Schweiz

Schweizer-Cup: Lugano mit Müller und Ulmer bereits draußen!

Im Schweizer Cup unterliegt der HC Lugano dem EV Zug knapp mit 3:4. Mit dem Gegentreffer von Simion 4 Minuten vor Schluss, müssen sich die Bianconeri vom Cup verabschieden
Die Absenzenliste beider Teams war lang. So fehlten bei den Gästen aus Zug die Verteidiger Morant und Zryd, im Sturm McIntyre, Stalberg und Roe und konnten daher nur mit den beiden Ausländern Klingberg und Widerström antreten. Bei Lugano fehlte Jani Lajunen, der wegen einer Blinddarmentzündung operiert werden musste, Elia Riva fiel nach einem erlittenen Check vom Freitag aus, Vauclair wurde geschont. Stefan Müller, der Österreicher mit Schweizer Lizenz kam zu seinem zweiten Einsatz.

Die Partie begann bereits nach 37 Sekunden mit einer Strafe gegen Lugano und nach 16 Sekunden lagen die Südtessiner mit 0:1 in Rücklage. 30 Sekunden danach folgte die Anwort der Luganesi. Walker traf im Slot stehend zum 1:1 Ausgleich. Vedova in der 6. Minute profitierte von einem Fehlpass der Zuger, scheiterte aber an Goalie Tobias Stephan. Im ersten Powerplay brachten die Gastgeber ausser einem Abschluss nichts zustande, nahmen aber den Schwung mit. Ulmer mit einem Zuspiel zu Reuille, welcher den Schuss zum 2:1 in der 10. Minute verwertete. Cunti und Fazzini vergaben weitere Tormöglichkeiten. Die Zentralschweizer in der 16. Minute nutzten ihre die Chance zum Ausgleich, da Luganos Lapierre auf die Strafbank musste. Aber Stefan Müller auf der Hut, parierte die Schüsse von Suri und Diaz souverän. Überzahl für den HC Lugano kurz vor der ersten Pause und einige turbulenten Szenen vor dem Zuger Goalie, leitete den Ausgleich der Gäste ein. Simion profitierte von einem Fehler von Loeffel, zog im Alleingang auf Keeper Müller los und bezwang diesen mit dem 2:2 Ausgleich.

Mehr vom Spiel hatten die Luganesi auch im 2.Drittel. Ein Schuss von Fazzini flog nur knapp übers Gehäuse, Zugs Torhüter parierte die Abschlüsse von Jörg und Chiesa. In der 26. Minute jedoch hatte man Suri ausser acht gelassen, dessen Schuss vom Pfosten wieder ins Feld zurücksprang. Später scheiterten auch Lapierre an Stephan und Martschini an Müller.

Zu Beginn des letzten Drittels konnte Zug noch 39 Sekunden doppelter Überzahl spielen, weil in der Schlussphase des 2. Drittels zwei Luganesi auf die Strafbank wanderten. Als einer der beiden bereits wieder zurück auf dem Eis war, erzielte Klingberg per Handgelenkschuss die 2:3 Führung für den EVZ. Lugano aber liess sich deswegen nicht beirren und vier Minuten später war es Sannitz, der den Puck zum 3:3 über die Linie zu drückte. Anhand eines Scheibenverlustes von Cunti in der eigenen Zone, fiel dann der entscheidende Gegentreffer der Zuger. Nach einem Pass von Klingberg erzielte Simion kurz vor Schluss den 4:3 Siegtreffer.

Die Lakers bezwingen den EHC Olten und stehen im Viertelfinal.
Mit 1:3 gehen die Rapperswiler Gäste als Sieger im Duell mit dem EHC Olten vom Eis.

