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International

ÖEHV: Österreich bewirbt sich um WM-Austragung in Kärnten!

Der Österreichische Eishockeyverband bewirbt sich um die Austragung der IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I Gruppe B der Damen. Diese Titelkämpfe sollen Mitte Jänner 2021 in Kärnten über die Bühne gehen.

Mit der Ausrichtung von IIHF Weltmeisterschaften im Dameneishockey konnte der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) in den letzten vier Jahren international punkten. Sowohl bei den Titelkämpfen der A-Nationalmannschaft 2017 in Graz und der U18-WM 2019 in Radenthein zeigten sich alle Teilnehmerinnen und Beteiligten mit der Durchführung sehr zufrieden.

Daher wird sich der ÖEHV erneut für die U18-Weltmeisterschaft der Mädchen, die bei der diesjährigen Ausgabe den Aufstieg in die Division I Gruppe A nur um ein Tor verpasst hatte, bewerben. Mit der Anlage und der vorhandenen Infrastruktur in Radenthein bietet sich von 10. bis 16. Jänner 2021 dem ÖEHV sowie seinen internationalen Gästen – Dänemark, China, Südkorea, Polen und Chinesisch Taipeh (Taiwan) – ein ausgezeichneter Veranstaltungsort an. Beim virtuellen Kongress des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) am 22. Juni wird über die Vergabe dieser Weltmeisterschaft abgestimmt.

„Bei der letzten Weltmeisterschaft in Polen hatte unsere Mannschaft nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. Wenn wir eine Heim-WM 2021 veranstalten können, wird es den Mädchen zusätzlich Motivation bringen, die Goldmedaille zu erobern. Fast 90 Prozent des letzten WM-Teams würden mit der Erfahrung des zweiten Platzes in Radenthein erneut für Österreich auflaufen können. Auch hinsichtlich des entstehenden Leistungszentrums für Dameneishockey in Villach wäre eine Heim-WM ein zusätzlicher Entwicklungsschritt für den Sport“, sagt Präsident Mag. Gernot Mittendorfer vor der Vergabe am Montag.

Doch nicht nur im Dameneishockey zeigt sich der international gute Ruf des ÖEHV. Auch bei den Nationalmannschaften der Herren konnte in den letzten vier Jahren unter Führung von Sportdirektor Roger Bader die internationale Zusammenarbeit intensiviert werden. Sowohl beim A-Team als auch bei den Junioren der U20- und U18-Altersklasse wurden Vier-Jahres-Verträge mit anderen Nationen ausgearbeitet, um in den verschiedenen IIHF Breaks Länderspiele auf einem hohen Niveau zu gewährleisten.

Ab kommender Saison wird die A-Nationalmannschaft neben dem seit einem Jahr fixen Februar-Termin mit Spielen gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich auch für die nächsten vier Jahre im November stets ein Turnier gegen Weißrussland, Frankreich und Slowenien absolvieren. Im U20(U19)-Bereich bestehen ebenfalls bereits Verträge für zwei Breaks (November: Lettland, Dänemark, Weißrussland; Februar: Norwegen, Frankreich, Ungarn), die U18-Nationalmannschaft tritt langfristig im Februar gegen starke Gegner (Norwegen, Lettland, Dänemark) an.

„Mit wenigen Ausnahmen spielen unsere Nationalmannschaften gegen im IIHF Ranking besser platzierte Nationen. Diese Spiele haben unsere Teams in den letzten Jahren besser und erfolgreicher gemacht. Das sieht man einerseits am geschafften Klassenerhalt des A-Teams 2018 oder dem kürzlich erreichten Aufstieg des U20-Teams in die Top-Kategorie für nächste Saison“, zeigt sich Sportdirektor Roger Bader mit dem ständigen Ausbau der internationalen Beziehungen zufrieden.

„Es ist wichtig, dass man bei Nationalteams mittel- und langfristig denkt. Diese Vier-Jahres-Verträge mit europäischen Top-Nationen werden unsere verschiedenen Nationalmannschaften zukünftig näher an die Spitze bringen. Davon werden nicht nur der Leistungssport, sondern alle Bereiche im österreichischen Eishockey profitieren.“

www.eishockey.at, Pic: GEPA pictures/OOEHV 

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