International

Sorgen um Olympia-Eishockey: Bauverzögerung und Kapazitätsreduzierung in Mailand!

Nur wenige Wochen vor dem Start der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand bereiten massive Bauverzögerungen bei der Haupteishockey-Arena den Verantwortlichen große Sorgen. IIHF-Präsident Luc Tardif zeigte sich dennoch vorsichtig optimistisch, räumte jedoch ein, dass Teile der Anlage möglicherweise nicht vollständig fertiggestellt sein werden, wenn am 5. Februar das olympische Frauenturnier beginnt.

Laut Tardif sollen zumindest die Eisfläche, Trainingsmöglichkeiten und Kabinen rechtzeitig einsatzbereit sein. Die Santagiulia Ice Hockey Arena („Hockey 1“) wird allerdings mit einer deutlich reduzierten Kapazität auskommen müssen: Statt der ursprünglich geplanten Zuschauerzahl werden nur rund 11.800 Fans Platz finden. Trotz der Einschränkungen rechnet der IIHF-Präsident mit einer stimmungsvollen Kulisse.

Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch die Rückkehr der NHL-Spieler zu Olympischen Spielen nach achtjähriger Pause. Die Liga hatte bereits klargestellt, ihre Profis bei Sicherheitsbedenken zurückzuziehen. Für Unmut sorgt zudem, dass die Eisflächen nicht den NHL-Standardmaßen entsprechen, auch wenn sie innerhalb der IIHF-Vorgaben liegen.

In dieser Woche wird die Arena bei einem Test-Event von Vertretern der IIHF, der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA begutachtet. Das Männerturnier soll trotz aller Herausforderungen planmäßig am 11. Februar starten, sechs Tage nach Beginn des Frauenturniers. Ob die Organisatoren alle offenen Baustellen rechtzeitig schließen können, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.

To Top