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Deutschland

OL Nord: Saisonrückblick Herner EV – Am Ende nicht gut genug

Ein Kandidat für die Top-6, das war der Herner EV vor der Saison. Doch am Ende war es eine enttäuschende Saison für den Vorrundenmeister des Vorjahres, nur Rang acht und das Aus in der ersten Playoff-Runde stehen zu Buche. Nun ist eine Zeit des Umbruchs angekündigt.

Schon der Auftakt in die Saison geriet mit einem 1:8 zu einem Fiasko und wenngleich danach fünf Siege in Serie folgten, war die Saison von Beginn an eine Achterbahnfahrt – auch bedingt durch den Abgang von Trainer Frank Petrozza, welcher Mitten in der Saison nach Duisburg wechselte. Sein Nachfolger Uli Egen brachte zwar Ruhe rein, für die Meisterrunde reichte es nicht. Durch die Quali-Runde pflügte Herne nach Belieben, doch schon am Ende war zu erkennen, dass Herne erneut schwächelte. Dies gipfelte in einem klaren Playoff-Aus gegen Deggendorf.

Spieler der Saison: Philipp Kuhnekath
Hier könnten sicherlich auch andere Namen stehen, doch Philipp Kuhnekath ist wohl die Entdeckung der Saison. Der Förderlizenzspieler aus Krefeld überzeugte spielerisch und hat sich zurecht selbst mit einigen Einsätzen in der DEL belohnt. 34 Punkte in 29 Spielen sind eine Hausnummer. Ebenfalls stark: das Kanadier-Duo McLeod/Snetsinger und Verteidiger Michel Ackers.

Enttäuschung der Saison: Maik Klingsporn
Im Grunde spielte Klingsporn keine schlechte Saison. Der DEL-erfahrene Verteidiger nutzte seine Tryout-Chance und spielte sich am Gysenberg fest. Allerdings hinterlassen seine beiden Matchstrafen im Saisonendspurt und in den Playoffs einen mehr als faden Beigeschmack. Unsportlich ist für beide Aktionen wohl noch eine harmlose Bemerkung….

Ausblick
Ein Umbruch steht in Herne an, gleich sechs Spieler werden auf jeden Fall gehen. Hier muss vor allem das Scoring von Aaron McLeod und die Erfahrung, speziell von Kapitän Stephan Kreuzmann und Routinier Thomas Richter, ersetzt werden. Das wird schon schwer genug. Darüber hinaus macht auch Uli Egen an der Bande nicht weiter – allerdings steht der neue Mann schon fest. Herbert Hohenberger übernimmt an der Bande im Ruhrgebiet.

Christian Schülling

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