel stand mit bereits je zwei
Strafenminuten innert 10 Minuten stand an. Gregory Hofmann
erwischte Jonas Hiller hinter dem rechten Fuss, 4 Minuten später
musste Hiller einen Weitschuss unter dem Arm passieren lassen. Was
danach folgte war ein Faustkampf, welcher für ziemlichen Aufruhr
sorgte. Innerhalb von Sekunden lagen Helme, Handschuhe, Stöcke und
Spieler auf dem Eis verteilt herum und Biels Kevin Fey und der
Luganesi Maxime Lapierre mussten direkt unter die Dusche.
Danach kam die Wende, da sich die Seeländer nach dem 0:2 Rückstand auf ihre Tugenden besannen, und die Partie zu einem 3:2 Sieg drehten und dadurch eine weitere Niederlage verhinderten. Der 2:2 Ausgleich von Earl und Pouliot fiel innert 82 Sekunden und der EHC Biel marschierte weiter vorwärts. Zudem wurde auf beiden Seiten wieder disziplinierter gespielt, Nur noch der Bieler Fabian Lüthi kassierte in der 28.Minute nochmals eine Strafe. Dann aber führten die Seeländer die Regie auf dem Eis. Der Ex-Luganesi Damien Brunner erzielte zwei Minuten nach dem Anpfiff ins Schlussdrittel den Siegtreffer, sein fünftes Saison-Goal. Den Bianconeri hingegen gelang es erst in den letzten fünf Spielminuten sich vor dem Bieler Goal nochmals festzusetzen, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Somit kassierte der HC Lugano seine bereits fünfte Niederlage.
Servette beweist weiterhin
seine momentane Heimstärke
Die „Grenats“ gewannen gegen Davos mit 4:1 auch ihr siebtes
Heimspiel. Die Krise der Davoser dauert damit noch weiter an. Der
Sieg der Servettiens in dieser Höhe war nicht gestohlen, wirkten
sie doch sicherer und selbstbewusster als die Bündner. Der HCD
bemühte sich zwar, doch schlichen sich immer wieder altbekannte
Fehler ein und im Mittelabschnitt ging auch kurz die Disziplin
verloren. Dank den beiden Treffer von John Fritsche führte Servette
nach dem 2. Drittel 2:0, hätten aber viel deutlicher führen
müssen.
Lausanne fängt sich im
Heimspiel gegen Gottéron wieder auf
Nach sechs Niederlagen in Serie, gelang den zuvor schwachen
Waadtländer gegen Friboug endlich wieder einmal ein Sieg. 4:1
lautete das Resultat. Die Differenz lag im mittleren Abschnitt.
Über 28 Minuten lang gelang der Mannschaft unter Coach Ville
Peltonen herzlich wenig, ähnlich wie zuletzt bei der
1:4-Heimniederlage gegen Ambri. Doch Lausannes Captain Etienne
Froidevaux vermochte mit seinem zweiten Saisontor den Bann zu
brechen und sieben Minuten später erhöhte Robin Grossmann mit
seinem Weitschuss, welcher nicht unhaltbar war, auf 2:0.
Auswärtsniederlage der SCL
Tigers
Nachdem die SCL Tigers zuletzt vier Auswärtssiege feiern durften,
winkte ihnen in der Innerschweiz gegen den EV Zug wieder einmal
eine Schlappe. Die Zuger gewannen ihr Heimspiel mit 4:1 und bleiben
weiter am führenden EHC Biel und dem SC Bern dran. Die Emmentaler
zeigten sich in der Offenive unglaublich harmlos, ebenso im
Überzahlspiel. Daher waren sie weit davon entfernt den früh
erlittenen Rückstand aufzuholen.
Der SC Bern setzt sich zu
Hause gegen die ZSC Lions mit 3:2 durch
Die bis zuletzt hartumkämpfte Partie zwischen dem SCB und den Lions
endete mit dem 3:2 Heimsieg der Berner. Calle Andersson hatte als
Doppeltorschütze den grössten Anteil am Sieg dieser Partie.
Ein schnell gespieltes erste Drittel, wobei die Zürcher den Tritt in das Spiel schneller fanden und einen Berner Wechselfehler nutzen konnten. Bern aber wurde stärker und zeigte mehr Zug in Richtung Tor. Jan Mursak der den Puck gegen Maxim Noreau eroberte, spielte Anderssonan, der genau richtig richtig stand und zum1:0 einnetzte. Der ZSC in der Folge immer mehr unter Druck, das Spiel gehässiger, wobei Baltisberger und Bachofner von den Lions und die Berner Krueger sowie Kämpf kurz vor der ersten Pause auf der Strafbank Platz nehmen mussten.
Im 2.Abschnitt wurde der verletzte Flüeler durch Niklas Schlegel ersetzt. 107 Sek.später musste Eric Blum wegen eines unfairen Check von Baltisberger das Eis verletzt verlasssen, der Übertäter unter die Dusche geschickt und in der 39. Minute konnte Andersson seinen 2.Treffer gegen die ZSC Lions erzielen.
Zum ihren ersten Treffer kamen die Zürcher in der 49. Minute durch Bachofner nach dem Abpraller von Genoni. Bern mit einer weiteren Strafe, die Lions in Überzahl. Dabei spielte Berns Scherwey von der Torlinie aus zu Burren, der trotz grosser Gegenwehr mittels Shorthander zum 3:1 traf. Bei einem weiteren Überzahlspiel der Limmatstädter schoss Simon Bodenmann nach einem weiteren Genoni Abpraller das 3:2 für die Gäste, doch dieses Resultat konnte der SCB über die Zeit retten.
Resultate vom 19.10.2018
Ambri-Piotta –
Rapperswil-Jona Lakers 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
Tore: 30. Zwerger (Guerra, Kubalik/Ausschluss
Berger) 1:0. 51. Hüsler (Schmuckli) 1:1. 59. Kubalik (Ausschluss
Novotny!) 2:1.
Bemerkungen: Ambri ohne Lerg und Bianchi,
Rapperswil-Jona ohne Helbling, Wellman, Gilroy und Spiller (alle
verletzt).
Biel – Lugano 3:2 (0:2,
2:0, 1:0)
Tore: 7. Hofmann (Cunti, Fazzini) 0:1. 11. Hofmann
(Ausschluss Pouliot) 0:2. 35. Earl (Salmela) 1:2. 37. Pouliot
(Riat) 2:2. 42. Brunner 3:2.
Bemerkungen: Biel ohne Forster und Diem, Lugano
ohne Bertaggia, Klasen, Morini und Sartori (alle verletzt).
Bern – ZSC Lions
3:2 (1:0, 1:0, 1:2)
Bemerkungen: Bern ohne Bieber, Kamerzin und
Untersander (alle verletzt). Blum verletzt ausgeschieden (22.)
Genève-Servette – Davos 4:1
(1:0, 1:0, 2:1)
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Rubin und
Wingels (alle verletzt), Davos ohne Lindbäck (überzähliger
Ausländer), Barandun, Buchli, Sandell und Weder (alle
verletzt).
Lausanne –
Fribourg-Gottéron 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)
Bemerkungen: Lausanne ohne Lindbohm (überzähliger
Ausländer), Zangger und Roberts, Fribourg ohne Birner (alle
verletzt).
Zug – SCL Tigers 4:1 (3:1,
0:0, 1:0)
Bemerkungen: Zug ohne Stalberg, Roe, McIntyre und
Morant, SCL Tigers ohne Peter, Nüssli, Nils Berger, Punnenovs,
Dostoinow (alle verletzt) und Elo (überzähliger Ausländer).
(Pic: HC Ambri-Piotta)









