EHC Crocodiles Kundl vs. HC Kufstein
Fr., 25. Oktober 2024, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl
Der EHC Crocodiles Kundl erwartet am
Freitag in der Division West der Ö Eishockey Liga den ewigen
Rivalen HC Kufstein zum ersten
Kufsteiner Bezirksderby in der noch jungen Saison. Beide Teams
halten bei drei Punkten, die Dragons feierten am Sonntag nach der
Auftakt-Heimniederlage gegen Hohenems einen Auswärtssieg bei den
Bulldogs in Dornbirn.
Bei den Crocodiles war es umgekehrt: Nach dem Sieg bei den
Bulldogs in der ersten Runde folgte eine Heimniederlage nach einem
echten Krimi und trotz zweimaliger Führung gegen
Lustenau. Kundl-Obmann Gerhard
Maier hofft auf eine tolle Kulisse beim ersten Derby
gegen die Festungsstädter: „Wir erwarten uns eine volle Bude und
einen Heimsieg. Wenn wir an die Leistung vom Spiel gegen Lustenau
anknüpfen können, sollte dies auch zu schaffen sein!“
Kufstein-Vorstandsvorsitzender Roland
Luchner spürt wie das gesamte Team der Dragons eine
große Vorfreude auf das brisante Bezirksderby: „Wir haben in
Dornbirn die richtige Antwort auf Niederlage zum Saisonauftakt
gegen Hohenems gegeben. Jetzt ist die Vorfreude auf das erste Derby
der Saison groß. Wir werden gut vorbereitet sein. Das Team und die
Trainer schauen viel Video und legen sich so einen guten Plan
zurecht.“
EHC Lustenau vs. SC Samina Hohenems
Sa., 26. Oktober 2024, 17:30 Uhr, Rheinhalle Lustenau
Besser geht’s von der Dramaturgie her nicht: Liganeuling
EHC Lustenau trifft in der Division West am
Nationalfeiertag im ersten Vorarlberger Derby auf
Tabellenführer SC Samina Hohenems. Beide
Clubs – die Steinböcke gegen Kufstein und Wattens, die Löwen gegen
Wattens und Kundl – hatten ihre zwei ersten Spiele in der Ö
Eishockey Liga gewonnen und sich für das erste Ländle-Duell
warmgeschossen. Nur die bessere Tordifferenz platziert die Emser in
der aktuellen Tabelle vor den Lustenauern.
Nun steigt in der Lustenauer Rheinhalle das erste große
Eishockey-Fest in der neuen Saison. Und als Draufgabe danach gibt’s
die legendäre Halloween-Party im VIP-Raum mit DJ Let’s Fetz –
Musik, verrückte Kostüme und gruselige Stimmung sind
garantiert! Übrigens: Das letzte direkte offizielle Liga-Derby
dieser beiden Clubs liegt lange zurück, in der Saison 1996/1997
trafen die damals in der Nationalliga spielenden Teams aufeinander.
Hohenems kam in dieser Saison ins Vertelfinale, Lustenau wurde
sogar Meister in der damals zweithöchsten Liga Österreichs.
