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Deutschland

OL-Nord: Saisonrückblick Füchse Duisburg – Wieder nichts mit dem Aufstieg

Wenn man an der Wedau glaubt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen dürfte, dann kommt es noch schlimmer. Die Füchse Duisburg haben eine echte Chaos-Saison hingelegt, drei Trainer verschlissen und die erhoffte Kontinuität nicht reingebracht. Da war das Playoff-Aus in Runde eins vorprogrammiert.

Dass man auf Krampf jedes Jahr versucht mit einer quasi runderneuerten Mannschaft den Aufstieg in die DEL2 zu schaffen, rächt sich. Statt Trainer und Sportdirektor in Ruhe arbeiten zu lassen, wird die Notbremse gezogen, egal ob die Mannschaft auf Platz vier liegt oder auf Rang sechs. So hat man in Duisburg den eigenen Ruf, aber auch den zweier angesehener Trainer (Irwin, Petrozza) arg ramponiert. Und wofür? Für ein 0:3 in Runde eins gegen Selb.

Spieler der Saison: Robin Slanina
Wechsel zum großen Lokalrivalen sind immer heikel und am Mannschaftserfolg gemessen, dürfe sich der von Robin Slanina nach Duisburg nicht ausgezahlt haben. Am 27-Jährigen lag das aber nicht, denn er legte die gleichen Zahlen auf wie im Vorjahr: 41 Punkte – allerdings in nur 27 Spielen. Was wäre wohl gewesen, wenn er (fast) alle Spiel gemacht hätte? Ebenfalls gut in dieser Saison: Christoph Mathis und Sam Verelst

Enttäuschung der Saison: Raphael Joly
Es ist natürlich schwierig, den Topscorer eines Teams als Enttäuschung darzustellen, doch auf Raphael Joly trifft das zu. Nicht nur, weil der Niederländer sein statistisch schlechtestes Jahr auflegte, sondern auch, weil er seinem Ruf als Egozentriker und „Diva“ alle Ehre machte. An guten Tagen ist er einfach zu gut für die Oberliga, an schlechten Tagen -die es leider häufiger gab- wird er zum Problem für die Mannschaft. Kein Wunder, dass ihn Reemt Pyka auf die Tribüne verbannte.

Ausblick
Es ist mal wieder Zeit für einen Neuanfang in Duisburg. Den soll Lance Nethery in Angriff nehmen, der auf seinen Posten als Sportdirektor zurückkehrt. Er muss einen neuen Trainer suchen und vor allem die Mannschaft aufbauen, da man bereits ankündigte, den Großteil der Mannschaft nicht behalten zu wollen. Erfolgreich kann dies aber nur werden, wenn sich Kenston und Geschäftsführer Sebastian Uckermann aus den sportlichen Dingen heraushalten.

Christian Schülling

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