Österreich

Österreich: Der Vorarlberger Eishockeyverband findet keinen Präsidenten

Erst im Juni 2021 übernahm Reinhard Pierer das Amt des Vorsitzenden des Landesverbandes. Nun legt er sein Amt jedoch schon wieder zurück und ein Nachfolger ist nicht in Sicht.

Die „Vorarlberger Nachrichten“ titulieren „Elend im Eishockeyverband“ und damit haben sie nicht Unrecht. Nur etwas mehr als ein Jahr war Reinhard Pierer im Amt und nun geht er schon wieder weil er zu wenig Support hatte: „Es war zum Beispiel das wichtige Referat des Wettspielreferenten nicht zu besetzen, obwohl mir die Vorarlberger Klubs bei meiner Wahl Unterstützung versprochen hatten,“ so Pierer gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“.

Fast jährlich ist man auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Im Jahr 2020 verlor der damalige Präsident Thomas Schwark bei der Jahreshauptversammlung sein Amt. Damals waren die großen Vereine Dornbirn, Lustenau, Feldkirch und Bregenzerwald geehn ihn. Kurzerhand sprang Ex-Präsident Werner Alfare ein und organisierte eine Neuwahl. Mitten in der Corona Pandemie wurde per Online-Votum ein neuer Vorstand bestellt.

Eine Neuwahl steht nun auch wieder ins Haus, jedoch besteht kaum Interesse. Die bestätigt auch Pioneers Boss Michael Lampert: „Wir haben keine Ressourcen frei.“ Der Präsident des EHC Lustenau Herbert Oberscheide bringt es auf den Punkt: „Es ist ein Elend!“

Der Vorarlberger Eishockeyverband wird im Unterschied zu den anderen Bundesländern autonom geführt. Bei den anderen Ländern gibt der ÖEHV den Takt an. Alfare dazu: „Bisher wurde das toleriert, in Wien wird aber auch erwartet, dass das Werkl läuft.“ Wie es weitergehen wird ist noch nicht klar, aber der Verein wäre gut daran beraten, möglichst schnell einen Präsidenten zu finden.

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