Obwohl Rapperswil durch das Tor durch Hüsler in der 16. Minute in Führung lag, schien ihr Spiel ihrem Coach Jeff Tomlinson offenbar zu missfallen und nahm daher bereits nach 27 Minuten sein Timeout. Diese Massnahme verfehlte seine Wirkung nicht, hatten die Gäste vom Obersee das Spiel ab der Halbzeit im Griff. Olten aber kassierte in der 36. Minute ein ärgerliches Eigentor, nach einem Lattenschuss von Knelson sprang der Puck vom Rücken des Oltener Goalie Rytz vors Tor und wurde von Barbero unglücklich ins Tor gelenkt. In Schwierigkeiten brachte sie nur das doppelte Unterzahlspiel am Ende des 2.Drittels. Diese nutzte Oltens Eigenmann in der 40. Minute, sein Schuss wurde noch von Rapperswiler Verteidiger Iglesias abgelenkt. Danach im Schlussdrittel konnten die Powermäuse nicht mehr mithalten, die Kraft fehlte um diese Partie zu drehen.

Nach dem Leistungsabfall des EHCO hatten die Rosenstätter im Kleinholz zu Olten ein leichtes Spiel, sich für das Viertelfinal zu qualifizieren. Das 3:1 von Jan Mosimann anderhalb Minuten Vor Schluss brachte Ruhe ins Spiel der Lakers und Olten konnte auch mit sechs Feldspieler auf dem Eis nicht gefährlich werden.

Erstaunen in Biel, unerwartet bezwingt Kloten die Seeländer und werfen die Seeländer aus dem Cup. Kloten steht damit im Viertelfinal
Der EHC Kloten, der sich in der SwissLeague mitten im Strichkampf befindet, brachte den NLA-Leader ins Stolpern und erkämpfte sich den Sieg nachdem sie den zwischenzeitlichen 0:3 Rückstand aufholten.

Bei Kloten wurde Patrick Obrist geschont, Goalie Seifert hütete das Tor und Bernhard Starkbaum war Ersatz. Biel hatte von Beginn weg das Sagen auf dem Eis und erzielten das erste Tor durch Fuchs bereits in der 2. Minute. Bei seinem Treffer zum 2:0 erwischte Fuchs Kloten Goalie Seifert in der nahen hohen Ecke. Obwohl Klotens erstes Boxplay nach knapp 10 Minuten besser spielte als zuvor noch in der Meisterschaft, setzte sich die Effizienz des EHC Biel auch ein drittes Mal in den ersten 20 Minuten durch, als Damien Brunner in Überzahl auf 0:3 erhöhte.

Die Pässe der Gastgeber schnell vorgetragen, trotzdem tauchte der EHC Kloten einige Male gefährlich vor dem Bieler Tor auf und gaben zudem doppelt soviele Abschlüsse auf dasr Gehäuse der Seeländer ab. Kloten aber scheiterte meist anhand der ungenau abgegeben Pässe, dennoch verkürzte Monnet, welcher in dieser Saison noch nicht auf Touren gekommen war, noch vor der ersten Pause auf Zuspiel von Kraskauskas auf 1:3. Der EHC Kloten kam dank viel Kampfes- und Laufeswille immer besser ins Spiel, während der EHC Biel einen Gang zurückgeschaltet hatte. Dann begann die Aufholjagd der Zürcher Unterländer und sie drei schön herausgespielte Tore durch durch Lehmann, Bircher und Füglister erzielten. Damit hatten die Gastgeber die Partie im Mitteldrittel gedreht und erfreuten sich am frenetischen Jubel ihrer Anhänger.

Obwohl Kloten für das letzte Drittel gewappnet schien, neutralisierten sich beide Mannschaften gegenseitig. Biel schien zu keiner Reaktion mehr fähig zu sein, je länger die Partie dauerte und die Führung der Gastgeber denkbar knapp. 81 Sekunden vor Spielschluss musste Biels Goalie Paupe einem 6. Feldspieler Platz machen. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit, musste Füglister noch in die Kühlbox, Der Schlussmann der Klotener kam daher nochmals mächtig ins Schwitzen, konnte aber nicht mehr bezwungen werden. Die Bieler haben sich bei ihrem 3-Tore Vorsprung wohl etwas zu sicher gefühlt und konnten nach der Aufholjagd der Flughafenstädter nicht mehr reagieren.

Ambri-Piotta behauptet sich gegen Lausanne dank zwei späten Toren mit 3:1

Bei den Waadtländern steht Zurkirchen im Tor und Verteidiger Lindbohm nach seiner Sperre zurück. Bei Ambri wurde Goalie Conz geschont und Manzato übernimmt.

