Wien und Villach sind in dieser Woche Schauplatz von zwei Aktivitäten der österreichischen Nationalmannschaften der Damen. Während das A-Team den Lehrgang mit Spielen gegen Kasachstan abschließt, trifft die U17 auf die Schweiz.
Zwei Nationalmannschaften der Damen haben ab Mittwoch eine ereignisreiche Länderspielwoche vor sich. Die A-Nationalmannschaft trifft sich zum zweiten Trainingslager dieser Saison in Wien und bestreitet abschließend zwei Länderspiele gegen Kasachstan, die am 13. und 14. Februar live von ORF Sport+ und LAOLA1.at übertragen werden.
Für die U17-Auswahl unter den Interimstrainern Florian Mühlstein und Benedikt Schennach erfolgt der erste Zusammenzug des Spieljahres in Villach, wo Freitag und Samstag Duelle gegen die Schweiz am Programm stehen. „Wir werden an beiden Standorten unsere funktionierenden Präventionskonzepte umsetzen und hinsichtlich der Gesundheit aller Beteiligten verantwortungsbewusst handeln“, so General Manager Martin Kogler.
Bezüglich der A-Nationalmannschaft freut sich Head Coach Jari Risku auf seinen zweiten Lehrgang mit den Spielerinnen. Der Finne, der vor seinem Engagement in Österreich zahlreiche Erfolge mit finnischen Nationalteams feierte, erklärt im Interview seine nächsten Schritte mit den österreichischen Damen.
Im Dezember fanden die
ersten Spiele des Jahres gegen die Slowakei statt. Was kann man
sich von den nächsten beiden gegen Kasachstan in dieser Woche
erwarten?
Risku: Die Spiele gegen die Slowakei haben uns gezeigt, wo unsere
Stärken liegen und Dinge hervorgebracht, an denen wir in den
kommenden Trainingscamps noch arbeiten müssen. Torhütertrainer
Thomas Dechel hat mit der Zusammenstellung von Videos gute Arbeit
gemacht. Spiele zum Abschluss eines Camps zeigen dann immer, wie
gut unser Training in den einzelnen Bereichen tatsächlich war und
wie die Spielerinnen dies am Eis umsetzen können.
Wo liegt jetzt die
Hauptaufgabe beim Camp in Wien?
Risku: Im Training geht es vor allem darum, defensive Aufgaben
besser zu lösen. In der Offensive müssen wir für unsere Angriffe
bereit sein, diese schnell auszuführen. Für mich persönlich geht es
darum, die Spielerinnen wie die Abläufe rund um die österreichische
Nationalmannschaft besser kennenzulernen und unsere Zusammenarbeit
zu stärken.
Die IIHF Weltmeisterschaft
wurde erneut abgesagt. Worauf arbeitet ihr als Team dennoch
hin?
Risku: Es ist natürlich nicht einfach, ein ähnliches Ziel wie eine
Weltmeisterschaft zu haben. Aber es gibt dennoch Ereignisse und
Zielsetzungen, auf die wir hinarbeiten. Zum einen werden wir einen
Plan für die letzte Stufe der Olympiaqualifikation ausarbeiten, die
wir im November gegen Deutschland, Dänemark und einen Qualifikanten
erfolgreich abschließen möchten. Das ist unser kurzfristiges Ziel.
Langfristig denken wir an die Entwicklung der Spielerinnen selbst.
Wir als Trainer und Management versuchen, die Spielerinnen im
täglichen Leben bestmöglich zu unterstützen, damit sie sich im
Eishockey entfalten können. Es gilt hier Studium, Arbeit, Freizeit,
Training sowie erfolgsorientiertes Eishockey zu verbinden. Wenn
dann auch noch die aktuelle Pandemie dazukommt, kann es die
Einzelperson schon überfordern. Wir möchten hier ansetzen, damit
die Spielerinnen jeden Tag in unseren Camps einen Schritt nach
vorne machen können.
A-Nationalmannschaft
Damen
10.-14.02.2021:
Trainingslager und Länderspiele in Wien
Teilnehmer: Österreich, Kasachstan
10.-12.02.2021:
Trainingstage
13.02.2021, 18:00 Uhr: Österreich – Kasachstan (LIVE ORF
Sport+ und LAOLA1.at)
14.02.2021, 15:00 Uhr: Österreich – Kasachstan (LIVE
LAOLA1.at)
U17-Nationalmannschaft
Damen
10.-13.02.2021:
Trainingslager und Länderspiele in Villach
Teilnehmer: Österreich, Schweiz
10.-11.02.2021:
Trainingstage
12.02.2021, 17:15 Uhr: Österreich – Schweiz
13.02.2021, 12:00 Uhr: Österreich – Schweiz
Beide Spiele werden als Livestream auf
https://sport-fan.at/livestream angeboten.
www.eishockey.at