Lustenau-Head-Coach Daniel Fekete, der
zuletzt bei Hohenems spielte und ein Jahr als Assistant Coach
hinter der Bande stand, sieht das erste Aufeinandertreffen offen:
„Ein Derby – egal in welcher Liga – ist immer etwas ganz
Besonderes. Bei so einem Match musst du die Spieler nicht eigens
motivieren. Viele der Cracks kennen sich aus vergangenen Jahren und
es bestehen viele Freundschaften untereinander. Doch diese
Freundschaften werden für diese 60 Minuten ausgeblendet, wollen
doch die Cracks beider Teams den ersten Derby-Sieg in der noch
jungen Saison einfahren. Für mich gibt es bei diesem Derby keine
Favoriten-Rolle, da beide Mannschaften bisher zwei Erfolge
verbuchen konnten.“
Hohenems-Head-Coach Thomas Sticha und
sein Team fahren mit viel Selbstvertrauen die rund acht Kilometer
nach Lustenau, der Trainer spielt jedoch trotz Tabellenführung die
Favoritenrolle den Löwen zu: „Nach zwei gewonnen Spielen fahren wir
natürlich mit Selbstvertrauen zum Auswärtsderby nach Lustenau. Nach
dem Ausstieg von Lustenau aus der AHL und dem Verbleib der meisten
Spieler sowie einiger Verstärkungen ist Lustenau sicher der Favorit
in dieser Partie und ein Meisterschaftsanwärter. Wir werden aber
versuchen, wie in den vorigen Spielen, unser Spiel zu spielen und
Lustenau zu Fehlern zu zwingen.“
Dornbirner EC vs. WSG Swarovski Wattens
Penguins
So., 27. Oktober 2024, 17:30 Uhr, Messestadion Dornbirn
Der Dornbirner EC empfängt am
Sonntag zum Abschluss der Runde in der Division West
die WSG Swarovski Wattens Penguins. Beide
Teams halten nach zwei Partien bei null Punkten. Die Bulldogs
zeigten bei der Niederlage gegen Kufstein im zweiten Abschnitt bei
0:5-Rückstand Charakter und starteten eine zwischenzeitliche
Aufholjagd mit drei Treffern in Folge.
Dornbirns Head Coach Jaro Husar war mit
dem zweiten Teil der Partie gegen die Tiroler zufrieden, nun wäre
es wichtig, endlich auch in der Tabelle anzuschreiben: „Wir bauen
auf der zweiten Hälfte des Spiels gegen Kufstein auf – diese ist
3:1 für uns ausgegangen. Das Powerplay war schon ein bisschen
besser, aber in der eigenen Zone müssen wir noch besser werden und
weniger Schüsse zulassen. Wattens ist am Sonntag zu Gast bei uns
und beide Teams haben noch keine Punkte auf dem Konto. Für beide
Teams wäre es wichtig, die ersten Punkte zu holen und
anzuschreiben. Gerade für unsere junge Truppe wäre es sehr gut fürs
Selbstvertrauen, Punkte auf dem Konto zu haben.“
Die Liga-Rückkehrer aus Wattens führten auswärts bei Hohenems
mit 1:0, konnten das Match bis nach Halbzeit offen gestalten,
mussten am Ende gegen die offensivstarken Steinböcke aber noch eine
klare Niederlage hinnehmen. Noch drei Roadtrips stehen für die
Tiroler nach Vorarlberg an, ehe Mitte November das erste Heimspiel
im Alpenstadion steigt.
Coach Andreas Sarg war mit der Leistung
in Hohenems bis fünf Minuten nach Halbzeit zufrieden und hofft am
Sonntag auf den ersten Sieg: „Die ersten 35 Minuten gegen Hohenems
waren sehr gut von uns, leider hatten wir nach unserem
Anschlusstreffer zum 2:3 einen Einbruch. Wir haben großes Pech, ein
Crack fällt mit Kreuzbandriss lange aus. Gegen Dornbirn am
Wochenende wollen wir aber unsere ersten drei Punkte
einfahren!“
Division Ost:
ATSE Graz vs. HDK Maribor
Sa., 26. Oktober 2024, 18:00 Uhr, Merkur Eisstadion
Nach dem spielfreien Wochenende erwartet der ATSE
Graz in der Division Ost am Nationalfeiertag im
zweiten Heimspiel den stark in die Ö Eishockey Liga
gestarteten HDK Maribor zum steirischen
Derby der Partnerstädte. Die Grazer wollen nach der knappen
Startniederlage in der ersten Runde gegen die Sharks Gmunden nun
die ersten Punkte am Tabellenkonto gutschreiben.
