Österreichs Eishockey-Nationalteam startet am Sonntag in Wien in die Vorbereitung auf die A-Weltmeisterschaft in Zürich (ab 15. Mai). Teamchef Roger Bader setzt zum Auftakt auf eine junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von rund 24 Jahren, in der sich neben etablierten Spielern auch einige Talente für den WM-Kader empfehlen können.
Allerdings muss Bader bereits auf mehrere Leistungsträger verzichten: Thomas und Michael Raffl sowie Wukovits und Lebler haben abgesagt, hinter einem möglichen Einsatz von Benjamin Baumgartner steht nach einer Operation noch ein Fragezeichen. Hoffnung gibt es hingegen bei den NHL-Legionären: Marco Rossi dürfte nach dem Verpassen der Play-offs zur Verfügung stehen, während bei Marco Kasper und weiteren Spielern aus Übersee die Situation noch offen ist.
Langfristig klare Ziele
Langfristig verfolgt Bader klare Ziele, wie er gegenüber der „Kronen Zeitung“ angibt: Nach seiner Vertragsverlängerung bis 2028 soll sich Österreich als Top-10-Nation etablieren und sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Schon ein kleiner Schritt im Ranking könnte dabei entscheidend sein.
Zum WM-Start warten mit Großbritannien und Ungarn gleich richtungsweisende Spiele. Für Bader steht jedoch fest: Der Fokus liegt ausschließlich auf der eigenen Leistung – unabhängig vom Spielplan.
Bild: City-Press GmbH Bildagentur









