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ÖEHV: Neues Präsidium fühlt sich sicher und stellt seine Ziele vor:

Am Donnerstag stellte sich das neue Präsidium des Österreichischen Eishockeyverbandes auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor. Auch wurde das Urteil des „neuen Schiedsgerichtes“ präsentiert. Das „alte“ tagt jedoch erst morgen, womit klar ist dass das letzte Wort hier noch nicht gesprochen sein dürfte. Der neue Vorstand fühlt sich sicher und gab dazu folgende Aussendung bekannt:

Am 27. Juni 2020 wurde bei der 75. Generalversammlung des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) in Villach mit Dr. Klaus Hartmann ein neuer Präsident gewählt. Gemeinsam mit den drei Vizepräsidenten Mag. Yasmin Sarina Stepina, Dr. Nicolas Stockhammer und Günther Ropatsch wird Hartmann in die vierjährige Amtsperiode starten.

Dieses vierköpfige Präsidium stellte im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag im ARCOTEL Kaiserwasser in Wien die Mission des ÖEHV, mittel- und langfristige Visionen sowie das Arbeitsprogramm und die Aufgaben für die nächsten vier Jahre vor.

DIE INHALTE DER HEUTIGEN PRESSEKONFERENZ

„Wir haben bereits im Rahmen unserer Bewerbung für das Präsidium festgestellt, dass im österreichischen Eishockey nicht immer an einem Strang gezogen wird. Dies ist eine unserer Hauptaufgaben, dass wir diese Kluft zwischen den einzelnen Beteiligten verkleinern und als österreichische Eishockeyfamilie zusammenwachsen“, erklärte Präsident Dr. Hartmann vor den anwesenden Journalisten.

Vision:

  • ÖEHV wie ein langfristig erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen führen;
  • Erfolgreiche Teilnahmen des Damen- und Herren-Nationalteams an Olympischen Winterspielen und IIHF Weltmeisterschaften der Top Division;
  • Jedes Kind in Österreich, das Eishockey spielen möchte, soll die Möglichkeit bekommen, in seiner Region dies auf unterschiedlichen Niveaus tun zu können.

Mission:

  • Eishockey ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung;
  • Klubs und SpielerInnen soll ein interessantes Liga-Umfeld auf verschiedenen Niveaus geboten werden;
  • Hilfestellungen für FunktionärInnen;
  • Möglichst viele Menschen sollen zum Eishockeysport gebracht werden;
  • Für die GESAMTE Eishockeyfamilie „da“ sein.

DAS URTEIL DES SCHIEDSGERICHTES

Zur Entscheidung des Schiedsgerichts hinsichtlich der Anfechtung der Präsidiumswahl vom 27. Juni 2020 ist folgender Schiedsspruch festzuhalten: „Bei der Generalversammlung vom 27.06.2020 wurde das Schiedsgericht bestehend aus Mag. Hannes Arneitz, Dr. Alexander Tomanek und Dr. Peter Klumpp mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Das Schiedsgericht ist damit für eine Funktionsperiode von vier Jahren sohin für den Zeitraum vom 27.06.2020 bis 26.06.2024 für alle aus dem Verbandsverhältnis entstehenden Streitigkeiten zuständig, sohin auch für die strittige Wahlanfechtung betreffend die Wahl des Präsidiums. Die Wahlanfechtung sämtlicher anfechtenden Parteien der Wahl des Präsidiums anlässlich der Generalversammlung vom 27.06.2020 verbunden mit dem Antrag auf Neuwahl des Präsidiums werden als unbegründet abgewiesen. Das Schiedsgericht stellt fest, dass die Wahl des Präsidiums anlässlich der Generalversammlung vom 27.06.2020 gültig und rechtswirksam ist.“

www.eishockey.at, Pic: GEPA pictures/OOEHV 

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