ATSE-Head-Coach Markus Losch nimmt den
slowenischen Liganeuling sehr ernst und hofft auf die ersten vollen
Punkte: „Maribor ist sehr gut in die Saison gestartet. Nach dem
Sieg in der ersten Runde gegen Kapfenberg und dem Punkt gegen Wien,
wird das Team bestimmt nicht mehr unterschätzt. Da die Mannschaft
für mich unbekannt ist, freue ich mich sehr auf dieses Spiel. Nach
unserer Auftaktniederlage gegen Gmunden wäre es schön, wenn wir
auch die ersten drei Punkte einfahren könnten. Wir haben die Zeit
gut genutzt, um uns auf dieses Spiel vorzubereiten. Ich denke, dass
wir die Qualität haben, Maribor schlagen zu können.“
Die Füchse aus der Štajerska hatten zum Auftakt Meister
Kapfenberg sensationell besiegt und lieferten auch dem WEV bei der
knappen Overtime-Niederlage am Samstag einen spannenden Fight. Mit
vier Punkten aus zwei Partien liegen die Draustädter aktuell auf
Rang zwei.
Maribor-Head-Coach Jure
Verlič analysiert schon nach zwei Partien, dass die Ö
Eishockey Liga eine Herausforderung ist und die Spiele
hartumkämpft: „Wir erwarten ein hartes Auswärtsspiel. Nach zwei
Spielen haben wir gesehen, dass es schwierig sein wird, gegen jede
Mannschaft zu spielen, also müssen wir in jedem Shift laufen und
auf dem Eis arbeiten. Wir müssen unsere Chancen nutzen und in der
Verteidigungszone diszipliniert bleiben!“
KSV Kängurus vs. Wiener Eislauf-Verein
Sa., 26. Oktober 2024, 19:30 Uhr, Stadthalle Kapfenberg
Nach zwei Auswärts-Niederlagen in Folge mit jeweils einem Tor
Unterschied kommt das erste Saison-Heimspiel für
die Kapfenberger SV gegen
den Wiener Eislauf-Verein gerade recht.
Der Titelverteidiger der Ö Eishockey Liga liegt nach zwei Spielen
mit null Punkten am Tabellenende, eine für die in der Meistersaison
ungeschlagenen Kängurus eine ungewohnte Situation.
Kapfenberg-Spielertrainer Kris
Reinthaler schätzt die Konkurrenz in der Division Ost
nach den ersten Spielen heuer wesentlich stärker ein und nimmt die
Herausforderung mit seinen Cracks an: „Die ÖEL-Division Ost hat
sich heuer klar verbessert. Wir haben uns das eigentlich immer
gewünscht, jetzt müssen wir lernen, damit umzugehen. Kleine Fehler
werden jetzt eiskalt ausgenutzt und enden in Gegentoren. Uns muss
klar werden, dass wir nun schon im Grunddurchgang voll da sein
müssen und nicht erst in den Playoffs. Wir müssen lernen damit
umzugehen, dass viele enge Spiele auf uns zukommen werden. Das ist
eine gute Herausforderung für uns, die wir meistern werden, davon
bin ich überzeugt. Wir müssen und werden nun einen Weg finden, um
das zu schaffen!“
Die Wiener begeben sich mit dem harterkämpften Overtime-Sieg
beim Saisondebüt gegen Maribor im Gepäck gleich auf den nächsten
Roadtrip, dieses Mal ins Mürztal.
WEV-Head-Coach Philipp Ullrich sieht
sein Team trotz der zwei Kapfenberg-Niederlagen beim Duell in der
Steiermark als Außenseiter: „Wir sind froh, dass wir unser erstes
Spiel gewinnen konnten. Nach Kapfenberg fahren wir mit unserer
Mannschaft sicher nicht als Favorit. Auch wenn sie die ersten
beiden Spiele verloren haben, haben sie eine Mannschaft mit sehr
hoher Qualität. Wir werden wieder versuchen, 60 Minuten unser Spiel
zu spielen, Fehler aus dem ersten Spiel zu minimieren und freuen
uns auf diese Partie.“
Der UEHV CAM4DENT Sharks
Gmunden ist am Wochenende spielfrei. Für die
Oberösterreicher geht’s am 02. November gegen den ATSE Graz
weiter.