Eine kalte Dusche bezogen die Lausannois gegen den HC Ambri-Piotta. Dominik Kubalik, Torschützenkönig der NLA erzielte nach weniger als zwei Minuten mit den Treffer zur 1:0 Führung der Leventiner, sein bereits drittes Tor im Schweizer-Cup. Dennoch schaffte es Lausanne auszugleichen. In der 6. Minute bezwang Yannick Herren in Überzahl Ambris Torhüter Manzato. Die restliche Spielzeit des ersten Drittel gestaltete sich ziemlich grob, jedoch mit Torchancen auf beiden Seiten.

Im 2. Drittel neutralisierten sich beide Teams gegenseitig und das Ergebnis nach 40 Minuten stand immer noch bei 1:1. Das letzte Drittel begann gleich wie der Mittelabschnitt und Teams bekundeten Mühe mit dem Toreschiessen und kassierten einige Strafen. Erst in der 58. Minute gelang es Ambri durch den Treffer von Novotny nach dem Zuspiel von Zwerger in Führung zu gehen. Incir in der letzten Spielminute traf zum 3:1 ins leere Tore. Damit ist der Schweizer-Cup für die Lausanner Gäste zu Ende.

Resultate Schweizer-Cup vom 21.10 2018

HC Lugano – EV Zug 3:4 (2:2; 0:0; 1;2 )
Tore: 00’53 Senteler (Diaz, Suri/Ausschluss Wellinger) 0:1; 01’23 Walker (Hofmann) 1:1; 09’33 Reuille (Ulmer) 2:1; 19:42 Simion (Ausschluss Suri!) 2:2; 40’55 Klingberg (Suri; Ausschluss Jörg) 2:3; 44’24 Sannitz (Chorney) 3:3; 55’23 Simion (Klingberg, Martschini) 3:4

Ambri-Piotta – Lausanne 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
Tore: 2. Kubalik (Ngoy) 1:0. 6. Herren (Junland/Ausschluss Jelovac) 1:1. 58. Novotny (Zwerger) 2:1. 60. (59:13) Incir (Trisconi) 3:1 (ins leere Tor).

EHC Olten – SCRJ Lakers 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Tore: 13:16 Hüsler (Schweri, Ness) 0:1; 36:11 Knelsen 0:2; 39:05 Eigenmann (Ulmer; Ausschlüsse: Maier, Schmuckli) 1:2; 57:02 Mosimann (Gähler; Ausschluss: Schwarzenbach) 1:3.
Bemerkungen: Olten ohne Muller, Mischler, Zanatta (alle verletzt), Rexha (überzählig); SCRJ Lakers ohne Helbling, Wellman, Gilroy, Spiller (alle verletzt); Primeau, Fuhrer (überzählig)

EHC Kloten – EHC Biel 4:3 (1:3, 3:0, 0:0)
Tore: 02:58 Fuchs (Brunner, Earl) 0:1; 06:10 Fuchs 0:2; 08:49 Brunner (Fuchs, Earl; Ausschluss Monnet) 0:3; 15:55 Monnet (Krakauskas) 1:3; 29:28 Lehmann (Bircher) 2:3; 34:12 Bircher (Kellenberger, Monnet) 3:3; 35:24 Füglister (Knellwolf, Sutter) 4:3.
Bemerkungen: Kloten ohne Obrist, Seydoux, Brunner Y. und Back (alle verletzt) sowie Steiner O. (Bülach); Biel ohne Salmela, Forster und Diem (alle verletzt) sowie Hiller und Moser (beide überzählig) und Schmutz (gesperrt); MacMurchy im ersten Drittel verletzt ausgeschieden

HC Ambri-Piotta 3-1 Lausanne HC
Tore: 2. Kubalik (Ngoy, D’Agostini) 1-0. 6. Herren (Junland) 1-1. 58. Novotny (Zwerger) 2-1. 60. Incir (Trisconi) 3-1.
Bemerkungen: LHC ohne Zangger (verletzt), Mitchell (geschont), Schelling (überzählig).

SCL Tigers – ZSC Lions 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
Bern – Fribourg-Gottéron 6:1 (2:0, 1:1, 3:0)
La Chaux-de-Fonds – Davos 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
EVZ Academy – Servette

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